Di012

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Di

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Datum: 10.01.2016
Dauer: 6h
Spielleiter: Björn
Spieler: Dietmar M.: KenTaiDi (XD Gr5), Dietmar G.: TsuYoschiDi (Hj Gr5), Inga: MaYaLi (KD Gr4)
Szenario: Mord am Schwarzdornsee (Gerd Hupperich)
Beginn (Spielwelt): 20.13.2402 0h
(20.01.JiaSchen)
Ende (Spielwelt): 15.01.2403
(15.02.JiaSchen)



Realwelt

Inga mußte frühzeitig wegen familiärer Verpflichtungen aufbrechen. Das Abenteuer konnte trotzdem noch glücklich zuende gebracht werden. Der 15.01. markiert den Beginn der Lernphase, die im wesentlichen in KueiLi abgehalten wird. KenTai führt TouWan erst nach diesem Datum zum Weltentor.

Spielwelt

Nacht vom 19. auf den 20.13.2402

In der Nacht treffen wir umfangreiche Vorbereitungen, indem wir die Soldaten und Uramatsus Schüler einbinden, um die Abholung von DsiMuTchang durch die Arracht zu verhindern und um die Arracht entsprechend zu stellen.

Tatsächlich machen sich gegen 2:00 Uhr Nachts drei Arracht auf den Weg in die Festung und suchen das Zimmer von DsiMuTchang auf. Mit ausreichend Räucherstäbchen bewaffnet erwarten wir die stinkenden Arracht hier und wollen Sie zur Rede stellen. Umstellt und unfähig sich zu verständigen ergreifen die drei Arracht die Flucht bei der ein Arracht getötet wird und die anderen beiden von uns gefangen genommen werden.

Wir entdecken, dass die Arracht eine Art Anzug tragen, der Ihren Körper in ein schwülwarmes Wohlfühlklima hüllt. Die kalte Luft in den Bergen sagt ihnen nicht zu. Darauf angesprochen, wie DsiMuTchang sich denn mit den Arracht verständigt hatte, erzählt er uns von einem Magier der Arracht, mit dem er sich mit einer improvisierten Zeichensprache verständigen kann, der aber auch mittels Zauberei eine Kommunikationsbasis schaffen kann. Nach vergeblichen Versuchen mit Hilfe der Dämonen OniChen und OniTai eine Kommunikation mit den Arracht herzustellen, beschließen wir, einen Arracht freizulassen, um seinen „Chef“ zu holen.

Einige Zeit Später erscheint eine Art Delegation der Arracht mit dem Magier. Mithilfe seines Zaubers gelingt es uns mit Ihnen zu reden.

Die Arrachtkolonie hier ist ein Überrest der vor Jahrtausenden die Welt beherrschenden Arrachtkultur, ein Rückzugsort vor den sich immer weiter ausbreitenden Menschen. Sehr angenehm leben sie hier nicht, aber mangels besserer Alternativen wollen sie ihre Kolonie unter allen Umständen schützen und geheimhalten. Daher auch ihr Entschluß, den Kaiser umzubringen, damit er hier nicht sein neues Feriendomeziel errichten wird.

KenTai und TsuYoschi erzählen dem Arrachtmagier, dass sie durchaus einen Ort kennen, wo noch weitere Arracht leben. Im Tausch gegen ein Gegengift für den Kaiser würden sie dieses Wissen mit den Arracht teilen. Zudem fordert Uramatsu die Arracht auf, nach so vielen Jahren nun endlich seine verlobte TouWanTsu freizulassen. Der Magier willigt ein und lässt umgehend das Gegengift und TouWanTsu bringen. Es stellt sich heraus, daß TouWanTsu selbst eine Halb- oder Viertelarracht ist, genau wie Ihr Vater Kohada. Sie lebt halb als Gefangene, halb aber schon freiwillig bei den Arracht und sieht auch so aus… Riecht nur nicht ganz so schlimm und braucht keinen „Anzug“. Die Arracht experimentieren seit langem schon mit künstlicher Befruchtung von Menschen, da die verfügbaren Arrachtfrauen das gebärfähige Alter überschritten haben. Ein Ergebnis dieses Experiments war Kohada, der in Jungen Jahren noch als Mensch lebte, sich später aber (auch zur Überraschung der Arracht) zum Arracht verwandelte. In Menschengestallt zeugte er TouWanTsu, die sich selbst nun im Alter in eine Arracht verwandelt hatte. Der „Angriff“ auf die Festung vor vielen Jahren galt TouWanTsu, um sie in die Gemeinschaft der Arracht aufzunehmen.

Wir lassen TouWanTsu mit ihrer Mutter und Uramatsu alleine, um diese Sache ausführlich zu besprechen. Das Gegengift nehmen wir an uns und versprechen den Arracht, TouWanTsu zu dem Ort im Süden hinzuführen, wo noch andere Arracht leben. Alle Beteiligten gehen daraufhin nach Hause bzw. ins Bett.

20.13.2402

Ausgeschlafen besprechen wir unser weiteres gemeinsames Vorgehen. Wir beschließen zunächst das Portal von ToruSchu zu bewachen und auf seine Ankunft zu warten. Um das langweilige Warten zu verkürzen, beschließt KenTai, sich die selbstgemalten Bilder von MiungFai anzuschauen. Er meint auf den Bildern die Gestalt von Toru Schu im Kaiserpalast zu erkennen. Er schlussfolgert, dass MiungFai wohl von ToruSchu magisch und vielleicht auch körperlich Missbraucht wurde und er sie hier versteckt hält. um die Sache zu vertuschen. MayaLi und TsuYoschi machen derweil einen Spaziergang in der näheren Umgebung, der ein YamaOtoko zum Opfer fällt.

24.13.2402

Als am 24.13.2402 immer noch kein ToruSchu aufgetaucht ist, beschließen wir, unsere Sachen zu packen und nach KueLi zu Fuß zurückzukehren. Vorher geben wir den Dorfbewohnern vom Schwarzdornsee die Lotusblütensamen von Kohada mit der Auflage, damit den Schwarzdornsee zu begrünen. Zudem erfahren wir, dass TauLin, also TouWanTsus Mutter, in der Pagohe friedlich entschlummert ist, und Uramatsu dort Seppuku begangen hat. Uramatsus Schüler wollen uns daher begleiten und sich einen neuen Meister suchen. Mit Hilfe des kaiserlichen Erlasses befehlen wir allen Soldaten der Festung, uns nach KueLi zu begleiten und zu beschützen. Zudem nehmen wir DsiMuTchang, TouWanTsu und MiungFai mit.

5.1.2403

Am 5. Tag des 2. Monats kreuzt unser Weg die kaiserliche Schnellstraße nach KueLi. Wir beschließen, aufgrund der gebotenen Eile die Straße zu benutzen, allerdings besteht die erste Kontrolle darauf, daß uns die Schüler von Uramatsu mangels einer Genehmigung nicht begleiten dürfen. Mit den Soldaten, DsiMuTchang, TouWanTsu und MiungFai ziehen wir aber weiter zügig in Richtung Hauptstadt.

6.1.2403

Am 6. Tag des Monats werden wir eine Tagesreise vor KueLi auf der kaiserlichen Schnellstraße von OrcaMurai auf KiSchan (fleischfressenden Pferden!) und NinYas angegriffen. Nach einem kurzem Kampf ergreifen die Angreifer ob unserer zahlenmäßigen Überlegenheit die Flucht.

7.1.2403

Am 7. Tag des Monats erreichen wir KueLi. Die Kaisertochter und Richter Di erwarten uns bereits. Die Kaisertochter persönlich verabreicht dem Kaiser das Gegengift, der daraufhin auf dem Weg der Besserung ist. MiungFai wird von einem mit der Kaiserfamilie vertrauten Wu von ihrem Dämon befreit und offenbart daraufhin die üblen Gelüste und Machenschaften von ToruSchu. Dieser hatte einen Dämon in sie einfahren lassen, um sie sich gefügig zu machen. Der Dämon widerstand aber der Beherrschung durch ToruSchu (und konnte ihn so beinahe töten), woraufhin er MiungFai hat verschwinden lassen.

DsiMuTchang wird ausführlich von Richter Di und TsuYoschi verhört. Richter Di sieht seine Vermutung bestätigt, dass DsiMu zudem auch der Anführer des radikalen Flügels des Weißen Lotus ist.

Richter Di schreibt daraufhin einen Brief an das oberste kaiserliche Gericht, wo er den gesamten Fall darlegt. Wir beschließen, die Arracht in dem Bericht nicht zu erwähnen und ihre Existenz geheim zu halten, um eine blutige Auseinandersetzung zwischen Ordnungskräften und der Arrachtkolonie zu vermeiden.

15.1.2403

In den folgenden Tagen erreichen uns folgende Nachrichten:

  • ToruSchu wird als Chef der Geheimpolizei abgesetzt und ist auch nicht mehr Mitglied des Kronrats. Über seinen Verbleib ist nichts bekannt.
  • Die Hexenjagd nach Mitgliedern des Weißen Lotus wird eingestellt. Mit der Enttarnung von DsiMuTchang wird die Gefahr durch den Weißen Lotus als beendet erklärt.
  • DsiMuTchang wird für den Anschlag auf den Kaiser für schuldig befunden und hingerichtet. DiYung vermutet, daß er sich wohl erhofft hatte, von seinem Vater aus den Händen der Justiz befreit zu werden. (Der Überfall an der Kaiserstraße war möglicherweise ein dahingehender Versuch.) Dank der Aufdeckung der Vorkommnisse um MiungFai wurde aber klar, daß ToruSchu den Bogen überspannt hatte, so daß er kaltgestellt wurde, bevor er seinen Einfluss ausüben konnte.
  • Dank der Rettung von MiungFai sind wir jetzt „Freunde des Kaiserhauses“ mit Urkunde.
  • Wir sind jetzt stolze Aquarienbesitzer! Nach drei Tagen hängen wir das Hobby jedoch an den Nagel und verkaufen das verdammte Ding für 300 Geldschuhe.
  • Auf Hinwirken der Kaisertochter und mit Hilfe des kaiserlichen Wu wird KenTai und TsuYoschi der langjährige Herzenswunsch erfüllt, zu Blutsbrüdern geweiht zu werden.
  • Die Ärzte das Kaisers empfehlen nach der Belastung durch den Giftanschlag dringend, das sommerliche Bergklima zu meiden und die neue Sommerresidenz besser in der Nähe von KueiChan mit Seeblick zu errichten.

Am 15.1.2403 fangen unsere mehrwöchigen Fortbildungskurse in KueLi an. Zudem trifft KenTai seine Reisevorbereitungen, um TouWanTsu in die Provinz Yü und zum Weltentor nach RenSchenYo zu führen und damit unseren Teil der Abmachung mit den Arracht zu erfüllen. Maya verabschiedet sich für knapp drei Monate in die Berge östlich der Stadt, um einen mysteriösen „Meister“ zu treffen…