Rotgold011: Unterschied zwischen den Versionen
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| + | 25.06 2420 | ||
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| + | Nachdem wir nun das Geheimnis von Aldwic gelöst und Leona befreit haben, werden wir sehr herzlich von den Dorfbewohnern bewirtet und verpflegt. | ||
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| + | Drei Priester aus Prioress kommen zur Untersuchung der Vorfälle ins Dorf. Dabei handelt es sich um eine ältere ca. 50 Jahre alte, erfahrene, wissende Frau namens Malgrain Nipcon sowie ihre beiden jungen Gehilfen, Wulfstan und Faramont, die Novizen und Mitte 20 sind. | ||
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| + | Prioress ist das einzige große Kloster der Bruderschaft der Träumer, das über Ländereien verfügt. Inzwischen wurde das alte Clansystem von einem modernen Feudalsystem überlagert. Danach ist der König ehrenhalber Mitglied der Kirk und der Bruderschaft. Auch der Abt von Prioress gilt als laird. | ||
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| + | Agilrod, der Dorfpriester, hängt vor allem Dylan, dem Meeresgott an. | ||
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| + | Bei der Untersuchung kommt heraus, dass die Kräuterhexe Wilda einen schwarzen Hexenzirkel gegründet hat, um der Göttin Immaya zu huldigen. Diese Göttin ist eigentlich nichts besonderes. Sie nährt sich von Furcht und wurde wahrscheinlich schon von den Vaianern in dem Versteck unter dem Eldertower verehrt. | ||
| + | Der Wirt Fraomar war ihr Handlanger und ein Wilderer. Außerdem gehörte noch Kendriks Magd Nelda zu dem Zirkel. Sie hat Aidon davon gelockt, um ihm die Schuld für Lynnas Verschwinden zuzuschieben. Sie ist die einzige, die entkommen konnte. | ||
| + | Zum Kreis gehörte auch der Barde Trymian. Für ihn hat ein Mann namens Brogan, den wir bisher nicht kennengelernt hatten, mit einem magischen Schlüssel den Whisky von Kendrick geklaut. | ||
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| + | Wir entschließen uns, Zauberstab, Buch und Spiegel der Priesterin zu übergeben und zeigen ihr das Versteck im Eldertower. Gaelic will eine Audienz beim Abt, Claremont, um ihn von seinem Unmut über die Kirk und Deidris zu erzählen. | ||
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| + | Im Versteck unter dem Eldertower konnten auch zwei Roben gefunden werden, von denen eine bereits ausgebrannt war. Die andere hat eine finstere Aura und diente dazu, Angstzauber zu verstärken. | ||
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| + | Wir berichten den Abgesandten aus Prioress, was wir von Welma über den Zauberstab und über das angebliche Wunder vom Kloster Horsburna der Kirk erfahren haben. Welmar war zum Zeitpunkt des Überfalls durch die Welinger nicht im Kloster. Er kam gerade an, als einer der Welinger auf seinem Rückzug auf ihn stieß und ihn niederschlug. Vorher hatte er in einer Höhle in den Klippen einen Toten mit eben jenem Stab gefunden. Welma war nicht tot, aber schwer verletzt. Ein Händler fand ihn und brachte ihn zu Wilda, der Kräuterfrau. Die konnte ihn nicht heilen, aber er ließ sich seinen Stab geben. Dadurch wurde er zum Untoten und wollte weiter gute Taten tun. | ||
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| + | Malgrein kennt den historischen Hintergrund des Stabs: Vor mehr als 400 Jahren im großen Tynellinkrieg entschied sich die die heilige Lisanna, eine Ylatorpriesterin aus dem Clan der Radgar, diesen Stab als Werkzeug für Heiler zu erschaffen, mit dem den Kriegern der Albai beim Genesen oder Sterben geholfen werden konnte. Sie wirkte viele Wunder. | ||
| + | Sie hatte gehört, dass Esban drei Stäbe, den Jahreszeiten gewidmet, erschaffen hatte, und beschloss, den Stab des Winters zu erschaffen. Dazu brach sie einen Haselnusszweig und opferte alle ihre beträchtliche Gnade, um ihn zu einem mächtigen Werkzeug zu machen. Sie ist im Krieg verstorben. Dann hat der Kirklaird Valerin von Harnasfarne, ein Irindarpriester, den Stab an sich genommen, und ihn dazu benutzt Angst und Schrecken unter den Tynnnelin zu verbreiten. Dadurch wurde die Reliquie zum schrecklichen Kriegswerkzeug. Nun hat sie eine finstere Aura und der Stab der heiligen Lisanna ist verdorben und zum Werkzeug, der Nekromantie geworden. | ||
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| + | Was dem Stab seither widerfahren ist, ist unbekannt. | ||
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| + | Das Buch heißt puluch assakur und ist in einer altertümlichen Sprache der Valiana, in Marualinga, verfasst. Tatsächlich enthält das Buch in Blut, gezeichnete Dämonen und Zaubersprüche mit Lücken für Namen, die dort mit eigenem Blut eingetragen werden konnten. Wurde ein Zauberspruch benutzt, verfolgte ein Dämon, das Opfer und die entsprechende Seite leerte sich. Es stammt aus dem Krieg der Magier, der unter den Seemeistern herrschte, von ihnen gab es weiße, graue und schwarze. Nicht alle von ihnen waren böse, aber sie beherrschten Magie auf sehr hoher Stufe. | ||
| + | Gaelic würde am liebsten solch einen Zauberspruch an Deidris oder Nelda ausprobieren. Jedoch sind wir uns gar nicht sicher, ob Deidris ihr echter Name ist und ob es stimmt, dass sie vom Erzabt Osmund aus Harkfas geschickt worden ist. | ||
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| + | Und die Priesterin Malgrain sagt dazu nur, man treibe Mestopholus mit Inrubusch aus... | ||
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| + | Am 28.06.2420 | ||
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| + | brechen wir am Morgen nach Prioress auf. Der erste Tag der Reise verläuft ereignislos. Doch als wir am Abend unser Lager im lichten Wald aufschlagen wollen, erscheint Deidris plötzlich. Wieder behauptet sie, von Osmund geschickt zu sein und fordert den Stab des Winters. Malgrein erwidert das Claremont mindestens ein genauso guter Abt sei und Prioress sicherer. Sie tauschen böse Blicke aus. Anscheinend zieht sich Deidris zurück, als Gaelic und Kiwi ihr nachlaufen. Sie greift an ihren Gürtel und plötzlich erscheinen vier Phteronen, die im Dienste von Samiel stehen, um uns herum. Sie haben besondere Krallen, die hässliche, unheilbare Narben verursachen. | ||
| + | Malgrain ruft ihren Gehilfen zu, Weihwasser gegen die Phteronen einzusetzen, und verschwindet mit dem Stab des Winters hinter einem Schutzschild. | ||
| + | Friedo greift einen Phteronen mit Bärenklauen an. Kiwi versucht Deidris anzugreifen, doch ein goldschimmernder Zauberschild entsteht um Deidris herum und Kiwi bekommt einen elektrischen Schlag. Auch Gaelic kann mit seinem Zauberstab nichts ausrichten und wird vom elektrischen Schlag abgewehrt. Inzwischen ist Friedo von einer Bärenklaue getroffen worden. Die Priester kämpfen mit zwei weiteren Phteronen, einer von ihnen wird von einem Ziegenhuf verletzt. | ||
| + | Durch den Zauberschild kann Deidris Gaelic und Kiwi nicht angreifen, aber Faramont rennt von namenlosen Grauen erschreckt in den Wald. Dort wird auch er von einem Phteronen angegriffen, aber durch seine Abwehr verletzt er dessen Bullenhuf. Der zweite Priester ist inzwischen zusammengebrochen. Auch Gaelic wird von einer Löwenkralle verletzt. | ||
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| + | Malgrein macht eine Austreibung des Bösens. Dadurch entsteht eine goldene Kugel und umhüllt den Bullenphteron, der mit der Kugel verschwindet. Kiwi kämpft noch mit dem Löwenkrallenphteron, der auch sie leicht verletzt. Inzwischen können sich Frido und Gaelic ihren Angreifern entziehen. Gaelic ergibt sich Deidris und hilft dem niedergeschlagenen. Priester Wulfstan. Kiwi ist im Gelände verschwunden. | ||
| + | Schließlich übergibt Malgrein den Stab des Winters an Deidris, die sofort mit Hilfe eines Zaubers verschwindet. Auch die übrigen Phteronen verpuffen. Malgrein identifiziert sie als Kreaturen und Handlanger des grünen Jägers, Samiel, eines Dämonen, den wir bereits in Muranmuir gesehen haben, als er den von uns gestellten, kopflosen roten Ritter mit sich genommen hatte. | ||
| + | Gaelic heilt, den Priester, sich und Frido... Kiwi geht in dieser Hinsicht mal wieder leer aus. | ||
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| + | Die restliche Nacht verläuft ruhig. Erholt reisen wir weiter. | ||
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| + | Am 01.07. kommen wir in Prioress an. | ||
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| + | Über den Stab des Winters erfahren wir dort noch, dass Drysan McTuron, ein Nekromant, ihn vor 150 Jahren benutzt hat. | ||
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| + | Den unverfänglichen Teil unseres Schatzes verkaufen wir für 1225 GS. So ist es eine gute Gelegenheit in Prioress unser Wissen und unsere Fähigkeiten zu erweitern... | ||
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| + | Inzwischen ist der Winter eingekehrt. | ||
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| + | Am Abend des 11.11.2420 besuchen wir wie schon so oft den Gasthof "zum durstigen Wolf" in Duinfalas. Doch heute treffen wir auf Manton, den Händler aus Aldwic, der sich freut, uns zu sehen. Er hat eine Aufgabe für uns. Sein Sohn ist vor zwei Wochen zu den Fallenstellern im Süden gereist, wo er routinemäßig Verträge mit ortsansässigen Fallenstellern macht. Er ist wie immer allein mit seinem Reittier unterwegs. Nun ist er jedoch schon zwei Tage überfällig. Als Belohnung gibt er uns 100 Goldstücke für jeden und verspricht uns bei Rettung 300. Weitere. | ||
Version vom 8. Februar 2026, 15:29 Uhr
| Datum: | 25.01.2026 |
| Dauer: | 3h |
| Spielleiter: | Björn |
| Spieler: | Dietmar M.: Fridolin „Frido“ Dandelin (Halblings-Hä Gr3), Dietmar G.: Gaelec (Hl Gr4), Inga: Caoimhe „Kiwi“ ui'Cumhaill (Fi Gr3) |
| Szenario: | Epilog zu Der Schrecken von Aldwic (Jürgen E. Franke) |
| Beginn (Spielwelt): | 25.06.2420 in Aldwic |
| Ende (Spielwelt): | 11.11.2420 in Prioresse |
Realwelt
Die Sitzung bestand zum größten Teil aus einer langen Lernphase (in der alle drei Spielerfiguren auf Gr5 aufgestiegen sind). In knapp 3h eigentlicher Spielzeit wurden die Ereignisse das Schreckens von Aldwic reflektiert. Außerdem kam es noch zu einem Showdown mit Daedris und ihren Ftheironen, die allesamt als Diener Samiels erkannt wurden. Abschließend gab es noch den Auftakt zum nächsten Abenteuer.
Spielwelt
25.06 2420
Nachdem wir nun das Geheimnis von Aldwic gelöst und Leona befreit haben, werden wir sehr herzlich von den Dorfbewohnern bewirtet und verpflegt.
Drei Priester aus Prioress kommen zur Untersuchung der Vorfälle ins Dorf. Dabei handelt es sich um eine ältere ca. 50 Jahre alte, erfahrene, wissende Frau namens Malgrain Nipcon sowie ihre beiden jungen Gehilfen, Wulfstan und Faramont, die Novizen und Mitte 20 sind.
Prioress ist das einzige große Kloster der Bruderschaft der Träumer, das über Ländereien verfügt. Inzwischen wurde das alte Clansystem von einem modernen Feudalsystem überlagert. Danach ist der König ehrenhalber Mitglied der Kirk und der Bruderschaft. Auch der Abt von Prioress gilt als laird.
Agilrod, der Dorfpriester, hängt vor allem Dylan, dem Meeresgott an.
Bei der Untersuchung kommt heraus, dass die Kräuterhexe Wilda einen schwarzen Hexenzirkel gegründet hat, um der Göttin Immaya zu huldigen. Diese Göttin ist eigentlich nichts besonderes. Sie nährt sich von Furcht und wurde wahrscheinlich schon von den Vaianern in dem Versteck unter dem Eldertower verehrt. Der Wirt Fraomar war ihr Handlanger und ein Wilderer. Außerdem gehörte noch Kendriks Magd Nelda zu dem Zirkel. Sie hat Aidon davon gelockt, um ihm die Schuld für Lynnas Verschwinden zuzuschieben. Sie ist die einzige, die entkommen konnte. Zum Kreis gehörte auch der Barde Trymian. Für ihn hat ein Mann namens Brogan, den wir bisher nicht kennengelernt hatten, mit einem magischen Schlüssel den Whisky von Kendrick geklaut.
Wir entschließen uns, Zauberstab, Buch und Spiegel der Priesterin zu übergeben und zeigen ihr das Versteck im Eldertower. Gaelic will eine Audienz beim Abt, Claremont, um ihn von seinem Unmut über die Kirk und Deidris zu erzählen.
Im Versteck unter dem Eldertower konnten auch zwei Roben gefunden werden, von denen eine bereits ausgebrannt war. Die andere hat eine finstere Aura und diente dazu, Angstzauber zu verstärken.
Wir berichten den Abgesandten aus Prioress, was wir von Welma über den Zauberstab und über das angebliche Wunder vom Kloster Horsburna der Kirk erfahren haben. Welmar war zum Zeitpunkt des Überfalls durch die Welinger nicht im Kloster. Er kam gerade an, als einer der Welinger auf seinem Rückzug auf ihn stieß und ihn niederschlug. Vorher hatte er in einer Höhle in den Klippen einen Toten mit eben jenem Stab gefunden. Welma war nicht tot, aber schwer verletzt. Ein Händler fand ihn und brachte ihn zu Wilda, der Kräuterfrau. Die konnte ihn nicht heilen, aber er ließ sich seinen Stab geben. Dadurch wurde er zum Untoten und wollte weiter gute Taten tun.
Malgrein kennt den historischen Hintergrund des Stabs: Vor mehr als 400 Jahren im großen Tynellinkrieg entschied sich die die heilige Lisanna, eine Ylatorpriesterin aus dem Clan der Radgar, diesen Stab als Werkzeug für Heiler zu erschaffen, mit dem den Kriegern der Albai beim Genesen oder Sterben geholfen werden konnte. Sie wirkte viele Wunder. Sie hatte gehört, dass Esban drei Stäbe, den Jahreszeiten gewidmet, erschaffen hatte, und beschloss, den Stab des Winters zu erschaffen. Dazu brach sie einen Haselnusszweig und opferte alle ihre beträchtliche Gnade, um ihn zu einem mächtigen Werkzeug zu machen. Sie ist im Krieg verstorben. Dann hat der Kirklaird Valerin von Harnasfarne, ein Irindarpriester, den Stab an sich genommen, und ihn dazu benutzt Angst und Schrecken unter den Tynnnelin zu verbreiten. Dadurch wurde die Reliquie zum schrecklichen Kriegswerkzeug. Nun hat sie eine finstere Aura und der Stab der heiligen Lisanna ist verdorben und zum Werkzeug, der Nekromantie geworden.
Was dem Stab seither widerfahren ist, ist unbekannt.
Das Buch heißt puluch assakur und ist in einer altertümlichen Sprache der Valiana, in Marualinga, verfasst. Tatsächlich enthält das Buch in Blut, gezeichnete Dämonen und Zaubersprüche mit Lücken für Namen, die dort mit eigenem Blut eingetragen werden konnten. Wurde ein Zauberspruch benutzt, verfolgte ein Dämon, das Opfer und die entsprechende Seite leerte sich. Es stammt aus dem Krieg der Magier, der unter den Seemeistern herrschte, von ihnen gab es weiße, graue und schwarze. Nicht alle von ihnen waren böse, aber sie beherrschten Magie auf sehr hoher Stufe. Gaelic würde am liebsten solch einen Zauberspruch an Deidris oder Nelda ausprobieren. Jedoch sind wir uns gar nicht sicher, ob Deidris ihr echter Name ist und ob es stimmt, dass sie vom Erzabt Osmund aus Harkfas geschickt worden ist.
Und die Priesterin Malgrain sagt dazu nur, man treibe Mestopholus mit Inrubusch aus...
Am 28.06.2420
brechen wir am Morgen nach Prioress auf. Der erste Tag der Reise verläuft ereignislos. Doch als wir am Abend unser Lager im lichten Wald aufschlagen wollen, erscheint Deidris plötzlich. Wieder behauptet sie, von Osmund geschickt zu sein und fordert den Stab des Winters. Malgrein erwidert das Claremont mindestens ein genauso guter Abt sei und Prioress sicherer. Sie tauschen böse Blicke aus. Anscheinend zieht sich Deidris zurück, als Gaelic und Kiwi ihr nachlaufen. Sie greift an ihren Gürtel und plötzlich erscheinen vier Phteronen, die im Dienste von Samiel stehen, um uns herum. Sie haben besondere Krallen, die hässliche, unheilbare Narben verursachen. Malgrain ruft ihren Gehilfen zu, Weihwasser gegen die Phteronen einzusetzen, und verschwindet mit dem Stab des Winters hinter einem Schutzschild. Friedo greift einen Phteronen mit Bärenklauen an. Kiwi versucht Deidris anzugreifen, doch ein goldschimmernder Zauberschild entsteht um Deidris herum und Kiwi bekommt einen elektrischen Schlag. Auch Gaelic kann mit seinem Zauberstab nichts ausrichten und wird vom elektrischen Schlag abgewehrt. Inzwischen ist Friedo von einer Bärenklaue getroffen worden. Die Priester kämpfen mit zwei weiteren Phteronen, einer von ihnen wird von einem Ziegenhuf verletzt. Durch den Zauberschild kann Deidris Gaelic und Kiwi nicht angreifen, aber Faramont rennt von namenlosen Grauen erschreckt in den Wald. Dort wird auch er von einem Phteronen angegriffen, aber durch seine Abwehr verletzt er dessen Bullenhuf. Der zweite Priester ist inzwischen zusammengebrochen. Auch Gaelic wird von einer Löwenkralle verletzt.
Malgrein macht eine Austreibung des Bösens. Dadurch entsteht eine goldene Kugel und umhüllt den Bullenphteron, der mit der Kugel verschwindet. Kiwi kämpft noch mit dem Löwenkrallenphteron, der auch sie leicht verletzt. Inzwischen können sich Frido und Gaelic ihren Angreifern entziehen. Gaelic ergibt sich Deidris und hilft dem niedergeschlagenen. Priester Wulfstan. Kiwi ist im Gelände verschwunden. Schließlich übergibt Malgrein den Stab des Winters an Deidris, die sofort mit Hilfe eines Zaubers verschwindet. Auch die übrigen Phteronen verpuffen. Malgrein identifiziert sie als Kreaturen und Handlanger des grünen Jägers, Samiel, eines Dämonen, den wir bereits in Muranmuir gesehen haben, als er den von uns gestellten, kopflosen roten Ritter mit sich genommen hatte. Gaelic heilt, den Priester, sich und Frido... Kiwi geht in dieser Hinsicht mal wieder leer aus.
Die restliche Nacht verläuft ruhig. Erholt reisen wir weiter.
Am 01.07. kommen wir in Prioress an.
Über den Stab des Winters erfahren wir dort noch, dass Drysan McTuron, ein Nekromant, ihn vor 150 Jahren benutzt hat.
Den unverfänglichen Teil unseres Schatzes verkaufen wir für 1225 GS. So ist es eine gute Gelegenheit in Prioress unser Wissen und unsere Fähigkeiten zu erweitern...
Inzwischen ist der Winter eingekehrt.
Am Abend des 11.11.2420 besuchen wir wie schon so oft den Gasthof "zum durstigen Wolf" in Duinfalas. Doch heute treffen wir auf Manton, den Händler aus Aldwic, der sich freut, uns zu sehen. Er hat eine Aufgabe für uns. Sein Sohn ist vor zwei Wochen zu den Fallenstellern im Süden gereist, wo er routinemäßig Verträge mit ortsansässigen Fallenstellern macht. Er ist wie immer allein mit seinem Reittier unterwegs. Nun ist er jedoch schon zwei Tage überfällig. Als Belohnung gibt er uns 100 Goldstücke für jeden und verspricht uns bei Rettung 300. Weitere.