Rotgold012
| Datum: | 14.03.2026 |
| Dauer: | 7h |
| Spielleiter: | Björn |
| Spieler: | Dietmar M.: Fridolin „Frido“ Dandelin (Halblings-Hä Gr3), Dietmar G.: Gaelec (Hl Gr4), Inga: Caoimhe „Kiwi“ ui'Cumhaill (Fi Gr3), Ferry: Valerio Marin Carrada (?? Gr4) |
| Szenario: | Der Gefangene von Dunfalas (Jürgen E. Franke) |
| Beginn (Spielwelt): | 11.11.2420 in Prioresse |
| Ende (Spielwelt): | 15.11.2420 in Prioresse |
Inhaltsverzeichnis
Realwelt
Ferry ist zurück! Gespielt wurde ausnahmsweise mal bei Dietmar G. bei leckeren Linsen mit Spätzle.
Spielwelt
Wir treffen unseren neuen Kameraden Valerio im Kloster von Prioresse. Er kommt aus den Küstenstaaten und hat sein Schlachtross Rashid aus Eschar und einen Falken als Begleiter mit dabei. Er liebt die Musik und wir hören ihm oft zu, wie er Im Hof seine Laute spielt. Mit der Zeit kommen wir ins Gespräch und wir stellen uns der Runde nach vor. Langsam lernen wir uns besser kennen und das Vertrauen wächst. Er ist auf der Suche nach Don Nickolo und es stellt sich heraus, dass es sich dabei um Samiel den Grünen Jäger handelt.
Wir tauschen unsere Geschichten aus und erzählen von unseren bisherigen Abenteuern. Valerio musste aus seinem Heimatland fliehen, weil seine Tarnung bei den Ermittlungen gegen Don Nickolo aufgeflogen ist. Von nun an gehört er zu unserer Truppe.
11.11.2420
Wir treffen Manton, den Händler aus Aldwic, im Gasthaus. Er vermisst seinen Sohn Lyall, welcher schon drei Tage überfällig ist und nicht zum Treffpunkt kam. Er sollte sich mit den Fallenstellern im Süden treffen, und zwar im Gasthaus zum durstigen Wolf, um die aktuellen Fellpreise auszuhandeln. Da Manton uns schon kennt, bittet er uns nach seinem Sohn zu suchen und bietet uns eine Belohnung von 100 GS pro Person an. Sollte sich Lyall sogar in ernsthafter Gefahr befinden und wir ihn retten können, dann steigt die Belohnung auf 300 GS. In Aldwic haben wir Lyall bereits kennengelernt und wissen wie er aussieht und dass er circa 20 Jahre alt ist.
12.11.2420
Wir reisen ohne besondere Vorfälle nach Elrodstor. Hier landete damals die Flotte der Turquiner. Damit ist der Ort zwar geschichtlich relevant, aber mittlerweile ist es nur noch ein verschlafenes Städtchen. Hier herrschen die Tillions. Wir kehren in einem Wirtshaus ein und zahlen 10 GS für Speise und Unterkunft.
13.11.2420
Aus der gut befahrbaren Straße wird ein schmaler matschiger Weg. Wir erreichen das Gasthaus zum durstigen Wolf. Draußen tobt dichter Schneeregen. Am Horizont sehen wir eine Hochmotte. Dann gehen wir ins Gasthaus und treffen einen dicklichen Wirt. Hinter dem Tresen steht seine Frau.
Vor zehn Tagen kamen die Schergen des Sires und haben Lyall mitgenommen. Der Burgherr Edan McTillion sei ein harter Mann, sagt man uns. Vielleicht hatte er etwas gegen die Handelsbeziehungen zwischen Lyall und den Fallenstellern. Es gibt da Gerüchte im Gasthaus, dass Edan etwas mit schwarzer Magie zu tun hat.
Sibald, ca 60 Jahre alt, hatte für Edan gearbeitet. Er war jahrzehntelang sein Schreiber und Buchhalter und wurde vor einem Jahr entlassen, weil ihm ein Fehler in der Buchhaltung passiert ist. Edan wollte seinen Neffen Derwin einstellen.
Der Burgpriester Weonhart redet ageblich öfter auf Edan ein, um ihm mehr Verständnis für seine Untertanen beizubringen.
Am Nachmittag kämpfen wir uns durch den Schneeregen hoch zur Burg Dunfallas, welche auf einer Klippe an der Küste liegt.
Wir geben uns als Schausteller aus. Der Verwalter Wylfram lässt uns hinein. Beim Abendessen bieten wir Musik, Gesang und Akrobatik zur Unterhaltung an. Kiwi unterhält sich mit der Hauptmännin. In der Burg sind ca. 20 Wachen stationiert. Es gibt auch ein Verlies in der Burg. Hunalf ist dort der Kerkermeister. Valerio freundet sich mit der Falknerin Baldith an. Sie kümmert sich auch um seinen Falken namens Angel. Derwin hat in Cambrick studiert und bekam den Job nur, weil seine Mutter und Schwester von Edan darauf gedrängt hat.
Es gibt auch Neuigkeiten über den Roten Ritter: Über ihn wurde mittlerweile die Acht verhangen, das bedeutet, dass die Obrigkeit auf der Suche nach ihm ist. Edan fragt beiläufig, ob wir uns mit Trollen auskennen. Aber er fragt angeblich für einen Freund.
Kiwi macht sich unsichtbar und erkundet den Keller. Sie entdeckt einen Lagerraum und eine Falltür. Allerdings befinden sich noch drei Wachen im Keller. Kiwi erkundet auch die oberen Räume und sieht Derwin, wie er noch über einem Berg Papiere brütet und flucht, weil er seine Arbeit nicht mag.
„Sagen und Legenden aus vorköniglichen Zeiten“, so heißt das Buch welches Kiwi aus dem Schlafgemach des Sires mitgehen lässt. Godwin, die Frau von Edan fragt sogar noch nach dem Buch, weil sie es zum Einschlafen lesen wollte.
Ein Diener, ungefähr Anfang 50, kommt aus der Burg die Treppe hinunter. Wir haben ihn zuvor nicht beim Abendessen gesehen. Gaelec will ihn beschatten, aber stellt sich dabei sehr stümperhaft an. Der Diener erzählt uns, dass er sich um den Dwillan Schrein gekümmert hat. Edan hat ein ausgeprägtes Interesse an Dwillan und dessen Magie. Der Diener mss regelmäßig Meerwasser im Schrein nachfüllen.
Wir dürfen in der Scheune schlafen. Nachts geht Gaelec nochmal raus und sieht einen Mann mit vier Hunden. Dieser geht in den Turm hinein.
14.11.2420
Am nächsten Morgen biete ich Derwin meine Dienste im Rechnen an. Er nimmt mich mit in sein Arbeitszimmer. Gaelec unterhält sich mit den vier Hunden. Ich entdecke ein Geheimfach und entdecke viele Papiere, z.B. Berichte von Informanten und einen Plan vom Verlies. Ich erkenne einen unterirdischen Gang der von der Küste ins Verlies führt und zwei Etagen unterhalb des Lagerraumes.
Wir packen zusammen und verlassen die Burg. Dann beziehen wir unser Quartier im Gasthaus zum durstigen Wolf. Heute ist Vollmond! Nachts gehen wir die Küste entlang zum geheimen Höhleneingang. In der Höhle werden wir von zehn Kobolden attackiert. Wir gewinnen den Kampf ohne Mühe. Es gab nur einen verletzten Kobold und wir lassen den Rest entfliehen.
Die Kobolde verraten uns noch, dass es einen geheimen Durchgang gibt. Wir finden ihn ohne Probleme in der Höhle. Valerio geht vor und unter ihm öffnet sich eine Falltür. Er stürzt drei Meter in die Tiefe. Wir helfen ihm mit einem Seil wieder hoch. Am Ende des Ganges führt eine Leiter acht bis zehn Meter in die Höhe.
Wir befinden uns in einer Halle mit sechs Meter hoher Decke. Die Halle ist neun mal 18 Meter groß. An einer lange Seite gibt es eine Nische. Auf der Seite gegenüber gibt es einen Sims auf dem Nippes steht. In der Nische steht ein Hügeltroll. Gut, dass er angekettet wurde, so dass er uns nicht angreifen kann. Seine Kette hat eine Länge von exakt neun Metern.
Wir klettern auf den vier Meter hohen Sims und können so am Troll vorbei gehen. Am Ende der Halle ist ein Gang mit einer Kurbel, mit der man die Kette vom Troll kürzen kann. Eine Wendeltreppe führt eine Etage höher.
Der nächste Raum wird von vier Säulen getragen. Am Rande befindet sich ein Wasserbecken mit einer Meerjungfrau-Figur darüber. Gegenüber steht eine Statue von Dwillan und eine Vase. Am Ende des Raumes sehen wir eine bronze-beschlagene Eichentür. Durch einen Mechanismus an der Schwanzflosse der Meerjungfrau können wir die Tür öffnen. Dahinter führt eine Rampe nach oben.
Gaelec löst durch Tritt auf eine loose Bodenplatte eine Falle aus und wird von einen Säbel verletzt. Ich öffne vorsichtig die Tür zum Verlies. Im Raum liegt eine schlafende Wache. Hinter den Gittern sehen wir Lyall in eine Höhle gefangen. Er wirkt etwas verstört und apartisch.
Wir rangeln die Wache nieder bis sie sich ergibt. Es handelt sich um Hunalf, den Kerkermeister. Er sagt uns, wie wir das Gitter öffnen können. Wir nehmen Lyall mit nach draußen.
Oh Schreck! Im Mondlicht heult Lyall auf und verwandelt sich in einen Werwolf. Mit viel Glück und Geschick kann ich ihn schnell fesseln, bevor die Verwandlung abgeschlossen ist.
15.11.2420
Später erfahren wir, dass Lyall von einem Wolf angefallen und gebissen wurde. Er war zehn Tage im Gefängnis, bis ihm dann ganz schummerig wurde. Die Wachen wussten anscheinend, dass Lyall ein Werwolf ist. Wir holen unsere Sachen ab und reisen schnell nach Prioressse. Am Abend kommen wir völlig erschöpft im Kloster an. Der Werwolf wird hier behandelt und Lyall kann hoffentlich geheilt werden.
Es gibt eine Neuigkeit und zwar erreicht uns eine Botschaft aus Byrne, welche von mysteriösen "Rosentoten" berichtet, also erneute Opfer des Rosengiftes.