Mid3Sitzung010

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Midgard 3

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Datum: 24.09.2011
Dauer: 5h
Spielleiter: Björn
Spieler: Nina: Aasa (Se Gr9), Harry: Beowulf (GHx Gr9), Nicky: Claves (Wa Gr7), Hajo: Tam-Ceren (Hl Gr4)
Szenario: Das Land das nicht sein darf (Alexander Huiskes)
Beginn (Spielwelt): 24.01.2415, abends
Ende (Spielwelt): 05.02.2415, morgens



Realwelt

Der Bericht ist von Nicky geschrieben, aber Björn hat ihn leicht bearbeitet hier eingegeben (wegen Paßwortproblemen).

Der plötzliche Sinneswandel beim "nackt" schlafen lag darin begründet, daß wir plötzlich festgestellt hatten, daß die Regeln explizit festlegen, daß beim Schlafen in Rüstung keine AP-Regenerierung stattfindet.

Spielwelt

Aus Claves' Tagebuch.

24. Tag im Bärenmond

Aktuelle Nachtwachenordnung: 1.Tam 2. Claves 3. Aasa 4. Beowulf

Wir haben uns entschieden, dass wir nur nackt schlafen, wenn wir uns erholen oder heilen wollen. Beowulf wickelt seine Kleidung in Zeltstoff, um der Feuchte zu trotzen.

25. Tag im Bärenmond

Es ist dämmerig, kalt und klamm.

Alle ziehen sich an. Ary hat auf Aasas Rüstung geschlafen, so dass er es warm und trocken hatte. Beowulf hült seinen prächtigen Körper in Rüstung und Fell. Grrr :)

Ich packe meine Sachen auf Rassa. Wir ziehen los. Tam redet auf sein Pferd Tupfer ein.

Gegen Mittag sehen wir über den Baumkronen wieder die rochenartigen Dorngleiter fliegen. Ich tarne mich, aber die anderen stehen in aller Öffentlichkeit noch da und schauen hoch. Es passiert aber offenbar nichts. Immer wieder aber sind Dorngleiter zu sehen. Das Unterholz ist besonders dicht, Äste schlagen uns ins Gesicht und es geht langsamer voran.

Ich fühle mich auf einmal sehr geschwächt, sehe immer blasser aus; es geht mir immer schlechter. Beowulf geht es auch nicht gut, seine Augen leuchten rot. Ari rennt rum. Tam erspürt, dass ich einen unischtbaren Buckel auf der Schulter habe. Ich steche mit meinem magisches Dolch zu, Blut spritzt überall hin. Es kommt aus einer riesigen Zecke, die jetzt erst sichtbar wird (mit meinen Dolch drin). Ich verarzte mich selbst, da Tam nur ohne Effekt rumfummelt. Wir gehen weiter.

Nachtlager, Wachordnung diesmal: 1. Beowulf (will seinen Runen schnitzen) 2. Claves 3. Tam 4. Aasa.

Während meiner Wache: Es ist dunkel, fiese Geräusche aus dem Wald sind zu hören. Ich kann in der Dunkelheit nichts erkennen, schaue ins Feuer. Auf einmal trifft mich ein Armbrustbolzen in der Brust. Ich schiesse einen Pfeil ins Dunkel, in die Richtung, aus der der Bolzen kam. Uff - irgendjemand hat meinen Pfeil abgekriegt... yay. Jetzt fliegen Bolzen von überall. Noch ein Schütze geht zu Boden (urgh). Ein Bolzen zischt knapp an meiner Hauptschlagader vorbei. Tam tritt auf Aasa ein, um sie zu wecken. Ich hechte aus dem blendenden Lichtschein des Feuers heraus. Immer mehr Bolzen fliegen umher. Alle sind in Deckung - bis auf Beowulf! Beowulf schaut etwas verblüfft aus der Wäsche. Tam tritt Beowulf. Ich schiesse ins Dunkel, treffe aber nichts. Komisches Klickidiklack, und die Bolzen hören auf zu fliegen. Beowulf ist endlich wach und geht in Deckung. Wir hören Äste knacken, es kommt immer näher... Ich ziehe meinen Dolch. Tam horcht auf weiteres Knacken. Schemen, sieht nach Schwarzalben aus, ca. 12, sind im Licht des Feuers zu sehen. Ich spanne meinen Bogen. Aasa wird getroffen. Ich schieße und treffe einen (argh uff). Aasa wirft ihre Axt, aber der Schwarzalb springt zu Seite, sie trifft nicht; mit dem Aussprechen eines seltsamen Zauberwortes ruft sie ihre Axt zurück. Tam zaubert Schlaf, prompt schlafen fünf Schwarzalben ein. Die anderen Schwarzalben kommen näher und wir sehen, dass sie Armbrüste tragen (nach dem Bolzen in meiner Brust keine Überraschung). Ich schieße knapp an einem vorbei. Beowulf fängt an zu murmeln, um im Dunkeln sehen zu können. Aasa fängt ihre Axt. Tam zaubert. Die Schwarzalben schießen zurück, schreien irgendwas Dunkles. (Ficken?? Beowulf übersetzt frei...) Noch ein Bolzen tifft mich in die Brust; ich bin kurz außer Gefecht gesetzt. Beowulf murmelt weiter. Ich ziehe meinen Dolch. Ein gurgelndes Fluchen ist zu hören, dank Tams Schmerzzauber. Beowulf murmelt weiter. Ich ziehe meinen Dolch. Die Schwarzalben werfen ihre Armbrüste von sich und ziehen Nahkampfwaffen. Beowulf hört auf zu murmeln, um endlich mitzumachen (nur weil das Schießen vorbei ist). Aasa hebt ihre andere Axt auf. Tam zieht seinen Dolch. Beowulf will Blitze schleudern. Die anderen Schwarzalben stehen wieder auf, und sechs kommen mit gezückten Waffen auf uns zu. Die Blitze von Beowulf fliegen und bzzzt werden die Bösen geblitzt. Die Schwarzalben treten den Rückzug an. Beowulf ruft Beleidigungen hinterher ("Ihr blumigen sanften Elben!!"). Aasa will folgen, gibt das aber auf. Tam und Beowulf kümmern sich um meine Wunden, zerreiben Blätter mit Kieseln und verteilen sie auf meiner Brust. Ich lege mein Kopf in Aasas Schoß. :) Alle Anstrengungen sind vorbei. Ich hebe die Armbrustbolzen als Trophäe auf. Die Nacht geht weiter. Ich schlafe gut.

26. Tag im Bärenmond

Wir stehen auf und ziehen uns an.

Der von Urwaldriesen dominierte Wald geht langsam in einen Nadelwald über, dann in einen fast schon idyllischen Mischwald. Das macht das Gehen leichter. Gegen Abend kommen wir aus dem Wald heraus in eine verschneite Hügellandschaft, wo einem der Wind bis auf die Knochen weht. Der Sehende Schlüssel sagt mit nerviger Stimme: "Macht hin - wir müssen durch die Berge." Tam sucht einen Stock, um den Schnee zu brechen.

Nachtlager mit Wachordnung: 1. Tam 2. Claves 3. Aasa 4.Beowulf.

Wir beschließen, diese Wachordnung bis auf weiteres beizubehalten.

Die Nach vergeht ereignislos.

27. Tag im Bärenmond

Wir ziehen uns an. Es geht voran. Schneebedeckte Hügel, zugefrorene Seen und kalter Wind. Abends stoßen wir auf eine Straße, die von Osten kommt und in einer Biege nach Norden führt. Es scheint ein einigermaßen gut ausgebauter Weg zu sein.

Es folgt eine ereignislose Nacht.

28. Tag im Bärenmond

Wir sind schnell unterwegs mit unsere Pferden auf der Straße.

1. Tag im Luchsmond

Wir sehen Ugolgorod unter uns; eine Stadt aus Steinhäusern mit qualmenden Schornsteinen. Gardisten in dicken schwarzen Uniformen stehen vor dem Stadttor und ziehen in der Stadt umher wie missgebildete Raben, die über den Schnee hüpfen.

Kein Mensch ist in die Sadt zu sehen. Die Gardisten schauen grimmig, machen aber keine Probleme. Wir reiten in die Stadt hinein. Wir sehen grauen schmutzigen Schnee in der Straße. Es herrscht eine sehr bedrückende Stimmung. Die Fundamente der Häuser sind aus Steinquadern, perfekt gehauen (vielleicht Zwergenwerk?). Ein 12m hohes Tor führt in die Burg auf dem Berg.

Wir wollen Proviant kaufen. Alles hier ist doppelt so teuer wie sonst. Eine Wache ermahnt uns, dass bei Auffälligkeiten man in eine Liste eingetragen wird. Anscheinend keine gute Liste... Ich frage die Frau, von wem wir ein halbes gepökeltes Schwein kaufen wollen, was es mit der bedrückenden Stimmung hier auf sich hat. Sie sagt, dass die Fürstin hier (nicht ihren Name sagen, sonst hat sie dich auf dem Kieker) und der Fürst Vladimir aus Geltin im Krieg miteinander stehen. Die Frau scheint ganz eingeschüchtert zu sein.

Es scheint hier keine Packtiere oder Pferde zu geben. Wir suchen nach einem Gasthaus, aber alles, was wir finden können, ist unverschämt teuer.

Alles hier stinkt, ist verranzt, ist einfach grau und pfui!

Wir schlagen unser Nachtlager außerhalb von Ugolgorod auf. Übliche Nachtwache. Nichts passiert.

2. Tag im Luchsmond

Wir ziehen weiter, es geht ins Gebirge!

Wir lassen unsere Pferde bei einem Bauer.

3. Tag im Luchsmond

Wir sehen ein paar Tiere. Es geht nur mühsam voran.

4./5. Tag im Luchsmond

Schneeregen, fast Sturm, der Wind heult. Wir suchen nach Schutz.

Beowulf führt uns durch die verschneite Berglandschaft, ein Terrain, das er gut aus seiner Heimat kennt; Haare und Pelz wehen im Wind (grr... yummy); er rutscht aus, den Hang hinunter, verschwindet in eine Wolke Schnee.

Mit Absicht, sagt er. Da unten führt ein Loch ins Gebirge. Er benutzt seinen allerliebsten Feuerring und geht hinein. Der Tunnel hat ca. 3m Durchmesser, die Wände sind mit Eis überzogen, aber es ist trotzdem zu erkennen, dass es sich hier um allerbeste Zwergensteinmetzkunst handelt. Wir seilen uns alle ab. Wir lassen die Laternen leuchten, die Aasa und ich mitgebracht haben. Wir laufen ca. 1 Stunde geradeaus durch den Tunnel. In der Mitte des Tunnelbodens ist eine Nut. Der Tunnel führt zu einer Halle, auf deren anderer Seite steht ein rieger Drache... genauer gesagt eine Drachenstatue mit vor Eis schimmerenden Schuppen. Der Kopf ist ca 3m von den Boden entfertn, und man sieht keine Hinterläufe. Der Drache ist fahrbar! Mit 7 Sitzen! Ein Sitz ist offentsichtlich zum Lenken gedacht. Leider steht der Drache Richtung des uns abgewandten Hallenendes, auf ein massives Tor zu, das mit Symbolen des jüngsten Zwergengottes Torkin geschmückt ist. Torkin ist der Gott der Kunstfertigen und Schmiede.

Plötzlich löst sich ein ca. 3m in durchmessender Fladen von die Decke; das nehme ich wahr und warne die anderen. Der Fladen aus Schnee fällt auf Beowulf und umwickelt ihn. Beowulf schießt einen Blitz in den Fladen, aber das bewirkt offenbar nichts. Ich steche mit meinem magischen Dolch in den Fladen, vorsichtig, so daß ich Beowulf nicht treffe, bringt aber auch nichts. Tam und Aasa versuchen, mit einer Fackel zu helfen. Aasa, in einem Wutausbruch, zieht an den Fladen und befreit damit Beowulf. Beowulf zaubert Angst, und der Fladen lässt uns in Ruhe.

Wir schuen uns das Tor an. Die Torkinsymbole leuchten orange auf, wenn man den Mahalsschmuck, den wir von Dvarsker erhalten haben, in ihre Nähe bringt.

Wir kümmern uns jetz wieder um diesen mechanischen Drachen. Aasa zieht ihn hinten auf, Beowulf setzt sich in den Lenkersitz, Tam und ich setzen und nach hinten. Nachdem wir alle möglichen Prozeduren und Zwergenwörter ausprobiert haben, wissen wir in etwa bescheid, was die verschiedenen Hebel so bewirken. Wir können den Drachen wenden und durch den Tunnel fahren. Wir kommen bald zu eine Verzweigung, links oder rechts, wir nehmen rechts... argh... landen in einem Schneehaufen und dürfen die nächsten 4 Stunden Schnee schippen. Es herrscht keine Schneeballschlachtstimmung.

Wir steigen wieder ein, fahren weiter, wieder geht es unter die Erde. An der nächsten Abzweigung fahren wir links. Nach einiger Zeit verfolgt uns ein 10m langer und 2m dicker Tunnelwurm. Tam nutzt einen Zauber, um ihn zu verscheuchen. Beowulff nimmt geschickt die nächste Abzweigung rechts, wir zischen durch einen leeres Bahnhof, über eine Wasserfläche, um anschließend auf einem unterirdischem See zu landen. Hier ist ein Doppeltunnel nach draußen. Wir kommen raus in einem Tal mit einem See, wo Elementarwesen, so groß wie Nilpferde, zu sehen sind. Sie stubbsen uns in eine überdachte Anlegestation, wo wir noch andere, weitaus schlechte erhaltene Drachenwagen sehen. Der Schnee schmilzt, der Sehende Schlüssel freut sich, und die Sonne geht auf. :)