Rotgold006

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Rotgold

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Datum: 16.02.2025
Dauer: 6h
Spielleiter: Björn
Spieler: Dietmar M.: Fridolin Dandelin (Halblings-Hä Gr3), Dietmar G.: Gaelec (Hl Gr4), Inga: Caoimhe ui'Cumhaill (Fi Gr3)
Szenario: Der Schrecken von Aldwic Teil 1 (Jürgen E. Franke)
Beginn (Spielwelt): 23.05.2420 bei Sonnenaufgang im Kloster Moranmuir
Ende (Spielwelt): 14.06.2420 18h im Gasthaus Zum Weidenmann in Aldwic



Realwelt

Anfänglich werden noch Praxispunkte verlernt, gefolgt von einer viertägigen Kurzlernphase. Auch bekommen die Reittiere endlich ihre vollständigen Werte.

Spielwelt

02.06.2420 in Crossing

In Moranmuir erfuhren wir, dass der Laird Tankred McMurdil eine Belohnung für den ausgesetzt hat, der die Bestie von Aldwic zur Strecke bringt. Leider war der Bote nicht gut über die weiteren Umstände informiert. Einzig, dass es am 14. 5. das erste menschliche Todesopfer gab, erfuhren wir noch von ihm.

Aldwic liegt nördlich vom Kloster Prioresk. Dort wird ein weiterer Teil der vier heiligen Schätze von Alba aufbewahrt. Das Tome i Tome, das heilige Buch, befindet sich ja in Moranmuir, der Stein der Alkai, der eine wichtige Rolle bei den Krönungszeremonien spielt, bei den Zwergen und der Speer des Pendara, der ca. 2000 Jahre alt sein soll, somit aus voralbischer Zeit und von den Dunatar abstammend, ist in Besitz des Königs. In Prioresk befindet sich der Kelch der Myra, der Friede zwischen den Konfessionen von Alba stiften soll. Wenn man in ihm valianisches Wasser und Wein mischt, soll man besser sprechen und damit vielleicht besser überreden können.

Bevor wir uns jedoch auf den Weg machen, nutzen wir noch die Trainingsmöglichkeiten der Burg von Crossing.

Am 07.06. brechen wir auf. Vor uns liegt ein Weg von 450 km, den wir in 5 Tagen hinter uns bringen wollen. Die Reise nach Byrne verläuft ereignislos.

11.06.

In der Abenddämmerung erreichen wir Byrne, dass im Sumpf vor der Küste liegt, über einen Bohlenweg.

Wir denken an Gaelics Großvater, meinen Großonkel, der ebenso durch merkwürdige Todesfälle an diesen Ort gelockt worden war.

Byrne ist der Stammsitz der McAelfins, zu denen auch der Hofmagier Meons II. gehörte, der die Hälfte des Schatzes von Maegbed mitgenommen haben soll, die andere Hälfte soll ungefähr bei Aldwic verloren gegangen sein.

Ca. 500 Meter vor Byrne erscheinen erste Behausungen, die auf Wotas (wie Warten auf Halligen) stehen. Byrne selbst mit ca. 3800 Einwohlnern liegt auf einem kleinen Hügel, hat offensichtlich keinen befestigten Hafen, keine Stadtmauer, besteht aus Fachwerkhäusern und wenigen Backsteinhäusern in der Siedlungsmitte und wird von Knüppeldämmen und seitlichen Abwässerkanälen durchzogen. In der Mitte befindet sich eine große Holzhalle, die Clanburg der McAelfins.

Wir beobachten noch wie Handelsschiffe, die im Schlick vor der Stadt liegen mit Eselskarren entladen werden, als es gerade dunkel wird und beschließen, in ein Gasthaus einzukehren.

Die Herberge zum Hlg. Farrand (auf dem Schild als Mönch auf einem Schwert kniend dargestellt) gehört Tellbrand McArdoch, der uns Folgendes erzählt:

Der Heilige Farrand war ein Heerführer aus Torquin. Der später berühmte McAelfin aus seinem Heer wurde von der Flotte getrennt und musste als Buße für die verlorenen Gefährten eine zehnjährige Irrfahrt erdulden, bevor er heimkehrte.

In der Halle befindet sich eine Kapelle, in der das Schwert des Heiligen Farrand aufbewahrt wird, das gegen die dunklen Mächte wirken soll.

Die McAelfins sind mit den McTilians befreundet. Der Laird, der für das Clangebiet zuständing ist, heißt Cedric McAelfin, der Baron, der für die Stadt zuständig ist, heißt Brand McAelfin, in seinem Gefolge ist ein Erkenrand McSeal, also ein Clanmitglied von Riodbart.

Über die Bestie von Aldwic kann er uns nur erzählen, was ein Bote am 16.05. berichtet hat: Nachdem zunächst nur Tiere erlegt und bis auf die Knochen abgenagt wurden, fiel ihr ein erster Bauer zum Opfer. Daraufhin sind bereits ein paar Jungen aus Byrne losgezogen, um sie zu erlegen.

12.06.

Beim Frühstück erwartet uns der Zöllner Heorfin McAelfin, der ein Goldstück pro Reiter von uns fordert. Er weiß nichts weiter von der Bestie zu berichten. Das Schwert des Heiligen Farrand kann man bei den Andachten besichtigen. Die nächst findet in zwei Tagen, am 14.06. statt.

Inzwischen haben wir uns ausgerechnet, dass Prioresk ungefähr 250 km entfernt ist, Murdagil mit seinen 1500 Einwohnern ca. 150 km. Südlich davon liegt Aldwic. Ungefähr auf halber Strecke dorthin liegt Fallandsburg, das wir am Abend erreichen können.

Die Reise führt die Küstenstraße entlang, durch eine weite Dünenlandschaft, Wind und Möwen begleiten uns. In Fallandsburg liegt der Stammsitz der McSeals auf einer Sandbank, zu der man über eine Brücke über den Priel gelangen kann. Höher am Hang sehen wir Lagerhäuser. Das Gasthaus, ein Alehouse, finden wir am Ende des Dorfes gegenüber dem Tempel für Dvillan. Davor ist auch gleich der Stall von Ifan, der sehr exotisch aussieht. Die Wirtin heißt Ilka NiSeal und erzählt uns, dass Farrand McSeal Laird und Baron in Personalunion ist, der Burgherr allerdings sein Cousin Sheamor, der der Sohn des letzten Lairds ist. Natürlich ist ihr Verhältnis nun eher zerrüttet. Sie weiß noch zu berrichten, dass ihr Handelsreisende von Kornkreisen in Aldwic erzählt hätten.

Inzwischen ist Gaelic auf Shawn, den Robbenwart, der mit seinem Schnurrbart irgendwie selbst wie eine Robbe aussieht, aufmerksam geworden, der auch irgendwie verdreht auf seinem Stuhl sitzt. Er berichtet uns, dass alle auf das Erscheinen des nächsten blauen Ritters warten, einen Riesenhummer, den man nur als Gruppe erlegen kann, was auch so nicht ungefährlich ist.

Wir verbringen eine angenehme Nacht.

13.06.

Nachdem wir den Fluss Lee überquert haben, treffen wir auf unserem Weg nach Süden auf einen grünlich schimmernden schönen im Bereich zwischen Marsch und Dünen. Er wirkt irgendwie unheimlich und wir fühlen uns an einen Kelpie erinnert.

Am Abend erreichen wir in den ersten Ausläufern des Waldes von Aettrich Murdagil, den Stammsitz der McMurdils. Im kleinen Hafenstädtchen mit Kaimauer finden wir die Herberge zum alten Valianer. Bei einem guten Mittag erfahren wir von Aramund McMurdil, einem eigenbrödlerichen Dörfler aus Eliodstor, dass in Altvic die Dorfschönheit verschwunden ist, wahrscheinlich von den McRochals entführt. Außerdem wurde dort ein Dachs (Wappentier der McMurdils mit einem Speer an die Dorflinde gepinnt wurde, was dort natürlich als großer Affront aufgenommen wurde.

14.06.

Auf der Burg treffen wir Reoda NiMurdil, die die Siress der Burg Brokestorr in Altvic ist. Ihr Burgverwalter in Altvic heißt Nerian. Er ist verantwortlich, wenn sie sich wegen wichtiger Dinge in Murdagil aufhält.

Sie berichtet uns, dass die Schrecken vor vier Monaten begannen:

- Während eines Unwetters trieb ein Schafwirt auf die umzäunte Weide, vermisste dann jedoch eines, das später bis auf die Knochen abgenagt fand. - Dann wurden alle paar Tage ein Schaf, eine Ziege oder ein Schwein gefunden. - Vor drei Monaten waren waren die aufgefundenen Kadaver zwar zerfetzt, aber nicht aufgefressen worden. - Vor zwei Monaten wurden auch tagsüber achtstrahlenförmige Kornkreise aus verfaulten Halmen gefunden, ohne weiter Spuren. - Die wilden Kettenhunde der Aussiedlerhöfe zogen sich ängstlich in ihre Unterstände zurück. - Eine Kuh wurde tot aufgefunden, Beine und Kopf wie mit einem Beil vom Körper getrennt. - Bauer Hereward, der zu einer um Hilfe rufenden Kuh aufbrach, kam nicht wieder, nur Knochen, Gewandspange, Fibel, Messer, Armreif, Ring und Mistgabel wurden gefunden. - Dachsgeschichte war am 17.6. (ein toter Dachs, Wappentier, wurde an den Dorfbaum gepinnt)

Reoda war in den letzten zwei Wochen nicht mehr in Aldwic. Die Belohnung beträgt 2000 Goldstücke. Er ist ein ehemaliger Priester aus Murgadil. Der Dorfvorsteher von Aldwic ist Kendric, der größte Bauer im Dorf.

Ein junger Verwandter von Octric, Edbert, hat sich bereits angeboten zu helfen und ist vor drei Tagen aufgebrochen.

Wir bekommen von ihm noch ein Empfehlungsschreiben für Nerian, den Verwalter der Burg, und Kendric und brechen auf.

Drei Stunden später, also ca. um 12:00 Uhr erreichen wir das Gasthaus zum Weidenmann in Aldwic, vor dem Haus steht eine Linde, die von Holzbänken umgeben ist.

Die Wirtin poliert Gläser und erzählt uns: Der Hof von Kendric liegt gegenüber dem Kaufmannsladen, Verwalter Nerian werden wir auf der Burg weiter im Wald auffinden können.

Die Dorfschönheit Lynna ist seit dem 28. verschwunden. Sie ist die Tochter vom Bauer Reidwald. Dieser suchte nach ihr, nachdem sie noch eine Stunde nach Sonnenuntergang nicht nach Hause zurückgekehrt war. Sie hat sich mit Aidan aus dem Clan der Rochan, einem Barden aus Beorman getroffen. In seiner Kate soll blutige Kleidung gefunden worden sein. Mit in ihrer Erzählung wird sie von ihrem erzürnten Ehemann gerufen, angeschrien und vielleicht sogar geschlagen.

Nach dem Essen reden wir mit Kendric. Er rät uns wegen eines Zeltplatzes mit dem Händler Manton zu sprechen. Er erzählt uns auch, dass vor 4, 5 Tagen noch weitere Tiere getötet wurden. Dann machen wir uns auf zur Kate von Aidbert.

Auf dem Weg kommen wir an einer rundlichen Frau namens Daedra, die vor ihrem schicken Haus in der Sonne sitzt und ihrer Eseline Cendra beim Grasen zusieht. Rudi ist sofort verliebt. Sie kommt aus Cambryg und will hier ihr chronisches Hüsteln kurieren. Das Haus hat sie von Söldner Harlan gemietet.

An Aidberts Kate wurde die Tür aufgebrochen, der Riegel ist zerbrochen. Wir durchsuchen alles, finden aber nichts Auffälliges, außer ein wenig Blut zwischen Truhe und Wand, Kleidungsstücke sind nicht mehr da.

Gegen 16:00 Uhr treffen wir in Edberts Lager auf Megan, 20 Jahre, aus Murdagil. Sie erzählt uns, dass die Gruppe seit drei Tagen vor Ort ist. Dann kommt Edbert, 21 Jahre, in seiner Kettenrüstung aus dem Zelt. Zur Gruppe gehören noch die Brüder Orwin und Selwin, die gerade beim Einkaufen sind, und Toland, der den Magier besucht.

Beim Händler Manton holen wir uns die Erlaubnis, auf seiner Wiese unser Zelt aufzuschlagen und kaufen für 3 Goldstücke Wiskes. Lynna, beschreibt er uns als nette 17 jährige mit kastanienbraune Locken und strahlend grüne Augen, Aidan, 21 Jahre, mit Backpfeifengesicht, ansonsten blond und farblos.

Um 18:00 Uhr wollen wir zur Stunde der Geschichtenerzählerin wieder im Gasthof sein.