Rotgold013: Unterschied zwischen den Versionen

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(Besuch des Barons: Anmerkung zur Belohnung)
(Abendliche Gespräche im Gasthaus „Zur großen Pfanne“: Namensschreibweisen)
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==== Abendliche Gespräche im Gasthaus „Zur großen Pfanne“ ====
 
==== Abendliche Gespräche im Gasthaus „Zur großen Pfanne“ ====
  
Zum Abendessen begaben wir uns dann ins Gasthaus zur großen Pfanne, teils auch in der Hoffnung, mit Baldredd ins Gespräch zu kommen. Doch dieser vielbeschäftigte Mann (Bettlermeister, Henker und Totengräber) war nicht vor Ort. Allerdings konnten wir in unseren Gesprächen im Gasthaus noch in Erfahrung bringen, dass der ehemalige Henker Idebrandt, ein älterer Mann, der mittlerweile den Beruf des Hundshautgerbers ergriffen habe, vor ca. einem Monat verschwunden sei. Ob dies etwas mit seiner unehelichen Tochter zu tun haben könnte, von der wir später erfuhren, blieb offen.
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Zum Abendessen begaben wir uns dann ins Gasthaus zur großen Pfanne, teils auch in der Hoffnung, mit Baldred ins Gespräch zu kommen. Doch dieser vielbeschäftigte Mann (Bettlermeister, Henker und Totengräber) war nicht vor Ort. Allerdings konnten wir in unseren Gesprächen im Gasthaus noch in Erfahrung bringen, dass der ehemalige Henker Ildebrant, ein älterer Mann, der mittlerweile den Beruf des Hundshautgerbers ergriffen habe, vor ca. einem Monat verschwunden sei. Ob dies etwas mit seiner unehelichen Tochter zu tun haben könnte, von der wir später erfuhren, blieb offen.
  
 
==== Das Archiv des Tempels und Gespräche auf dem Friedhof ====
 
==== Das Archiv des Tempels und Gespräche auf dem Friedhof ====

Version vom 7. Mai 2026, 10:33 Uhr

Rotgold

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Datum: 25.04.2026
Dauer: 6h
Spielleiter: Björn
Spieler: Dietmar M.: Fridolin „Frido“ Dandelin (Halblings-Hä Gr5), Dietmar G.: Gaelec (Hl Gr5), Inga: Caoimhe „Kiwi“ ui'Cumhaill (Fi Gr5), Ferry: Valerio Marin Carrada (?? Gr4)
Szenario: Der Traum des Roten Ritters (Gerd Hupperich)
Beginn (Spielwelt): 16.11.2420 in Prioresse
Ende (Spielwelt): 22.11.2420 in Byrne



Realwelt

Das Protokoll stammt von Ferry bzw. Valerio, auch wenn es aus technischen Gründen von Björn ins Wiki eingepflegt wurde.

Spielwelt

16.11.2420

Nach einer guten und sicheren Nacht hinter den Mauern des Klosters von Prioresse überreichten uns die Klosterbrüder folgende Traumvisionen und baten uns, diese Brant MacAelfin, dem Baron von Byrne, zu überbringen:

  1. „Die Hand, die Rosen wirft, schlägt diejenigen, die nach der Rose greifen.“
  2. „Ein Vater, der schenkt … Eine Mutter, die rät … Ein Vater, der kränkt … Eine Seel`, die schmäht.“
  3. „Wasser, das Wein verdünnt …Feuer, das Gras frisst … Kröte, die Karfunkel schluckt … Kupfer, das Glas bricht“

Wir versuchten uns an verschiedenen Auslegungen dieser recht sonderbaren Worte, aber wurden aus Ihnen nicht schlau. Gleichwohl entsprachen wir der Bitte der Klosterbrüder und bereiten unsere Abreise nach Byrne vor.

17.-21.11.2420

Auf dem Weg nach Byrne machen wir für eine Nacht Station bei Manton in Aldwic, um uns die versprochene Belohnung für die Rettung seines Sohnes abzuholen. Auf unserer Weiterreise nach Byrne legten wir einen kurzen Zwischenstopp in Murdagil ein und übernachteten als Ehrengäste in der Clanburg der MacMurdils. Unser Weg führte uns über Fallandsburgh, dem Clanssitz der MacSeals, und auf dem schlecht erhaltenen Knüppeldamm (die Albai nennen das „Straße“) durch den Sumpf bis wir am Abend des 21.11. schließlich in Byrne eintrafen.

Um keine Zeit zu verlieren begaben wir uns unmittelbar zum Turm des Barons, um diesem die Traumvisionen der Kinder des Träumers zu überbringen. Doch da wir außerhalb der „Öffnungszeiten“ eintrafen und uns die mürrische Wache nicht wirklich der richtige Adressat für die klösterliche Nachricht schien, kehrten wir unverrichteter Dinge in das zentral gelegene Gasthaus „Zum heiligen Farand“ ein.

Im Gasthaus eingetroffen, begegneten wir sogleich dem Zöllner Heorfyn, der sich für die Nutzung der „Straße“, die wir auf unserem Weg durch den Sumpf nutzen mussten, Zoll verlangte. Bei der Gelegenheit – meine neuen Freunde schienen diese Amtsperson bereits zu kennen – berichtete der Zöllner von einem vierten Rosentoten, der vor zwei Tagen (also am 19.11.) in der Nähe eines Bauernhofs gefunden worden sei. Keiner der vier Toten – alles Fremde – habe Zoll an ihn gezahlt.

Im Gastraum kamen wir mit zwei (magisch versierten) Wissenschaftlern aus der Phönixgilde ins Gespräch, die – wie wir – auf Wunsch des Barons nach Byrne gekommen waren, um Licht in das Geheimnis der Rosentoten zu bringen. Die beiden, Aergyle (ein älterer Magier) und Ysolta (eine jüngere Thaumaturgin) schienen aber nur ein wissenschaftliches Interesse an den Rosen zu haben, die auf sonderbare Weise aus den Leichnamen der Toten wuchsen. Sie waren sich sicher, dass die Rosen aus den „Ebenen der Finsternis“ stammten. Dies schien die beiden aber nicht davon abzuhalten, aus diesen finsteren Gewächsen Rosenöl mit aufputschender Wirkung zu gewinnen und sich damit zu bereichern. Dafür hätte ich sie ja am liebsten an Ort und Stelle zur Rechenschaft gezogen, aber in der Situation schien das wenig opportun. Als sie uns dann noch Schutzamulette für 150 Goldstücke verkaufen wollten, war meine Geduld fast zu Ende. Aber dann berichteten sie uns doch noch etwas Interessantes: Neben uns und ihnen habe der Baron auch nach Tromtuan, einem Wissenschaftler aus Cambryg, geschickt, der sich – so die Worte der beiden Magier aus der Phönixgilde – zum Narren gemacht und v.a. mit Bettlern abgegeben habe.

22.11.2420

Leichenschau bei Stadtvogt Ermelgar

Am nächsten Morgen folgten wir dem Rat des Zöllners und suchten Ermelgar, den Stadtvogt, auf. Ihm übergaben wir nicht nur die Visionen der Brüder des Träumers für den Baron, sondern überzeugten ihn davon, dass wir als vertrauenswürdige und damit geeignete Abenteurer, eine wertvolle Hilfe bei der Aufklärung der Rosenmorde sein würden. Daher gestatte er uns den Leichnam, des letzten der vier Rosentoten, sowie seine Habseligkeiten und die der anderen (zwischenzeitlich beerdigten) in Augenschein nehmen zu können. Er rekapitulierte bei dieser Gelegenheit noch einmal die wesentlichen Fakten: Die ersten beiden Toten wurden am 20.10. gefunden, der erste südwestlich des Hauses von Bootsbauer Thurbran und der zweite auf dem Friedhof in der Nähe des Tempels. Die dritte Leiche wurde dann am 6.11. an der westlich zum Meer hinführenden Ausfallstraße (gegenüber den Seilmachern) gefunden. Der Fundort der vierten, am 19.11. entdeckten und nun vor uns liegenden Leiche, war südlich von Ulframs Hof.

Vor uns lag nun also die Leiche eines jungen Mannes, bei dem es sich nach Auskunft Ermelgars um einen Fremden gehandelt habe (auch die anderen Toten waren Menschen, männlich und in Byrne unbekannt). Bauer Ulfram habe in der Nacht vor dem Leichenfund zudem berichtet, dass er laute Schmerzensschreie vernommen habe. Der Körper des jungen Mannes wurde dann in den frühen Morgenstunden gefunden. Das Auffälligste an der Leiche – und wohl auch die Todesursache – waren die drei Rosenstöcke, die dem jungen Mann aus dem Rücken zu wachsen schienen, wobei die blutrote Farbe der Rosen wohl darauf zurückzuführen war, dass sie dem Armseligen das Blut aus dem Körper entzogen hatten. Zumindest passte dieser Befund zu der wissenschaftlichen Ansicht der beiden geschäftstüchtigen Magier aus der Phönixgilde, wonach die Rosen ihren Ursprung auf finsteren Ebenen haben dürfte. Der tote Mann selbst hatte etwas Spitzbübisches an sich, mit seinem (vor längerer Zeit) abgeschnittenen Ohr und einem Brandzeichen in Gestalt einer Katze auf dem Unterarm. Weiter fiel seine modrig-nasse Kleidung auf, die den Verdacht nahelegte, dass er sich kurz vor seinen Tod in den Sümpfen vor den Toren der Stadt aufgehalten haben musste. In diese Richtung deuteten auch noch die „albische Sumpfschnecke“ und eine Ranke, beides an seiner Fußsohle. Da wir das Kraut nicht gleich zuordnen konnten, verwies uns Ermelgar an Rumifrig, die wohl bekannteste Kräuterfrau (aka Wycca) von Byrne.

Bevor wir uns auf den Weg zu Rumifrig machten, unterhielten wir uns noch etwas mit dem Stadtvogt, v.a. auch mit Blick auf eine mögliche Auslegung der „Visionen“, nach der der „Griff nach der Rose“ auch auf einen möglichen Diebstahl des „Schwertes des heiligen Farands“ hindeuten konnte, das unter dem Schutz von Laird Cedric in der Clanshalle im nördlichen Byrne verwahrt wurde. Diese Auslegung wurde auch durch die Habseligkeiten der Toten (Seil mit Kletterhaken, Spaten, Beil, Dietriche, Dolche) untermauert, die uns zu der Vermutung veranlassten, dass es sich bei den Toten womöglich um (potentielle) Einbrecher gehandelt haben könnte.

Anmerkung des SpL: Um die Verdienste der SpF ausreichend zu würdigen, sei gesagt, daß Gaelecs Sagenkunde zahlreiche symbolische Bedeutungen der Rose zutage brachten, u.a. daß Rosen für Schwerter oder eben auch für von Schwertern geschlagene Wunden stehen können. Kiwi folgerte daraus sogleich, dass die erste Traumvision wohl so zu interpretieren sei, dass jemand das Schwert des heiligen Farands stehlen will und jemand anderes dies durch den Rotrosentod zu unterbinden versucht. Eine weitere symbolische Bedeutung von spezifisch schwarzen Rosen ist der weibliche Schoß.

Ermelgar verfasste ein kurzes Empfehlungsschreiben, um uns einen möglichst reibungslosen Zugang zu Laird Cedric zu ermöglichen. Bei dieser Gelegenheit kam das Gespräch auch auf die Rolle des Barons, dem Oberhaupt der Stadt. Ermelgar berichtete vom sog. „Mühlenszank“, den der Vater des heutigen Barons zu verantworten hatte. Dieser hatte seinerzeit durchgesetzt, dass das Mehl der Stadt nur noch in der Tidenmühle des Borens gemahlen werden durfte, was zu großem Unmut in der Bevölkerung und wohl auch zu Vertreibungen geführt hatte. Dieser Streit sei zwar lange her, aber eine gewisse Skepsis gegenüber dem heutigen Baron sein noch immer spürbar.

Besuch bei Rumifrig, der Rosenzüchterin

(Interne Anm.: Hier bitte kritisch durchsehen und ggf. ergänzen, da meine Aufzeichnung und Erinnerung lückenhaft)

Der Besuch bei Rumifrig hinterließ bei uns mehr Fragezeichen als Antworten. Sie begrüßte uns im Grunde sehr freundlich und konnte auch bei der Bestimmung der Ranke vom Fuß des vierten Toten weiterhelfen (wenig überraschend ein Sumpfkraut). Sie sei überhaupt keine Wycca, auch wenn abergläubische Byrner dies von ihr dächten. Hauptberuflich züchte sie Rosen, deren getrocknete Blätter sehr beliebt seien. Auch verkaufe sie Rosen an die Phönixgilde in Haelgarde, wo die Thaumaturgen aus ihnen Schlafdornen herstellen, genau so einen, wie ihn Gaelec besitzt.

Auf die Rotrosentoten angesprochen erinnerte sie sich, dass es vor ca. 30 Jahren schon einmal zu ähnlichen Todesfällen gekommen war. Zudem zeigte sie uns einen Rosenzweig mit einer vertrockneten weißen Rose, den sie in der Nähe des dritten Rotrosentoten gefunden hatte. Weiter erwähnte sie als möglichen Gesprächspartner für weitere Informationen Baldred, seines Zeichens Bettlermeister, Henker und Totengräber in einer Person. Man könne ihn beim „Wirtshaus zur großen Pfanne“ antreffen. Auch die Bettler am Friedhof oder „Mäuse-Meg“ könnten ggf. mehr zu den Vorgängen wissen. Unser Gespräch mit Rumifrig hinterließ uns jedenfalls mit dem Eindruck, dass sie uns nicht alles sagen konnte oder wollte.

Besuch der Clanshalle

Auf unserem Weg zur Clanshalle nahme wir dann noch kurz den Fundort der vierten Leiche in Augenschein, wo wir v.a. einen weiteren Rosenzweig mit einer vertrockneten weißen Blüte fanden.

Bei der Clanshalle angekommen wurden wir vom Bladier Urstan MacAelfin, dem Vetreter von Laird Cedric, in Empfang genommen. Da sich der Laird derzeit auf Burg Corbyn befand, berichteten wir dem Bladier von unserer Theorie, dass die Träume der Vraidosmönche auf einen möglichen Diebstahl des Schwerts des heiligen Farand hindeuten könnten, das hier in der Clanshalle verwahrt wird. Um sicher zu gehen, dass das Schwert noch wohl behütet an seinem Platz ist, führte uns der Bladier mit mehreren Wachen in die Clanshalle und öffenete die Truhe, in der die Reliquie aus grauer Vorzeit vom Clan bewahrt wird. Das Schwert befand sich unversehrt an seinem Platz.

Anm. des SpL: Ihr hattet meiner Erinnerung nach den Vorschlag geäußert, das Schwert durch eine Nachahmung zu ersetzen und das Originalschwert unterhalb der Nachahmung zu verstecken (damit all die Auren und Bannsphären immer noch korrekt vom Ort des Schwertes ausgehen). Diesen Vorschlag nahm der Bladier wohlwollend zur Kenntnis. Er erwähnte auch, daß er nötigenfalls einen reitenden Boten zum Laird, der aktuell auf Burg Corbin zu Besuch ist, senden könne. Dieser Bote würde allerdings je nach Wetter zwei bis drei Tage für die einfach Strecke brauchen.

Besuch des Barons

(Intern: Sorry, haben wir den Baron persönlich gesprochen? Es waren so viele Infos.)

Auf dem Weg zum Turm des Barons schauten wir noch kurz am Fundort der ersten Leiche vorbei, an dem sich aber keine Besonderheiten feststellen ließen. Beim Baron kreiste das Gespräch dann über die Vorfälle vor 30 Jahren, bei denen seinerzeit ein Hexenzirkel in Byrne ausgehoben worden war. Zwei der Abenteurer, die bei diesem Unterfangen halfen, starben den Rosentod ebenfalls. Weitere Informationen hierzu könne man ggf. in den Archiven des Tempels der Stadt ausfindig machen. In diesem Zusammenhang erwähnte der Baron dann auch noch Esberns mindere Brüder, eine Gruppe von Bettelmönchen, die auf den Sturminseln lebten. Dorthin hat sich auch der Tempelvorsteher Osbern zurückgezogen, nachdem er vor ein paar Jahren seines Amtes enthoben worden war.

Anm. des SpL: Spätestens hier habt ihr doch auch von der ausgesetzten Belohnung für die Aufklärung der Rotrosentode erfahren, oder? Immerhin 5000 GS. Ich habe noch Fridos Jubelschreie im Ohr…

Abendliche Gespräche im Gasthaus „Zur großen Pfanne“

Zum Abendessen begaben wir uns dann ins Gasthaus zur großen Pfanne, teils auch in der Hoffnung, mit Baldred ins Gespräch zu kommen. Doch dieser vielbeschäftigte Mann (Bettlermeister, Henker und Totengräber) war nicht vor Ort. Allerdings konnten wir in unseren Gesprächen im Gasthaus noch in Erfahrung bringen, dass der ehemalige Henker Ildebrant, ein älterer Mann, der mittlerweile den Beruf des Hundshautgerbers ergriffen habe, vor ca. einem Monat verschwunden sei. Ob dies etwas mit seiner unehelichen Tochter zu tun haben könnte, von der wir später erfuhren, blieb offen.

Das Archiv des Tempels und Gespräche auf dem Friedhof

Nach dem Abendessen entschlossen wir uns dann noch einmal, den Tempel aufzusuchen, um einen Blick in das Archiv zu werfen. Dort angekommen bestätigte sich im Wesentlich die schon beim Baron berichtete Geschichte vom Hexenzirkel, der vor etwa 30 Jahren in Byrne wirkte und seinerzeit mit den Rosentoten in Verbindung gebracht wurde. Als Mitglieder des Zirkels wurden Woolsta und Joreide sowie ihr halbwüchsiger Sohn erwähnt. Mit großem Interesse nahmen wir zur Kenntnis, dass sich der Hexenzirkel um den „grünen Jäger“ gebildet hatte. Damit stand für uns unumstößlich fest, dass wir an der Sache dranbleiben und die Rosenmorde im heutigen Byrne aufklären mussten.

Auf dem Friedhof vor dem Tempel versammelten sich, wie wir schon zuvor gehört hatten, gegen Abend die Bettler. Da wir aus unseren Gesprächen mit den beiden Geschäftsleuten aus der Phönixgilde wussten, dass sTomtruan aus Cambrygg vor seinem plötzlichen Verschwinden in den Kreisen des armen Volkes verkehrte, versuchten wir mit ihnen ins Gespräch zu kommen. Die Bettler erinnerten sich positiv an Tomtruan und erwähnten, dass dieser auf einem Auge blind sei. Es wurde auch darüber gesprochen, dass die armen Leute in die Sümpfe gelockt würden. So zitierte einer der Bettler die folgende Wendung eines Bruders Wilfried:

„Kommt zum Roten Ritter in die Sümpfe! Etwas Besseres als den Tod findet ihr überall!“

Schließlich erwähnten die Bettler noch das Strandvolk, das möglicherweise über weitere Informationen verfüge. Doch sie warnten uns zugleich. Denn diese auch als „Strandpiraten“ gefürchteten Leute seien nicht ganz ungefährlich. Es gehe auch das Gerücht um, dass das Strandvolk ein neues Auskommen habe. Sonderbare Einkommensquellen seien bei diesen Menschen nicht ungewöhnlich. So hätte sie auch schon ihr Blut an das Seetangungeheuer verkauft.

Mit dieser Information war dann wohl unsere Aufnahmeschwelle für den Tag erreicht und wir beschlossen diesen ereignisreichen Tag am späten Abend und begaben uns in unsere Unterkunft im Gasthaus zum heiligen Fahrrand.