Zueri059

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Zuerimidgard

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Datum: 14.06.2016
Dauer: 4h
Spielleiter: Lasse
Spieler: Muris: Landis (Wa Gr6), Chris: Borias (BAR Gr7), Agi: Ain (Hl Gr5), Robert: Rondrur (ZwKr Gr?)
Szenario: Melzindar 8: Den Melzindar erspürt
Beginn (Spielwelt): Spätherbst 2418
Ende (Spielwelt): Spätherbst 2418



Realwelt

Spielwelt

Der graue Greis war sich noch immer nicht sicher ob es sich bei jener Gruppe aus Zwerg und Mensch um die erhoffte Erlösung handeln könnte. Widersprüchliches lässt sich in dieser Gruppe wahrnehmen. Die göttlichen Auren von Zornal, sowie auch die dunkle Aura von Lishadi der Versucherin. Hat etwa jemand von Ihnen den Kuss der dunklen Göttin erhalten? Die letzten Zwerge die kamen waren alles andere als ehrenwert. Mit ihnen kam die Versklavung der unruhigen Seelen. Die Hoffnung wächst, dass es sich bei den Neuen um die ersehnte Befreiung handeln könnte. Doch zuerst müssen sie die Höhlen des Lebens meistern, denn in diese hat es sie zuletzt auf dunklen Pfaden geführt. Immer tiefer in die Gunil Gult, auf der Suche nach dem goldenen Bock, sind sie nun. Und seit neustem haben sie einen instinktiven Sinn für die richtige Richtung, denn der kräftige Bergzwerg unter Ihnen hatte eine Vision.

In den letzten Stunden hatten die Fremden den alten Förderschacht entdeckt und sind weiter in die Tiefe gestiegen. Ungeschickter Weise lösten Sie einen kleinen Bergsturz aus, und wurden erneut getrennt. Leider konnte ich das Schicksal des Zornalpriesters und der Menschenfrau nicht verfolgen. Aber den Rest der Gruppe hatte es schliesslich erneut in die bodenlose Höhle geführt. Sie brauchten eine Weile, zu realisieren, dass sie hier schon einmal waren. Die bodenlose Höhle ist ein besonderer Ort, der einige Geheimnisse der Gunil Gult offenbaren kann. Der grosse Quarzeinschluss offenbart Visionen, zumindest eine davon hat die Gruppe erfahren, wie ich oben schon erwähnt habe. Jetzt kennen sie Ihr Ziel. Auch sind sie hier auf den Schlund gestoßen. Wüssten sie nur was sie dort unten erwarten würde. Eine Existenz, die seit Menschengedenken am Schlafen ist. Der Gruppe hat sich auch erschlossen, dass dies einst die ertragreichste Stelle im Berg war, wo mittels einer innovativen Katapultsprengtechnik das Grausilbererz aus der Decke gesprengt wurde. Ebenfalls trafen sie auf unsere diebischen Gesellen, die hier dazu verdammt wurden auf ewig mit ihren Köpfen zu kegeln. Eine Strafe gerade recht für die hinterhältigen Erzdiebe. Gefährlich wurden der Gruppe die einst treuen Grubenhunde. Diese haben sich in den Jahrhunderten zu aggressiven Wesen der Nacht entwickelt. Und um ein Haar hätte es einen der Menschen durch einen der dort lebenden Alptraumfalter um den Verstand gebracht. Doch siehe da, er trug ein heiliges Symbol der Berge mit sich, ein Bild in Stein, einen Talisman aus den zentralen Gruben des Artross. Dies ermutigt mich, dass es sich bei den neuen Fremden um die Erlöser handelt. Doch schauen wir, was sie in den Höhlen des Lebens machen.

Die Höhlen des Lebens sind eine besonders delikate Stelle der Gunil Gult. Eine weise Frau unter den neuen Fremden hat schnell erkannt, dass sich hier Linien des Lebens kreuzen. Die alten Fremden, jene Verdammten, haben diesen Ort schon großräumig missbraucht, und ich kann nur hoffen, dass die neuen Fremden, mit den hier anzutreffenden Gegebenheiten richtig umgehen. Die mutierten Motten haben sie schon kennengelernt. Und jenseits der Kluft haben Sie nun jenes verabscheuenswürdige Wesen getroffen, welches aus den grausamen Koboldexperimenten der alten Fremden entstanden ist. Glücklicherweise steht die Zusammenführung der Gruppe wieder kurz bevor, ich habe den Priester und die Menschenfrau gerade ausgemacht. Sollte sich alles recht ergeben, werde ich Ihnen bald den Weg zum goldenen Bock zeigen könnten.