Alba001

Aus Kampagnenwiki
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Alba

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Datum: 27.09.2020
Dauer: 6h
Spielleiter: Björn
Spieler: Dietmar M.: Tyrell von Craenhold (PK Gr1), Dietmar G.: Bubo Wapiti (Sc Gr1), Ferry: Ewen de Soël (Or Gr1)
Szenario: Die Kinder des Ogers (Jürgen E. Franke)
Beginn (Spielwelt): 15.03.2417 gegen Mittag
Ende (Spielwelt): 25.03.2417 abends



Realwelt

Nach fünfmonatiger Midgard-Pause wurde endlich die lange geplante Alba-Kampagne begonnen, und zwar mit den klassischen Einführungsabenteuern der Kampagne Start ins Abenteuer.

Das erste Abenteuer der Kampagne hat eine bewegte Geschichte: Es begann 1999 als Einführungsabenteuer in der Einsteigerbox Das Abenteuer beginnt (abgespecktes M4-Regelwerk, Gr1). Dann wurde es 2007 zu einem optionalen Einschub in der Runenklingen-Kampagne (ähnlich abgespeckte M4-Regeln, aber Gr3–4), um schließlich 2014 zum Startabenteuer für das M5-Regelwerk zu werden (jetzt wieder für Gr1-SpF).

Spielwelt

Begegnung am Loch Graene

Tarw ap Arth, Tyrell und Ewen verabschiedeten sich von Philas, ihrem geschwätzigen Auftraggeber, und richteten ihre Aufmerksamkeit auf das sich nähernde Fährboot. Dabei fiel eine fremdartig wirkende Gestalt auf, die sich - spärlich bekleidet und am ganzen Körper bemalt - von den anderen Fahrgästen (vorwiegend Twyneddin) auffallend unterschied und den beiden Glaubensbrüdern aufmerksam entgegenblickte. Nach dem Anlegen der Fähre zögerte dieser sich als Bubo Wapiti vorstellende Schamane nicht, sich Tyrell, Ewen und Tarw vorzustellen. Er gedenke, sich den drei Albai anzuschließen, weil er die auf ihren Schilden prangenden Symbole (Speer, Bär und Sonne) in einer seiner Visionen gesehen habe und er ohnehin auf Suche nach Hilfe im Süden sei, um seinen Stamm weit im Norden vor einer großen Gefahr zu schützen. Die genauen Zusammenhänge dieser Gefahr blieben jedoch im Ungefähren. Bubo erwähnte „den wilden König“ und einen „Eisvampir“. Zudem habe er von einem Albai namens Tristan McGrimmond gehört. Letzterer ist in Alba aber völlig unbekannt, was Tyrell und Ewen mit Gewissheit sagen konnten. Da Bubo auf die drei Gefährten trotz seiner nicht abzustreitenden Eigenartigkeiten einen sehr vertrauenswürdigen Eindruck machte, entschlossen sie sich den Rückweg nach Thame gemeinsam anzutreten.

In der Höhle des Bären

Noch bevor Tyrell, Ewen, Bubo und Tarw das nächste Gasthaus erreichen konnte, verschlechterte das Wetter sich rasch. Vor dem aufziehenden Sturm geschützt, schlugen die vier Gefährten ihr Nachtquartier in einer geräumigen Höhle auf, in der sie nach Einbruch der Dunkelheit von einem Bedwenbär überrascht wurden, gegen den sie sich mit vereinten Kräften verteidigen konnten. Das Bärenfell sollte Tyrell später Irindar als Opfer darbieten.

Ein halbtoter Zwerg

Am nächsten Morgen brachen die Gefährten nach Amberford auf und stießen bald auf einen schwerstverletzten Zwerg, den Tyrell mithilfe Irindars von der Schwelle des Todes rettete. Der Zwerg stellte sich uns als Baldur Gnomenfreund vor, der als Gesandter des Königs von Dvarnaut aus dem Pengannion-Gebirge eine Botschaft an den König von Gimil-Dum im Artross-Gebirge überbringen sollte. Diese Botschaft sei ihm bei dem Überfall der vergangenen Nacht zusammen mit seinem Maultier abhandengekommen. Neben seinen schwersten Verletzungen, die ihm wohl von zwei Ogern zugefügt worden waren, bereitete es Baldur besonderen Gram, dass ihm bei dem Überfall auch der Bart abgeschnitten wurde. Wir erklärten uns bereit, Baldur nach Thame zum Zwergenhof zu begleiten.

Ein neuer Auftrag

In Thame angekommen berichteten wir das Erlebte im Kloster und in der Ordensburg und wurden schließlich von Glarn Rabenbart, dem Meister des Zwergenhofes, empfangen. Er bedankte sich vielmals für die Rettung Baldurs und bat uns bei der Wiederbeschaffung der königlichen Nachricht um Unterstützung. Baldur konnte sich dann noch an einen Wortwechsel der Räuber erinnern, die sich auf den Weg „zur alten Motte“ machen wollten. Nach kurzer Recherche war klar, dass damit nur Norrenshold, eine verlassene Hochmotte unweit der Landstraße zwischen Loch Graene und Amberford, gemeint sein konnte.

Burg Norrenshold

Am 22.3. erreichten wir Norrenshold, die wir gründlich in Augenschein nahmen. Im Kellergewölbe überraschten wir dabei Edris, die schwarze Hexe vom Dreadfen, die wir mit der Hilfe Irindars und Xans rasch überwältigten. In den Gewölben fanden wir nicht nur die königliche Botschaft, die dem Gesandten Baldur geraubt worden war, sondern fanden den eingekerkerten Druiden Gwyddon ap An, der uns für seine Befreiung außerordentlich dankbar war. Er berichtete, dass sich die schwarze Hexe Edris seinerzeit mit dem Oger von Thame eingelassen und mit ihm zwei Kinder gezeugt hatte, bevor Beornwulf MacBeorn ihn erschlagen konnte: Dagna und Tigg, die sich uns bei Verlassen von Norrenshold noch in den Weg stellten. Trotz ihrer schrecklichen und schwarzmagischen Umhänge aus Zwergenbärten, die v.a. Dagna unglaubliche Kräfte verlieh, überwältigten wir die beiden Geschöpfte. Gemeinsam mit Gwyddon sowie Baldurs Maultier verließen die Gefährten erschöpft aber zufrieden damit, Norrenshold vom Wirken der dunklen Edris und ihrer Nachkommenschaft befreit zu haben, den Schauplatz.

Epilog

Am Abend des 22.3. erreichten wir wieder die Handelsstraße, ganz in der Nähe der von uns „befreiten“ Bärenhöhle, wo wir eine geruhsame Nacht verbringen konnten.

Am nächsten Morgen verabschiedete sich Gwyddon und zog Richtung Loch Graene. Er wollte zurück nach Clydach, um seine Suche nach einem legendären Hügelgrab fortzusetzen, bei der er vor ein paar Wochen von der Halbogerfamilie eingefangen worden war. Er bot uns an, ihn nach Überbringung der Zwergenbotschaft in Clydach zu besuchen. Er wolle uns noch angemessen belohnen, aber seine restlichen Besitztümer seien noch in Clydach. Er residiere im Gasthaus Apfelquelle.

Nach drei Tagen, also am 25.3., kamen wir in Thame an, wo ein sehr erfreuter Meister Glarn uns die versprochene Belohnung von 200GS überreichte. Für die Informationen über die Hexe Edris und ihre Kinder und vor allem für die Überreichung der Zwergenbartumhänge zur würdigen Bestattung in Gimil-dum, gibt er jedem von uns noch als Anerkennung für unsere Leistung einen breiten, kunstvoll geschmiedeten Armreif aus Silber. Jeder Ring hat einen Wert von 30GS, aber wertvoller ist wohl, daß Zwerge aus Thame und Gimil-dum den Träger eines solchen Armreifs als Freund ihres Volkes erkennen werden.