Rotgold015: Unterschied zwischen den Versionen
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| − | Bei einer nachmittäglichen Lagebesprechung im ''Heiligen Farand'' planen wir unseren Überfall auf Ildebrant. | + | Bei einer nachmittäglichen Lagebesprechung im ''Heiligen Farand'' planen wir unseren Überfall auf Ildebrant. Ethelwen soll ihn zu einem fingierten Stelldichein auf dem Galgenberg überreden, dort wollen wir ihn verhören und dann in die Sümpfe entführen. Wir wollen gerade unsere Rucksäcke mit Proviant bestücken, als der Magier Aergyle den Schrankraum mit einer sehr stattlichen Kette am Hals betritt. Er verkündet, sie sei ihm gerade vom Baron überreicht worden, der ihn damit für seine Weisheit auszeichnen wollte. Ysolta, die gerade aus dem Labor, in dem sie wohl weitere Talismane herstellen und mehr über die Natur der Rosengifte herausbekommen will, herauskommt, reagiert beleidigt. Sie verlässt erbost das Haus und Valerio geht ihr nach. |
Inzwischen untersuchen Gaelec und Fridolin die Kette, können aber nicht feststellen, dass diese magisch oder unecht wäre. Allerdings erscheint es uns unmöglich, dass der Baron gerade oben im Zimmer von Aergyle gewesen sein soll, denn wir saßen die ganze Zeit im Schrankraum und haben ihn nicht gesehen. | Inzwischen untersuchen Gaelec und Fridolin die Kette, können aber nicht feststellen, dass diese magisch oder unecht wäre. Allerdings erscheint es uns unmöglich, dass der Baron gerade oben im Zimmer von Aergyle gewesen sein soll, denn wir saßen die ganze Zeit im Schrankraum und haben ihn nicht gesehen. | ||
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===25.11.2420=== | ===25.11.2420=== | ||
| − | Am nächsten Morgen erwarten wir relativ spät, aber gut ausgeschlafen. Im | + | Am nächsten Morgen erwarten wir relativ spät, aber gut ausgeschlafen. Im Schankraum herrscht größere Aufregung, weil zum einen schon wieder ein Rosentoter gefunden wurde, diesmal direkt vor der Clanhalle, zum anderen gab es im Tempel einen Zwischenfall: Priester Berengar hielt im Tempel Nachtwache, als ihm ein fürchterlicher Schrecken in die Glieder fuhr. Auf seiner Flucht stolperte er über den Betteljungen Dagelrod, der vor dem Tempel schlief. Dabei verletzte er sich die Schulter. |
| − | Während | + | Während Tabrizir gemütlich sein Frühstück im Schrankraum zu sich nimmt, stürmen wir zum Leichenfundort. Dort finden wir neben zwei vertrockneten Rosenstielen Fußspuren von dem getöteten Halbling, aber auch größere, die zurück zur Straße führen, die zum Strand führt. Allerdings behauptet Gaelec steif und fest, dass sie zum Haus des alten Hexenzirkels führen würden. |
| − | Wir gehen zum Stadtvogt, wohin die Leiche gebracht worden ist. Der ist immer noch schlecht gelaunt, nicht nur, weil er mitten in der Nacht von der Wache der Clanhalle geweckt worden war, sondern auch, weil es einen fürchterlichen Gestank in den Räumen gegeben hatte, und das noch bevor die Leiche dorthin gebracht worden war. Bei dem Toten handelt es sich um einen | + | Wir gehen zum Stadtvogt, wohin die Leiche gebracht worden ist. Der ist immer noch schlecht gelaunt, nicht nur, weil er mitten in der Nacht von der Wache der Clanhalle geweckt worden war, sondern auch, weil es einen fürchterlichen Gestank in den Räumen gegeben hatte, und das noch bevor die Leiche dorthin gebracht worden war. Bei dem Toten handelt es sich um einen Frido unbekannten Halbling, der ziemlich abgeranzt und vernachlässigt wirkt. Auch dieser Tote trug typischerweise Einbrecherwerkzeug bei sich sowie ein Seil mit Enterhaken. Zudem findet sich unter seinen Sachen eine Lebendfalle für Mäuse, die sich Gaelec ausbittet. |
| − | Beim Tempel fragt Don Valerio nach Priester Berengar, den wir mit verbundener Schulter antreffen. Berengar berichtet uns, dass es kurz sehr seltsam gerochen habe, | + | Beim Tempel fragt Don Valerio nach Priester Berengar, den wir mit verbundener Schulter antreffen. Berengar berichtet uns, dass es kurz sehr seltsam gerochen habe, bevor dann plötzlich ein namenloses Grauen über ihn gekommen sei. Er stürzte bei der Flucht nach draußen und kann sich an nichts weiter erinnern. |
| − | Nun suchen wir | + | Nun suchen wir Dagelrod in den Gassen, wobei uns Valerios Fähigkeiten helfen, ihn in der Gildenhalle aufzuspüren. Dort sehen wir auch den Baron mit seiner Entourage und Aergyle und Ysolta. Als sich Aergyle dem Baron nähert, um sich noch einmal bei ihm zu bedanken, verwandelt sich die Kette plötzlich in einen Erbsenkranz... Dazu kommt uns das Sprichwort in den Sinn, nachdem man einem unerwünschten Liebhaber einen Erbsenkranz gibt. |
| − | Inzwischen hat jemand Ysolta ein kleines Päckchen zugesteckt. Als sie es verwundert öffnet, entdeckt sie vertrocknete | + | Inzwischen hat jemand Ysolta ein kleines Päckchen zugesteckt. Als sie es verwundert öffnet, entdeckt sie vertrocknete Rosen, die mit schwarzer Asche überstreut ganz schwarz gefärbt wurden. Sie läuft ganz rot an, als ihr die Bedeutung klar wird. Während Don Valerio Dagelrod Geld verspricht, wenn er ihm mehr über die Nacht erzählt, verfolgt Gaelec Ysolta und Aergyle, allerdings erfolglos. |
| − | + | Dagelrod kann Don Valerio nicht viel mehr sagen, als dass auch er diesen seltsamen schweren Geruch, vielleicht nach Rosen, wahrgenommen hat. | |
| − | Wir rekapitulieren noch einmal, dass der Priester gegen Mitternacht | + | Wir rekapitulieren noch einmal, dass der Priester gegen Mitternacht vom namenlosen Grauen befallen wurde, während der Leichenfund im Morgengrauen geschah, was allerdings nicht allzu viel über den Todeszeitpunkt aussagt. Wir beschließen, Rumifrig aufzusuchen. |
| − | Sie öffnet erst nach längerer Zeit und wirkt sehr verschlafen, depressiv und antriebslos. Es hängt ein merkwürdiger Geruch in der Luft, vielleicht nach Rosen, aber fermentiert und an Verwesung erinnernd. | + | Sie öffnet erst nach längerer Zeit und wirkt sehr verschlafen, depressiv und antriebslos. Es hängt ein merkwürdiger Geruch in der Luft, vielleicht nach Rosen, aber fermentiert und an Verwesung erinnernd. Gaelec versucht, Rumifrigs Krankheit zu erkennen, bleibt aber erfolglos. Inzwischen hat sich Caiomhe unsichtbar in das wintergartenartige Labor von Rumifrig geschlichen. In der Wärme des Gewächshauses gedeihen die Rosenzöglinge gut, besonders auffällig sind aber drei wuchernde Kletterrosen mit langen Ranken. |
Sie haben noch geschlossen Knospen, die nur wenig, dafür aber sehr merkwürdig duften. | Sie haben noch geschlossen Knospen, die nur wenig, dafür aber sehr merkwürdig duften. | ||
| − | Obwohl Gaelic | + | Obwohl Gaelic Rumifrig Stärke überträgt, schläft sie immer wieder ein. Inzwischen untersuchen wir die drei Rosen und finden lange Ranken, die sich durch die Wandritzen im ganzen Haus und sogar durch die sumpfigen Straßen der Stadt verteilt haben. Es scheint ein unterirdisches Geflecht zu sein, dass sich in einem Umkreis von 150 Meter um Rumifrigs Haus ausgebreitet hat und so bis zum Tempel und auch zum Haus des Stadtvogts reicht. |
| − | + | Rumifrig gesteht uns, dass sie die Ranken von Aergyle und Ysolta bekommen hat. Die beiden haben immer wieder Teile davon für ihre Arbeit abgeholt. Frido und Gaelec erkennen, dass sie uns nun die ganze Wahrheit sagt hat. | |
Als wir die beiden zur Rede stellen wollen, bemerken wir, dass sie abgereist, das heißt, zum Strand aufgebrochen sind. Wir versuchen sie zu Pferd einzuholen, aber das Schiff hat schon abgelegt. | Als wir die beiden zur Rede stellen wollen, bemerken wir, dass sie abgereist, das heißt, zum Strand aufgebrochen sind. Wir versuchen sie zu Pferd einzuholen, aber das Schiff hat schon abgelegt. | ||
Bestürzt reiten wir zur Clanhalle, um zu überprüfen, ob das Schwert des heiligen Farand noch da ist. Zum Glück können uns die Wächter der Clanhalle beruhigen. | Bestürzt reiten wir zur Clanhalle, um zu überprüfen, ob das Schwert des heiligen Farand noch da ist. Zum Glück können uns die Wächter der Clanhalle beruhigen. | ||
| − | + | Gaelec und Fridolin können inzwischen mit Rumifrig sprechen. Die Rosen haben sich erst in dieser Nacht entsprechend ausgebreitet. Don Valerio holt den Priester Berengar in Rumifrigs Haus, der erkennt den Geruch der Rosen sofort wieder. Er findet auch eine finstere Aura. Deshalb versucht Don Valerio mit Bannen von Finsterwerk die finstere Wachstumskraft der Rosen zu brechen, kommt aber kaum gegen das geballte Böse an. Weder Don Valerio noch der Priester Berengar sind dabei erfolgreich. Wir kappen die Ranken der Rosenpflanzen und verbrennen die Stämme. Damit verschwindet auch die finstere Aura. | |
| − | Auf dem Weg ins Gasthaus stellen wir die | + | Auf dem Weg ins Gasthaus stellen wir die Mausefalle am Leichenfundort auf. |
| − | Im Gasthaus angekommen, teilt uns der Wirt mit, dass | + | Im Gasthaus angekommen, teilt uns der Wirt mit, dass Tabrizir bereits vor drei Stunden mit einigen Pferden Richtung Süden aufgebrochen ist. Da wir keine Zeit haben, ihn zu verfolgen, bittet Caoimhe den Baron Tabrizir zu verfolgen. Er ist jedoch nicht von seiner Zuständigkeit überzeugt. |
| − | + | Auf dem Galgenberg gelingt zunächst der Plan, Ildebrant einzuschläfern und zu fesseln. Doch dann bekommt er einen Herzanfall. In seiner Todesstunde bereut er es, seine Tochter Ulrica an den Grünen Jäger verkauft zu haben. | |
| − | Er erzählt, dass eines Tages eine Frau zu ihm kam, die irgendwann wieder verschwand, aber ihre Tochter bei ihm ließ | + | Er erzählt, dass eines Tages eine Frau zu ihm kam, die irgendwann wieder verschwand, aber ihre Tochter bei ihm ließ. |
| − | + | Eines Tages kamen Angehörige des verurteilten Raubmörders Haldar MacSeals (dem Onkel von Creofin MacSeal) auf Ildebrant zu. Sie boten ihm viel Geld, wenn er es irgendwie hinbekommen würde, Haldar lebend entkommen zu lassen. Im passenden Moment stellte sich ein „Meister Nick“ bei Ildebrant vor (wohl niemand anders als Samiel, der Grüne Jäger, höchstpersönlich), der versprach, Ildebrants Problem zu lösen. Er tauschte Haldar durch einen Doppelgänger ungeklärter Natur aus, den Ildebrant dann hängen konnte, während Haldar entkam. Meister Nick ließ sich dafür die damals gerade 15 Jahre junge Ulrica versprechen. Einige Jahre später kam Ulrica mit dem Henkersknecht zusammen. Das freute Ildebrant, denn die anderen jungen Männer der Stadt wollten alle nichts mit der Tochter des Henkers zu tun haben. Doch als der Knecht einen jungen Bürgerssohn aus dem Clan der MacSeal (ebenfalls ein Verwandter von Creofin) im Streit erschlagen hatte, musste er seinen Knecht selbst am Galgen aufknüpfen. | |
| + | Wiederum einige Jahre später holte der Grüne Jäger Ulrica zu sich in die Sümpfe. Seitdem hat Ildebrant Ulrica nur noch sehr selten zu Gesicht bekommen, aber vor einem guten Monat kam sie bei ihm vorbei und setze ihm die Idee in den Kopf, die Rückkehr von Haldar MacSeal alias „Alfreond Knicknase“ zu nutzen, um sich unter Androhung, den Entkommenen zu verraten, bei der Familie von Creofin MacSeal einzunisten und sich dort einen schönen Lebensabend zu machen, und dabei sogar nach der Gesellschaft durch die junge Ethelwen zu verlangen – vielleicht als eine kleine Rache für das Leid, das die Vorfahren von Creofin Ulrica angetan hatten. Die geschnitzte Büste war eine Erinnerungshilfe, um „Alfreond Knicknase“ als Haldar wiederzuerkennen. Ildebrant erlag schließlich der Herzattacke. Sein letztes Wort war „Thurbran“. Was er damit sagen wollte, mussten wir noch herausbekommen. Wir beschließen, den Leichnam von Ildebrant von der Verkleidung zu befreien und in seine Hütte, in der er als Hundshautgerber gelebt hatte, zu bringen. Dann geht Valerio direkt in den ''Heiligen Farand'' zurück, um sich zu erholen. Wir anderen drei gehen ins Gasthaus ''Zur großen (schmutzigen) Pfanne'' und bestellen uns einen mittelguten Eintopf. Schnell bekommen wir heraus, dass es sich bei Thurbran um den Bootsbauer handelt, bei dem die erste Leiche gefunden worden war. | ||
===26.11.2420=== | ===26.11.2420=== | ||
| − | Am nächsten Morgen finden wir in der Mausefalle eine kleine graue Maus. Die ist zwar sehr aufgeregt, kann uns aber doch mitteilen, dass es sich bei der Rosenwerferin um eine Frau mit grauen wirren Haaren und einer dicken Nase handelte. Erfreut über seinen Erfolg | + | Am nächsten Morgen finden wir in der Mausefalle eine kleine graue Maus. Die ist zwar sehr aufgeregt, kann uns aber doch mitteilen, dass es sich bei der Rosenwerferin um eine Frau mit grauen wirren Haaren und einer dicken Nase handelte. Erfreut über seinen Erfolg als Mäuseflüsterer lässt Gaelec die Maus frei. |
| − | Als wir Thurbran befragen, teilt er uns mit, dass er seit ca. 6 Wochen eine Untermieterin hat, die nun seine Haushälterin ist. Er nennt sie zwar Muhme Arwa, aber ihre Beschreibung passt genau auf die Rosenwerferin. Als wir die Hütte betreten, ist sie nicht mehr, darin zu finden. Durch die offenstehende Hintertür sehen wir sie merkwürdig schnell in komischen Stiefeln Richtung Dünen davonrennen. | + | Als wir Thurbran befragen, teilt er uns mit, dass er seit ca. 6 Wochen eine Untermieterin hat, die nun seine Haushälterin ist. Er nennt sie zwar Muhme Arwa, aber ihre Beschreibung passt genau auf die Rosenwerferin. Als wir die Hütte betreten, ist sie nicht mehr, darin zu finden. Durch die offenstehende Hintertür sehen wir sie merkwürdig schnell in komischen Stiefeln Richtung Dünen davonrennen. Gaelec rennt ihr ebenso unnatürlich schnell hinterher, nähert sich ihr aber nur wenig. |
Don Valerio wirft ihr eine Feuerlanze hinterher, doch trifft sie nicht. Dann ruft er seinen Falken Angel und schickt ihn hinterher. Dieser greift sie aus dem Sturzflug heftig an. | Don Valerio wirft ihr eine Feuerlanze hinterher, doch trifft sie nicht. Dann ruft er seinen Falken Angel und schickt ihn hinterher. Dieser greift sie aus dem Sturzflug heftig an. | ||
| − | Der Muhme gelingt es, | + | Der Muhme gelingt es, Gaelec mit großer Furcht zu belegen, der sie deshalb nicht weiter selbst angreift. Doch schafft er es sowohl Rudi, auf dem Caiomhe reitet, als auch Don Valerio zu beschleunigen. Da zieht die Alte eine Puppe aus ihrem Gewand und quetscht diese so, dass Caiomhe kaum noch atmen kann. Es braucht noch mehrere Angriffe von Don Valerio, Angel und Gaelec, bis die Alte zusammenbricht. Inzwischen hat Caiomhe erkannt, dass es sich bei der kichernden Alten nicht nur um Ulrica, sondern auch um die Alte handelt, die sich so sehr über den Tod Riodbarts gefreut hat. Gaelec muss tatsächlich Erste Hilfe anwenden, damit sie uns nicht sofort wegstirbt. Allerdings lacht uns Ulrica nur aus und gibt zunächst keine weiteren Informationen preis. Thurbran behauptet noch, sie müsse ihn verzaubert haben, denn er fand sie bis jetzt fürchterlich nett. |
Fridolin hat im Zimmer der Alten ein Kästchen mit Rosenpfeilen und einen magischen Kurzbogen gefunden. | Fridolin hat im Zimmer der Alten ein Kästchen mit Rosenpfeilen und einen magischen Kurzbogen gefunden. | ||
| − | Wir bringen sie zum Baron. Auf dem Weg bringt sie | + | Wir bringen sie zum Baron. Auf dem Weg bringt Gaelec sie durch die Erwähnung von seinem Großvater Dairmaid doch noch dazu, einiges preis zu geben, z.B. dass sie Dairmaid mit demselben Gift vergiftet habe, mit dem sie auch Riodbart getötet hat. Ebenso habe sie damals den alten Hexenzirkel mit Gift und Rosenpfeilen beschützt. |
| − | Uns wird bewusst, dass sie irgendwie mit dem | + | Uns wird bewusst, dass sie irgendwie mit dem Roten Ritter verwandt sein muss. |
| − | Dem Baron empfehlen wir die Hexe im Bannkreis des heiligen Schwertes einzusperren, damit Samiel sie nicht holen kann. | + | Dem Baron empfehlen wir die Hexe im Bannkreis des heiligen Schwertes einzusperren, damit Samiel sie nicht holen kann. |
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| + | Fridolin, der als einziger noch recht fit ist, beschließt, sich der Wachmannschaft in der Clanhalle anzuschließen. Dort beobachtet er, wie spät am Abend der Laird im Eiltempo mit zwei Gefolgsleuten eingeritten kommt. Er hatte sich sehr beeilt, auf die Nachricht des Bladiers zurückzukehren, um das Heilige Schwert gegen eine schon vor längerer Zeit im Geheimen angefertigte, sogar magische Replik auszutauschen. | ||
Aktuelle Version vom 17. Juni 2026, 23:42 Uhr
| Datum: | 14.06.2026 |
| Dauer: | 5h |
| Spielleiter: | Björn |
| Spieler: | Dietmar M.: Fridolin „Frido“ Dandelin (Halblings-Hä Gr5), Dietmar G.: Gaelec (Hl Gr5), Inga: Caoimhe „Kiwi“ ui'Cumhaill (Fi Gr5), Ferry: Valerio Marin Carrada (?? Gr4) |
| Szenario: | Der Traum des Roten Ritters (Gerd Hupperich) |
| Beginn (Spielwelt): | 24.11.2420 nachmittags in Byrne |
| Ende (Spielwelt): | 26.11.2420 abends in Byrne |
Inhaltsverzeichnis
Realwelt
Das Protokoll stammt von Inga bzw. Caoimhe.
Spielwelt
24.11.2420
Bei einer nachmittäglichen Lagebesprechung im Heiligen Farand planen wir unseren Überfall auf Ildebrant. Ethelwen soll ihn zu einem fingierten Stelldichein auf dem Galgenberg überreden, dort wollen wir ihn verhören und dann in die Sümpfe entführen. Wir wollen gerade unsere Rucksäcke mit Proviant bestücken, als der Magier Aergyle den Schrankraum mit einer sehr stattlichen Kette am Hals betritt. Er verkündet, sie sei ihm gerade vom Baron überreicht worden, der ihn damit für seine Weisheit auszeichnen wollte. Ysolta, die gerade aus dem Labor, in dem sie wohl weitere Talismane herstellen und mehr über die Natur der Rosengifte herausbekommen will, herauskommt, reagiert beleidigt. Sie verlässt erbost das Haus und Valerio geht ihr nach. Inzwischen untersuchen Gaelec und Fridolin die Kette, können aber nicht feststellen, dass diese magisch oder unecht wäre. Allerdings erscheint es uns unmöglich, dass der Baron gerade oben im Zimmer von Aergyle gewesen sein soll, denn wir saßen die ganze Zeit im Schrankraum und haben ihn nicht gesehen.
Vor dem Gasthaus beobachtet Valerio, dass Ysolta direkt in die Arme eines sehr schönen albischen Edelmannes läuft und sich schnell von ihm in ein Gespräch verwickeln lässt. Als die beiden sich verabschieden, hört er noch, wie sie von "heute Abend am Fenster sprechen". Auf Valerios Fragen antwortet sie nur ausweichend.
Caoimhe hat sich inzwischen unsichtbar gemacht und schaut in die Zimmer von Aergyle, Ysolta und Tabrizir. Sie schaut auch ins Labor, kann aber nirgends etwas Verdächtiges finden. Tabrizir ist nirgendwo im Haus zu finden, kommt uns aber entgegen, als wir das Gasthaus verlassen, um das Haus des alten Hexenzirkels aufzusuchen. Als wir ihn auf seine Vorführung ansprechen, sagt er, er sei erschöpft und würde keine weiteren Vorstellungen geben. Dann erzählt Valerio ihm vom Geschenk des Barons, aber Tabrizir reagiert völlig unauffällig. Als wir erwähnen, dass wir zum Haus des alten Hexenzirkel gehen wollen, ist Tabrizir sehr interessiert und erwähnt, dass er schon viel von Hexenzirkeln erfahren hat. Gaelec spricht mit ihm über die magischen Eigenschaften von Rosen und Valerio erzählt ihm dann von den Rosentoten. Das alles findet Tabrizir sehr interessant, aber er gibt vor, nichts weiter darüber zu wissen.
Das Haus des alten Hexenzirkels ist ein besser aussehendes Bürgerhaus, das nun von einem Kaufmann bewohnt wird. Die Magd, die uns die Tür öffnet, hat von dem Hexenzirkel noch nie etwas gehört. Sie ist aber auch erst kurz im Dienst des Kaufmanns. Der will im Übrigen nicht mit uns sprechen. Gaelec lässt die Magd kurzerhand einschlafen und betritt das Haus. Wir anderen bleiben vor der Tür und kümmern uns um die Magd, die ja anscheinend einen Schwächeanfall hatte. Im Haus trifft Gaelec auf den Kaufmann, der sehr wohl vom Vorbesitz des Hexenzirkels weiß, aber bestreitet, dass es noch irgendeine magische Präsenz im Haus gäbe. Als der Kaufmann Gaelec vor die Tür setzen will, versetzt dieser auch ihn in Schlaf und schaut sich im Keller um. Dort findet er aber nichts weiter als Lebensmittel und andere Waren.
Als die Frau des Kaufmanns mit zwei weiteren Dienern nach Hause kommt, gesellt sich Gaelec unbemerkt zu uns dazu und bietet seine heilende Hilfe an. Der Kaufmann Joran durchschaut Gaelec allerdings schnell und verweist ihn lautstark seines Hauses.
Zurück am Gasthaus versteckt sich Fridolin in der Nähe des Fensters von Ysolta. Don Valerio trifft auf Aergyle, kann jedoch auch bei seiner Untersuchung der Kette nichts Verdächtiges feststellen. Inzwischen ist der Edelmann angekommen und spielt Ysolta auf seiner Laute ein Ständchen. Frido vermutet eine Illusion, kann sie aber nicht durchschauen. Er wird allerdings seinerseits von dem Edelmann entdeckt. Caoimhe hat die Gelegenheit genutzt, als Ysolta nach einem Seil suchte, sich in ihrem Zimmer zu verstecken, allerdings kann auch sie nur einem "gewöhnlichen" Schäferstündchen beiwohnen. Gerade als sie sich aus dem Zimmer geschlichen hat, kommt ihr Tabrizir auf der Treppe entgegen.
25.11.2420
Am nächsten Morgen erwarten wir relativ spät, aber gut ausgeschlafen. Im Schankraum herrscht größere Aufregung, weil zum einen schon wieder ein Rosentoter gefunden wurde, diesmal direkt vor der Clanhalle, zum anderen gab es im Tempel einen Zwischenfall: Priester Berengar hielt im Tempel Nachtwache, als ihm ein fürchterlicher Schrecken in die Glieder fuhr. Auf seiner Flucht stolperte er über den Betteljungen Dagelrod, der vor dem Tempel schlief. Dabei verletzte er sich die Schulter.
Während Tabrizir gemütlich sein Frühstück im Schrankraum zu sich nimmt, stürmen wir zum Leichenfundort. Dort finden wir neben zwei vertrockneten Rosenstielen Fußspuren von dem getöteten Halbling, aber auch größere, die zurück zur Straße führen, die zum Strand führt. Allerdings behauptet Gaelec steif und fest, dass sie zum Haus des alten Hexenzirkels führen würden.
Wir gehen zum Stadtvogt, wohin die Leiche gebracht worden ist. Der ist immer noch schlecht gelaunt, nicht nur, weil er mitten in der Nacht von der Wache der Clanhalle geweckt worden war, sondern auch, weil es einen fürchterlichen Gestank in den Räumen gegeben hatte, und das noch bevor die Leiche dorthin gebracht worden war. Bei dem Toten handelt es sich um einen Frido unbekannten Halbling, der ziemlich abgeranzt und vernachlässigt wirkt. Auch dieser Tote trug typischerweise Einbrecherwerkzeug bei sich sowie ein Seil mit Enterhaken. Zudem findet sich unter seinen Sachen eine Lebendfalle für Mäuse, die sich Gaelec ausbittet.
Beim Tempel fragt Don Valerio nach Priester Berengar, den wir mit verbundener Schulter antreffen. Berengar berichtet uns, dass es kurz sehr seltsam gerochen habe, bevor dann plötzlich ein namenloses Grauen über ihn gekommen sei. Er stürzte bei der Flucht nach draußen und kann sich an nichts weiter erinnern. Nun suchen wir Dagelrod in den Gassen, wobei uns Valerios Fähigkeiten helfen, ihn in der Gildenhalle aufzuspüren. Dort sehen wir auch den Baron mit seiner Entourage und Aergyle und Ysolta. Als sich Aergyle dem Baron nähert, um sich noch einmal bei ihm zu bedanken, verwandelt sich die Kette plötzlich in einen Erbsenkranz... Dazu kommt uns das Sprichwort in den Sinn, nachdem man einem unerwünschten Liebhaber einen Erbsenkranz gibt. Inzwischen hat jemand Ysolta ein kleines Päckchen zugesteckt. Als sie es verwundert öffnet, entdeckt sie vertrocknete Rosen, die mit schwarzer Asche überstreut ganz schwarz gefärbt wurden. Sie läuft ganz rot an, als ihr die Bedeutung klar wird. Während Don Valerio Dagelrod Geld verspricht, wenn er ihm mehr über die Nacht erzählt, verfolgt Gaelec Ysolta und Aergyle, allerdings erfolglos. Dagelrod kann Don Valerio nicht viel mehr sagen, als dass auch er diesen seltsamen schweren Geruch, vielleicht nach Rosen, wahrgenommen hat.
Wir rekapitulieren noch einmal, dass der Priester gegen Mitternacht vom namenlosen Grauen befallen wurde, während der Leichenfund im Morgengrauen geschah, was allerdings nicht allzu viel über den Todeszeitpunkt aussagt. Wir beschließen, Rumifrig aufzusuchen.
Sie öffnet erst nach längerer Zeit und wirkt sehr verschlafen, depressiv und antriebslos. Es hängt ein merkwürdiger Geruch in der Luft, vielleicht nach Rosen, aber fermentiert und an Verwesung erinnernd. Gaelec versucht, Rumifrigs Krankheit zu erkennen, bleibt aber erfolglos. Inzwischen hat sich Caiomhe unsichtbar in das wintergartenartige Labor von Rumifrig geschlichen. In der Wärme des Gewächshauses gedeihen die Rosenzöglinge gut, besonders auffällig sind aber drei wuchernde Kletterrosen mit langen Ranken. Sie haben noch geschlossen Knospen, die nur wenig, dafür aber sehr merkwürdig duften.
Obwohl Gaelic Rumifrig Stärke überträgt, schläft sie immer wieder ein. Inzwischen untersuchen wir die drei Rosen und finden lange Ranken, die sich durch die Wandritzen im ganzen Haus und sogar durch die sumpfigen Straßen der Stadt verteilt haben. Es scheint ein unterirdisches Geflecht zu sein, dass sich in einem Umkreis von 150 Meter um Rumifrigs Haus ausgebreitet hat und so bis zum Tempel und auch zum Haus des Stadtvogts reicht. Rumifrig gesteht uns, dass sie die Ranken von Aergyle und Ysolta bekommen hat. Die beiden haben immer wieder Teile davon für ihre Arbeit abgeholt. Frido und Gaelec erkennen, dass sie uns nun die ganze Wahrheit sagt hat. Als wir die beiden zur Rede stellen wollen, bemerken wir, dass sie abgereist, das heißt, zum Strand aufgebrochen sind. Wir versuchen sie zu Pferd einzuholen, aber das Schiff hat schon abgelegt. Bestürzt reiten wir zur Clanhalle, um zu überprüfen, ob das Schwert des heiligen Farand noch da ist. Zum Glück können uns die Wächter der Clanhalle beruhigen.
Gaelec und Fridolin können inzwischen mit Rumifrig sprechen. Die Rosen haben sich erst in dieser Nacht entsprechend ausgebreitet. Don Valerio holt den Priester Berengar in Rumifrigs Haus, der erkennt den Geruch der Rosen sofort wieder. Er findet auch eine finstere Aura. Deshalb versucht Don Valerio mit Bannen von Finsterwerk die finstere Wachstumskraft der Rosen zu brechen, kommt aber kaum gegen das geballte Böse an. Weder Don Valerio noch der Priester Berengar sind dabei erfolgreich. Wir kappen die Ranken der Rosenpflanzen und verbrennen die Stämme. Damit verschwindet auch die finstere Aura.
Auf dem Weg ins Gasthaus stellen wir die Mausefalle am Leichenfundort auf. Im Gasthaus angekommen, teilt uns der Wirt mit, dass Tabrizir bereits vor drei Stunden mit einigen Pferden Richtung Süden aufgebrochen ist. Da wir keine Zeit haben, ihn zu verfolgen, bittet Caoimhe den Baron Tabrizir zu verfolgen. Er ist jedoch nicht von seiner Zuständigkeit überzeugt.
Auf dem Galgenberg gelingt zunächst der Plan, Ildebrant einzuschläfern und zu fesseln. Doch dann bekommt er einen Herzanfall. In seiner Todesstunde bereut er es, seine Tochter Ulrica an den Grünen Jäger verkauft zu haben. Er erzählt, dass eines Tages eine Frau zu ihm kam, die irgendwann wieder verschwand, aber ihre Tochter bei ihm ließ. Eines Tages kamen Angehörige des verurteilten Raubmörders Haldar MacSeals (dem Onkel von Creofin MacSeal) auf Ildebrant zu. Sie boten ihm viel Geld, wenn er es irgendwie hinbekommen würde, Haldar lebend entkommen zu lassen. Im passenden Moment stellte sich ein „Meister Nick“ bei Ildebrant vor (wohl niemand anders als Samiel, der Grüne Jäger, höchstpersönlich), der versprach, Ildebrants Problem zu lösen. Er tauschte Haldar durch einen Doppelgänger ungeklärter Natur aus, den Ildebrant dann hängen konnte, während Haldar entkam. Meister Nick ließ sich dafür die damals gerade 15 Jahre junge Ulrica versprechen. Einige Jahre später kam Ulrica mit dem Henkersknecht zusammen. Das freute Ildebrant, denn die anderen jungen Männer der Stadt wollten alle nichts mit der Tochter des Henkers zu tun haben. Doch als der Knecht einen jungen Bürgerssohn aus dem Clan der MacSeal (ebenfalls ein Verwandter von Creofin) im Streit erschlagen hatte, musste er seinen Knecht selbst am Galgen aufknüpfen. Wiederum einige Jahre später holte der Grüne Jäger Ulrica zu sich in die Sümpfe. Seitdem hat Ildebrant Ulrica nur noch sehr selten zu Gesicht bekommen, aber vor einem guten Monat kam sie bei ihm vorbei und setze ihm die Idee in den Kopf, die Rückkehr von Haldar MacSeal alias „Alfreond Knicknase“ zu nutzen, um sich unter Androhung, den Entkommenen zu verraten, bei der Familie von Creofin MacSeal einzunisten und sich dort einen schönen Lebensabend zu machen, und dabei sogar nach der Gesellschaft durch die junge Ethelwen zu verlangen – vielleicht als eine kleine Rache für das Leid, das die Vorfahren von Creofin Ulrica angetan hatten. Die geschnitzte Büste war eine Erinnerungshilfe, um „Alfreond Knicknase“ als Haldar wiederzuerkennen. Ildebrant erlag schließlich der Herzattacke. Sein letztes Wort war „Thurbran“. Was er damit sagen wollte, mussten wir noch herausbekommen. Wir beschließen, den Leichnam von Ildebrant von der Verkleidung zu befreien und in seine Hütte, in der er als Hundshautgerber gelebt hatte, zu bringen. Dann geht Valerio direkt in den Heiligen Farand zurück, um sich zu erholen. Wir anderen drei gehen ins Gasthaus Zur großen (schmutzigen) Pfanne und bestellen uns einen mittelguten Eintopf. Schnell bekommen wir heraus, dass es sich bei Thurbran um den Bootsbauer handelt, bei dem die erste Leiche gefunden worden war.
26.11.2420
Am nächsten Morgen finden wir in der Mausefalle eine kleine graue Maus. Die ist zwar sehr aufgeregt, kann uns aber doch mitteilen, dass es sich bei der Rosenwerferin um eine Frau mit grauen wirren Haaren und einer dicken Nase handelte. Erfreut über seinen Erfolg als Mäuseflüsterer lässt Gaelec die Maus frei.
Als wir Thurbran befragen, teilt er uns mit, dass er seit ca. 6 Wochen eine Untermieterin hat, die nun seine Haushälterin ist. Er nennt sie zwar Muhme Arwa, aber ihre Beschreibung passt genau auf die Rosenwerferin. Als wir die Hütte betreten, ist sie nicht mehr, darin zu finden. Durch die offenstehende Hintertür sehen wir sie merkwürdig schnell in komischen Stiefeln Richtung Dünen davonrennen. Gaelec rennt ihr ebenso unnatürlich schnell hinterher, nähert sich ihr aber nur wenig. Don Valerio wirft ihr eine Feuerlanze hinterher, doch trifft sie nicht. Dann ruft er seinen Falken Angel und schickt ihn hinterher. Dieser greift sie aus dem Sturzflug heftig an. Der Muhme gelingt es, Gaelec mit großer Furcht zu belegen, der sie deshalb nicht weiter selbst angreift. Doch schafft er es sowohl Rudi, auf dem Caiomhe reitet, als auch Don Valerio zu beschleunigen. Da zieht die Alte eine Puppe aus ihrem Gewand und quetscht diese so, dass Caiomhe kaum noch atmen kann. Es braucht noch mehrere Angriffe von Don Valerio, Angel und Gaelec, bis die Alte zusammenbricht. Inzwischen hat Caiomhe erkannt, dass es sich bei der kichernden Alten nicht nur um Ulrica, sondern auch um die Alte handelt, die sich so sehr über den Tod Riodbarts gefreut hat. Gaelec muss tatsächlich Erste Hilfe anwenden, damit sie uns nicht sofort wegstirbt. Allerdings lacht uns Ulrica nur aus und gibt zunächst keine weiteren Informationen preis. Thurbran behauptet noch, sie müsse ihn verzaubert haben, denn er fand sie bis jetzt fürchterlich nett. Fridolin hat im Zimmer der Alten ein Kästchen mit Rosenpfeilen und einen magischen Kurzbogen gefunden. Wir bringen sie zum Baron. Auf dem Weg bringt Gaelec sie durch die Erwähnung von seinem Großvater Dairmaid doch noch dazu, einiges preis zu geben, z.B. dass sie Dairmaid mit demselben Gift vergiftet habe, mit dem sie auch Riodbart getötet hat. Ebenso habe sie damals den alten Hexenzirkel mit Gift und Rosenpfeilen beschützt. Uns wird bewusst, dass sie irgendwie mit dem Roten Ritter verwandt sein muss. Dem Baron empfehlen wir die Hexe im Bannkreis des heiligen Schwertes einzusperren, damit Samiel sie nicht holen kann.
Fridolin, der als einziger noch recht fit ist, beschließt, sich der Wachmannschaft in der Clanhalle anzuschließen. Dort beobachtet er, wie spät am Abend der Laird im Eiltempo mit zwei Gefolgsleuten eingeritten kommt. Er hatte sich sehr beeilt, auf die Nachricht des Bladiers zurückzukehren, um das Heilige Schwert gegen eine schon vor längerer Zeit im Geheimen angefertigte, sogar magische Replik auszutauschen.