Rotgold016

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Rotgold

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Datum: 23.08.2026
Dauer: 5h
Spielleiter: Björn
Spieler: Dietmar M.: Fridolin „Frido“ Dandelin (Halblings-Hä Gr5), Dietmar G.: Gaelec (Hl Gr5), Inga: Caoimhe „Kiwi“ ui'Cumhaill (Fi Gr5), Ferry: Valerio Marin Carrada (?? Gr4)
Szenario: Der Traum des Roten Ritters (Gerd Hupperich)
Beginn (Spielwelt): 27.11.2420 morgens in Byrne
Ende (Spielwelt): 03.12.2420 16h in Barangarst



Realwelt

Die kuchenreichste Sitzung bislang…

Das Protokoll stammt von Didi bzw. Frido.

Spielwelt

26.11.2420

Es ist spät am Abend in Byrne. Wir durchsuchen die Habseligkeiten von Ulrica. Kiwi nimmt ihre Sieben-Meilen-Stiefel an sich. Uns fehlt aber noch das Losungswort, um sie zu aktivieren. Valerio bekommt einen magischen Dolch. Außerdem hat sie noch ein geheimnisvolles Amulett an sich. Valerio sagt, dass es sich um Schutzamulett handeln könnte. Es schützt gegen Erkennen der Aura und gegen Erkennen von Zauberei.

Ulrica sagt, dass sie dem grünen Jäger Samiel treu ist. Weil Ulrica nun ihr Schutzamulett nicht mehr trägt, können die hiesigen Priester eine finstere Aura bei ihr erkennen.

27.11.2420

Heute Mittag soll es den großen Hexenprozess geben. Auf dem Platz vor dem Tempel hat sich schon eine große Menschenmenge gebildet. Ulrica ist auch am Tod des Großvaters von Diarmaid, Gaelecs Großvater und Kiwis Großonkel, schuldig, zumindest rühmt sie sich damit. Aufgrund der erdrückenden Beweislage wäre aber auch ohne Ulricas Geständnisse das Urteil schnell und klar gefällt worden. Die Masse zieht also zum Möwenbaum, wie der Galgen hier auch genannt wird. Baldred der Henker ist auch schon da und bereit für seine Arbeit.

Dann baumelt Ulrica auch schon am Strick. Ihr Genick bricht aber nicht, so daß sie einen langen qualvollen Tod zu sterben droht. Die Menge verhindert, daß der Henker, wie sonst in solchen Fällen üblich, nachhilft. Ein kleiner Otter klettert auf den Galgen und will die Kehle der Hexe durchbeißen. Plötzlich hören wir das Horn aus Richtung Clansburg. Vermutlich ist das ein Warnsignal! Gaelec reitet schnell dort hin. Die Clanshalle ist von Nebel umhüllt. Aus dem Nebel schreitet ein Schlachtross, auf dem der Rote Ritter sitzt. Er ist umgeben von dutzenden schwarzen Nachtfaltern. Die Falter sind eigentlich kleine Feen mit schwarzen Flügeln und sie haben kleine Blasrohre. Valerio schießt eine Feuerlanze auf den Roten Ritter. Aber seine Rüstung hält diesen Angriff aus. Der Rote Ritter hat die Replik vom magischen Schwert an seinem Gürtel. Er galoppiert durch die Menge zum Galgen und schneidet die mittlerweile leblose Ulrica los.

Kiwi will noch die Verfolgung aufnehmen, aber Helga, ihr Pferd, wird durch einen Zauber ganz langsam. Der Rote Ritter reitet mit dem Leichnam der Hexe davon. Wir fragen uns noch, was der Rote Ritter mit der Leiche will? Wir erinnern uns, dass Samiel verstorbene Hexen in sogenannte Gronas verwandeln kann. Der kleine arme Otter wurde totgetrampelt. Vermutlich war es der Vertraute von Ulrica. Er wollte vermutlich ihre Qualen beenden.

Wir erholen uns zwei Tage bis zum 01.12.

28.11.2420

Heute ruhen wir uns einfach nur aus.

01.12.2420

Wir lagern unser ganzes Gold bei Creofin dem Händler im Keller ein. Dann rüsten wir uns für eine Expedition in den Sumpf aus. Gaelec würde gerne zur Linienkreuzung gehen. Er hat sie mit dem Zauber Liniensicht gesehen. Wir starten gegen acht Uhr morgens. Wir verlassen Byrne Richtung Süden. Wir gehen den Strand entlang, finden aber keine Spuren mehr vom Roten Ritter. Gegen 13 Uhr erreichen wir einen kleinen Weiler namens Coranmuir. Dort leben ca. 20 arme Anwohner. Von dem Roten Ritter haben sie nichts gehört. Gaelec heilt ein Mädchen vom Sumpffieber. Nach diesen und weiteren vertrauensbildenden Maßnahmen erzählt uns ein altes Ehepaar, dass der Ritter Rotbart eine Burg hier im Sumpf hatte. Die beiden waren mal die Diener von Riodbart auf dieser Burg. Barangarst heißt diese Burg im Südwesten, irgendwo im Südwesten jenseits des Wispermeers.

Riodbart hatte sich in die Fährfrau Gundelyn verliebt, deren Fähre auf dem Weg zu Barangarst lag. Gundelyn hatte ein Kind mit Behinderung zur Welt gebracht. Der Kopf des Kindes fehlte und es hatte das Gesicht auf der Brust. Riodbart hörte nun auf Einflüsterungen seiner Freunde und behauptete, Gundelyn sei ihm untreu geworden. Er jagte sie davon.

Gundelyn hatte das Kind vor 18 Jahren in jungen Jahren bekommen. Ulrica ist die Mutter von Gundelyn. Wer der Vater von Gundelyn ist, das wissen wir noch nicht genau. Vielleicht ist es Samiel selbst. Ulrica war zum Zeitpunkt ihrer Hinrichtung schon über 70 Jahre alt. Ulrica ging 2374 mit Samiel in den Sumpf und Gundelyn wurde ca. 2382 geboren.

Die zweite Frau von Riodbart hat sich vom Turm gestürzt, weil auch sie eine Missgeburt gezeugt hat. Das Fischmädchen lebt vermutlich noch. Sie wurde vor Riodbart gerettet. Das Fischmädchen wurde ca. 2404 geboren. Bei der Missbildung des zweiten Kindes hatte mutmaßlich eine Hebamme ihre Finger im Spiel, die sich später als Gundelyn herausgestellt hat. Riodbart erwürgte daraufhin Gundelyn in seiner Wut.

Nachdem wir diese Geschichten vernommen haben, ziehen wir weiter.

Wir haben eine gruselige Begegnung im Sumpf. Eine verweste Gestalt bewegt sich langsam auf uns zu. In der Hand hält sie einen Ogerschädel der an einer Art Angel baumelt. Der Schädel leuchtet grün und dient als Laterne. Gaelec und Kiwi wollen ihn angreifen. Kiwi haut dem Zombie den Kopf ab. Gaelec versucht den Schädel zu zerstören, aber schafft es nicht. Valerio nähert sich dem Schädel, aber wird durch einen Zauber bewegungslos. Kiwi schafft es den Schädel zu zerschlagen. Valerio wird gelähmt auf Rudi aufgeladen.

Gegen 16 Uhr erreichen wir die Linienkreuzung. Wir sehen eine Runde Lichtung mit einem Stein in der Mitte. Hier gibt es nichts besonderes zu sehen. Also gehen wir weiter. Wir wissen zwar grob, wo sich die Burg befinden soll, aber nicht so genau.

Wir erreichen die Anlegestelle der Fähre. Dort hören wir eine Glocke bimmeln die im Wind wackelt. Hier hat Gundelyn früher gearbeitet hat. Das andere Ufer ist ca. 150 Meter entfernt. Gaelec wird von einem Tentakelarm angegriffen. Aber mit seinem Rosendorn kann er dieses Tentakel einschlafen lassen. Gaelec entdeckt durch Zufall einen Schlammteufel. Er entsteht durch die Verschmelzung von Salamandern aller fünf Elementen und gilt als super tödlich.

Wir fliehen schnell etwas flussaufwärts. Wir sehen auf der anderen Flussseite ein Licht und beschließen noch bei Dämmerung über den Fluss zu schwimmen. Aber mitten im Wasser werde ich von einem sechs Meter großen Wels verschluckt. Ich steche im Magen meinen Dolch in den Wels. Mit Hilfe von Gaelec würgt mich der Wels wieder aus. Aber über den Fluss sind wir nicht gekommen. Also übernachten wir auf der hiesigen Seite. Kiwi findet einen schönen Schlafplatz für uns.

02.12.2420

Gaelec befragt einen Otter nach der Burg. Von einer Burg weiß er nichts, aber es gibt eine kleine Holzhütte in der Nähe, in der eine alte Frau wohnt bzw. wohnte und ab und zu kommt ein komischer Mann mit grünem Hut vorbei.

Wir erreichen diese Hütte, welche sich auf unserer Flussseite befindet. In der Hütte gibt es nichts besonderes, nur auf einem Tisch entdecken wir einen Topf mit gut riechendem Brot. Dabei liegt schon eine feine Staubschicht auf den Möbeln. Es war schon seit Wochen keiner mehr hier.

Valerio erwacht gegen 14 Uhr aus seiner Lähmung. Wir hören in der Ferne ein dumpfes Klappern und Tuten. Valerio schickt seinen Falken zur Luftaufklärung und sieht sechs Oger, die auf uns zustürmen. Sie brüllen „Ulrica“ und zerkloppen die Hütte. Wir sind schnell über den Fluss. An der Hütte gab es sogar ein Einbaum, mit dem wir rüberpaddeln konnten.

Wir suchen weiter nach der Burg. Um 17 Uhr wird es wieder dämmerig. Das Licht welches wir gestern gesehen haben, war vermutlich ein Irrlicht. Zumindest sehen wir heute nichts an der Stelle.

Wir sehen einen Luftsalamander an uns vorbeischweben. Er kann seinen Rücken wie einen Ballon aufblasen und damit durch die Luft schweben.

Dann sehen wir eine Bewegung am Ufer. Ich schleiche leise dorthin. Im Hintergrund hören wir traurige Flötenmusik. Wir sehen eine Art häßliche Meerjungfrau am Ufer sitzen. Sie ist das Fischmädchen. Die Schwester von Krollak, also dem Roten Ritter. Sie kann sich uns nur schwer verständlich machen, aber gibt uns eine silberne Servierschüssel. Diese sollen wir ihrem Bruder überreichen. Er soll sie besuchen kommen. Auf der silbernen Tafel ist ein Wappen abgebildet, ein viereckiger Brunnen in den ein Seehund springt. Das Mädchen sagt, ihre Pflegemutter heißt Aimora. Aimora war eines der Dienstmädchen von Barangarst, wie wir von dem alten Paar in Coranmuir erfahren haben.

03.12.2420

Die Nacht war ansonsten ereignislos. Am Morgen sehen wir eine hübsche Frau, die sich ein Bad gönnt. Nur Gaelec sieht ein stinkendes Sumpfgas blubbern, aber keine Frau. Die Frau sieht aus wie Ulrica in ihren jungen Jahren. Es ist eindeutig eine Illusion.

10 Uhr: Wir gehen weiter und erreichen eine Art Zeltlager. Viele alte Personen, Frauen und Kinder leben dort. Die hätten uns voll in die falsche Richtung geschickt. Aber nachdem Gaelec die Losung vom roten Ritter nennt, sagen sie uns den richtigen Weg.

12 Uhr: Wir sehen Krollak, also den Roten Ritter, auf einer Seeschlange reiten. Er dreht sich kurz zu uns um, aber reitet dann einfach weiter. Wir treffen ihn sicher später auf der Burg. Er hat es eilig, um zu den wütenden Ogern zu gelangen.

Nahe der Burg empfangen uns ein paar Oger. Sie halten uns, mit Ausnahme von Gaelec, für zu fein angezogen. Aber wir nennen ihnen die Losung und werden schließlich durchgelassen.

Im Dunst sehen wir den Turm von Barangarst. In der Burg herrscht reges Treiben. Wir hören im Hintergrund Schmiedegehämmer. Menschen bauen sich Hütten in der Burg. Am Eingangsportal ist ein alter Mann an einer Wappensäule angekettet. Wir sollen uns bei Gofannon dem Schmied melden.

Alles sieht sehr verfallen und provisorisch aus. Der Schmied zeigt uns eine Stelle, wo wir unser Lager aufbauen können.

Hinter dem Turm stehen drei alte valianische Steinsarkophage. Dort graviert ein Mönch namens Wilfryd etwas in den Steinsarkophag ein. Wir kennen Bruder Wilfryd schon von früher. Daher nähert sich lieber mal nur Valerio, der ihn noch nicht kennt. Ein leerer Sarg hat die Gravur „Hier liegt mein Vater“. An einem geschlossenen Sarg arbeitet Wilfryd gerade an der Gravur „Hier liegt meine Großmutter“.

Der Gefangene heißt wohl Tromtuan. Es ist der Gelehrte aus Cambridge. Wir haben bisher nur von ihm gehört, aber ihn vorher nicht getroffen. Er sollte eigentlich die Rosenmorde aufklären. Immerhin kam er bis hierhin.

Der Koch am Suppentopf ist ein Elf, der sich für einen Halbling hält. Auch ihn haben wir schon mal getroffen. Er heißt Adolar. Nun ist es ca. 16 Uhr. Wir warten auf den Roten Ritter, um ihm die Botschaft seiner Schwester zu überreichen.