Rotgold015: Unterschied zwischen den Versionen
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| + | Bei einer nachmittäglichen Lagebesprechung im Heiligen Farand planen wir unseren Überfall auf Ildebrand. Ethelwreath soll ihn zu einem fingierten Stelldichein am Galgen überreden, dort wollen wir ihn verhören und dann in die sümpfe entführen. Wir wollen gerade unsere Rucksäcke mit Proviant bestücken, als der Magier Aerguile den Schrankraum mit einer sehr stattlichen Kette am Hals betritt. Er verkündet, sie sei ihm gerade vom Baron überreicht worden, der ihn damit für seine Weisheit auszeichnen wollte. Ysolta, die gerade aus dem Labor, in dem sie wohl weitere Talismane herstellen und mehr über die Natur der Rosengifte herausbekommen will, herbeikommt, reagiert beleidigt. Sie verlässt erbost das Haus und Valerio geht ihr nach. | ||
| + | Inzwischen untersuchen Gaelic und Fridolin die Kette, können aber nicht feststellen, dass diese magisch oder unecht wäre. Allerdings erscheint es uns unmöglich, dass der Baron gerade oben im Zimmer von Aerguile gewesen sein soll, denn wir saßen die ganze Zeit im Schrankraum und haben ihn nicht gesehen. | ||
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| + | Vor dem Gasthaus beobachtet Valerio, dass Ysolta direkt in die Arme eines sehr schönen albischen Edelmannes läuft und sich schnell von ihm in ein Gespräch verwickeln lässt. Als die beiden sich verabschieden, hört er noch, wie sie von "heute Abend am Fenster sprechen". Auf Valerios Fragen antwortet sie nur ausweichend. | ||
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| + | Caoimhe hat sich inzwischen unsichtbar gemacht und schaut in die Zimmer von Aerguile, Ysolta und Tabricier. Sie schaut auch ins Labor, kann aber nirgends etwas Verdächtiges finden. Tabricier ist nirgendwo im Haus zu finden, kommt uns aber entgegen, als wir das Gasthaus verlassen, um das Haus des alten Hexenzirkels aufzusuchen. Als wir ihn auf seine Vorführung ansprechen, sagt er, er sei erschöpft und würde keine weiteren Vorstellungen geben. Dann erzählt Valerio ihm vom Geschenk des Barons, aber Tabricier reagiert völlig unauffällig. | ||
| + | Als wir erwähnen, dass wir zum Haus des alten Hexenzirkel gehen wollen, ist Tabricier sehr interessiert und erwähnt, dass er schon viel von Hexenvierteln erfahren hat. Galaxy spricht mit ihm über die magischen Eigenschaften von Rosen und dann Valerio erzählt ihn von den rosentoten. Das alles findet Tabricier sehr interessant, aber er gibt vor, nichts weiter darüber zu wissen. | ||
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| + | Das Haus des alten Hexenzirkels ist ein besser aussehendes Bürgerhaus, das nun von einem Kaufmann bewohnt wird. Die Magd, die uns die Tür öffnet, hat von dem Hexenzirkel noch nie etwas gehört. Sie ist aber auch erst kurz im Dienst des Kaufmanns. Der will im Übrigen nicht mit uns sprechen. | ||
| + | Gaelic lässt die Magd kurzerhand einschlafen und betritt das Haus. Wir anderen bleiben vor der Tür und kümmern uns anscheinend um die Magd, die einen Schwächeanfall hatte. Im Haus trifft Gaelic auf den Kaufmann, der sehr wohl vom Vorbesitz des Hexenzrkels weiß, aber bestreitet, dass es noch irgendeine magische Präsenz im Haus gäbe. Als der Kaufmann ihn vor die Tür setzen will, versetzt Gaelic auch ihn in Schlaf und schaut sich im Keller um. Dort findet er aber nichts weiter als Lebensmittel und andere Waren. | ||
| + | |||
| + | Als die Frau des Kaufmanns mit zwei weiteren Dienern nach Hause kommt, gesellt sich Gaelic unbemerkt zu uns dazu und bietet seine heilende Hilfe an. Der Kaufmann Joran durchschaut Gaelic allerdings schnell und verweist ihn lautstark seines Hauses. | ||
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| + | Zurück am Gasthaus versteckt sich Fridolin in der Nähe des Fensters von Ysolta. Don Valerio trifft auf Aerguile, kann jedoch auchbei seiner Untersuchung der Kette nichts Verdächtiges feststellen. Inzwischen ist der Edelman angekommen und spielt Ysolta auf seiner Laute ein Ständchen. Frido kann die Illusion nicht durchschauen, wird allerdings seinerseits von dem Edelmann entdeckt. Caoimhe hat die Gelegenheit genutzt, als Ysolta nach einem Seil suchte, sich in ihrem Zimmer zu verstecken, allerdings kann auch sie nur einem "gewöhnlichen" Schäferstündchen beiwohnen. Gerade als sie sich aus dem Zimmer geschlichen hat, kommt ihr Tabricier auf der Treppe entgegen. | ||
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| + | 25.11.2420 | ||
| + | Am nächsten Morgen erwarten wir relativ spät, aber gut ausgeschlafen. Im schankraum herrscht größere Aufregung, weil zum einen schon wieder ein Toter gefunden wurde, diesmal direkt vor der Clanhalle, zum Anderen gab es im Tempel einen Zwischenfall: Priester berenga hielt im Tempel nachtwache, als ihn ein fürchterlicher Schrecken in die Glieder fuhr. Auf seiner Flucht stolperte er über den Betteljungen Dageroth, der vor dem Tempel schlief. Dabei verletzte er sich die Schulter. | ||
| + | |||
| + | Während Tabricier gemütlich sein Frühstück im Schrankraum zu sich nimmt, stürmen wir zum Leichenfundort. Dort finden wir neben zwei vertrockneten Rosenstielen, Fußspuren von dem getöteten Halbling, aber auch größere, die zurück zur Straße führen, die zum Strand führt. Allerdings behauptet Gaelic steif und fest, dass sie zum Haus des alten Hexen zirkels führen würden. | ||
| + | |||
| + | Wir gehen zum Stadtvogt, wohin die Leiche gebracht worden ist. Der ist immer noch schlecht gelaunt, nicht nur, weil er mitten in der Nacht von der Wache der Clanhalle geweckt worden war, sondern auch, weil es einen fürchterlichen Gestank in den Räumen gegeben hatte, und das noch bevor die Leiche dorthin gebracht worden war. Bei dem Toten handelt es sich um einen Friedo unbekannten Halbling, der ziemlich abgeranzt und vernachlässigt wirkt. Auch dieser Tote trug typischerweise Einbrecherwerkzeug bei sich sowie ein Seil mit Enterhaken. Zudem findet sich unter seinen Sachen eine Lebendfalle für Mäuse, die sich Gaelic ausbittet. | ||
| + | |||
| + | Beim Tempel fragt Don Valerio nach Priester Berengar, den wir mit verbundener Schulter antreffen. Berengar berichtet uns, dass es kurz sehr seltsam gerochen habe, bevor dann plötzlich einen namenloses Grauen über ihn gekommen sei. Er stürzte Cherry und kann sich an nichts weiter erinnern. | ||
| + | Nun suchen wir Dageroth in den Gassen, wobei uns Valerios Fähigkeiten helfen, ihn in der Gildehalle aufzuspüren. Dort sehen wir auch den Baron mit seiner Entourage und Arguile und Ysolta. Als sich Arguile dem Baron nähert, um sich noch einmal bei ihm zu bedanken, verwandelt sich die Kette plötzlich in ein Erbsenkranz... Dazu kommt uns das Sprichwort in den Sinn, nachdem man einem unerwünschten Liebhaber einen Erbsenkranz gibt. | ||
| + | Inzwischen hat jemand Ysolta ein kleines Päckchen zugesteckt. Als sie es verwundert öffnet, entdeckt sie vertrocknete weiße Rosen, die mit schwarzer Asche überstreut ganz schwarz gefärbt wurden. Sie läuft ganz rot an, als ihr die Bedeutung klar wird. Während Don Valerio Daggeroth Geld verspricht, wenn er ihm mehr über die Nacht erzählt, verfolgt Gaelic Ysolta und Aerguile, allerdings erfolglos. | ||
| + | Daggeroth kann Don Valerio nicht viel mehr sagen, als dass auch er diesen seltsamen schweren Geruch, vielleicht nach Rosen, wahrgenommen hat. | ||
| + | |||
| + | Wir rekapitulieren noch einmal, dass der Priester gegen Mitternacht überfallen wurde, während der eichenfund im Morgengrauen geschah, was allerdings nicht allzu viel über den Todeszeitpunkt aussagt. Wir beschließen, Rumifrigg aufzusuchen. | ||
| + | |||
| + | Sie öffnet erst nach längerer Zeit und wirkt sehr verschlafen, depressiv und antriebslos. Es hängt ein merkwürdiger Geruch in der Luft, vielleicht nach Rosen, aber fermentiert und an Verwesung erinnernd. Gaelic versucht, Rumifriggs Krankheit zu erkennen, bleibt aber erfolglos. Inzwischen hat sich Caiomhe unsichtbar in das wintergartenartige Labor von Rumifrigg geschlichen. In der Wärme des Gewächshauses gedeihen die Rosenzöglinge gut, besonders auffällig sind aber drei wuchernde Kletterrosen mit langen Ranken. | ||
| + | Sie haben noch geschlossen Knospen, die nur wenig, dafür aber sehr merkwürdig duften. | ||
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| + | Obwohl Gaelic Rumifrigg Stärke überträgt, schläft sie immer wieder ein. Inzwischen untersuchen wir die drei Rosen und finden lange Ranken, die sich durch die Wandritzen im ganzen Haus und sogar durch die sumpfigen Straßen der Stadt verteilt haben. Es scheint ein unterirdisches Geflecht zu sein, dass sich in einem Umkreis von 150 Meter um Rumifriggs Haus ausgebreitet hat und so bis zum Tempel und auch zum Haus des Stadtvogts reicht. | ||
| + | Rumifrigg gesteht uns, dass sie die Ranken von Arguile und Ysolta bekommen hat. Die beiden haben immer wieder Teile davon für ihre Arbeit abgeholt. Frido und Gaelic erkennen, dass sie uns nun die ganze Wahrheit sagt hat. | ||
| + | Als wir die beiden zur Rede stellen wollen, bemerken wir, dass sie abgereist, das heißt, zum Strand aufgebrochen sind. Wir versuchen sie zu Pferd einzuholen, aber das Schiff hat schon abgelegt. | ||
| + | Bestürzt reiten wir zur Clanhalle, um zu überprüfen, ob das Schwert des heiligen Farand noch da ist. Zum Glück können uns die Wächter der Clanhalle beruhigen. | ||
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| + | Gaelic und Fridolin können inzwischen mit Rumifrigg sprechen. Die Rosen haben sich erst in dieser Nacht entsprechend ausgebreitet. Don Valerio holt den Priester Berengar in Rumifriggs Haus, der erkennt den Geruch der Rosen sofort wieder. Er findet auch eine finstere Aura. Deshalb versucht Don Valerio mit Bannen von Bösem die finstere Wachstumskraft der Rosen zu brechen, kommt aber kaum gegen das geballte Böse an. Weder Don Valerio noch der Priester Berengar sind dabei erfolgreich. Wir kappen die Ranken der Rosenpflanzen und verbrennen die Stämme. Damit verschwindet auch die finstere Aura. | ||
| + | |||
| + | Auf dem Weg ins Gasthaus stellen wir die Mäusefälle am Leichenfundort auf. | ||
| + | Im Gasthaus angekommen, teilt uns der Wirt mit, dass Tabricier bereits vor drei Stunden mit einigen Pferden Richtung Süden aufgebrochen ist. Da wir keine Zeit haben, ihn zu verfolgen, bittet Caoimhe den Baron Tabricier zu verfolgen. Er ist jedoch nicht von seiner Zuständigkeit überzeugt. | ||
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| + | Am Galgen gelingt zunächst der Plan, Idebrandt einzuschläfern und zu fesseln. Doch dann bekommt er einen Herzanfall. In seiner Todesstunde bereut er es, seine Tochter Ulrika an den Grünen Jäger verkauft zu haben. | ||
| + | Er erzählt, dass eines Tages eine Frau zu ihm kam, die irgendwann wieder verschwand, aber ihre Tochter bei ihm ließ. Als diese sich später mit seinem Henkersknecht zusammen tat, freute Hildebrandt sich. Doch nach einem Streit mit einem Sohn der MacSeals musste er seinen Knecht selbst am Galgen aufknüpfen. | ||
| + | Als ihn dann die Familie der MacSeal auch noch anwies, den verurteilten Onkel (den Namen habe ich vergessen) entkommen zu lassen, musste Ildebrandt die Hilfe des grünen Jägers, der sich ihm gegenüber Meister Nick nannte, annehmen. Er übergab ihm einen Mann, der dem Deninquenten sehr ähnlich sah, ließ sich dafür aber Ulrika versprechen. Obwohl sie später von dem grünen Jäger mit in die Sümpfe genommen worden war, hatten Ildebrandt und sie immer wieder Kontakt. Es war auch ihre Idee, dass sich Ildebrandt durch eine Erpressung bei der Familie MacSeal einnistete und Ethelwreath bedrängte, vielleicht eine kleine Rache für das Leid, das sie ihr angetan hatten. Die geschnitzte Bürste war eine erinnerungshilfe sein. Letztes Wort war Thubran. Was er damit sagen wollte, mussten wir noch herausbekommen. Wir beschließen, den Leichnam von Ildebrandt von der Verkleidung zu befreien und in seine Hütte, in der er als Hundshautgerber gelebt hatte, zu bringen. Dann Valerio gegen direkt ins Gasthaus zurück, um sich zu erholen. Wir anderen drei gehen ins Gasthaus zur großen (schmutzigen) Pfanne und bestellen uns einen mittelguten Eintopf. Schnell bekommen wir heraus, dass es sich bei Thurbran um den Bootsbauer handelt, bei dem die erste Leiche gefunden worden war. | ||
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| + | 26.11. 2420 | ||
| + | Am nächsten Morgen finden wir in der Mausefalle eine kleine graue Maus. Die ist zwar sehr aufgeregt, kann uns aber doch mitteilen, dass es sich bei der Rosenwerferin um eine Frau mit grauen wirren Haaren und einer dicken Nase handelte. Erfreut über seinen Erfolg, lässt Gaelic die Maus frei. | ||
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| + | Als wir Thurbran befragen, teilt er uns mit, dass er seit ca. 6 Wochen eine Untermieterin hat, die nun seine Haushälterin ist. Er nennt sie zwar Muhme Arwa, aber ihre Beschreibung passt genau auf die Rosenwerferin. Als wir die Hütte betreten, ist sie nicht mehr, darin zu finden. Durch die offenstehende Hintertür sehen wir sie merkwürdig schnell in komischen Stiefeln Richtung Dünen davonrennen. Gaelic rennt ihr ebenso unnatürlich schnell hinterher, nähert sich ihr aber nur wenig. | ||
| + | Don Valerio wirft ihr eine Feuerlanze hinterher, doch trifft sie nicht. Dann ruft er seinen Falken Angel und schickt ihn hinterher. Dieser greift sie aus dem Sturzflug heftig an. | ||
| + | Der Muhme gelingt es, Gaelic mit großer Furcht zu belegen, der sie deshalb nicht weiter selbst angreift. Doch schafft er es sowohl Rudi, auf dem Caiomhe reitet, als auch Don Valerio zu beschleunigen. Da zieht die alte eine Puppe aus ihrem Gewand und quetscht diese so, dass Caiomhe kaum noch atmen kann. Das braucht noch mehrere Angriffe von Don Valerio, Angel und Gaelic, bis die Alte zusammenbricht. Inzwischen hat Caiomhe erkannt, dass es sich bei der kichernden Alten nicht nur um Ulrika, sondern auch um die Alte handelt, die sich so sehr über den Tod Riodbarts gefreut hat. Caelic muss tatsächlich Erste Hilfe anwenden, damit sie uns nicht sofort wegstirbt. Allerdings lacht uns Ulrika nur aus und gibt zunächst keine weiteren Informationen preis. Thurbran behauptet noch, sie müsse ihn verzaubert haben, denn er fand sie bis jetzt fürchterlich nett. | ||
| + | Fridolin hat im Zimmer der Alten ein Kästchen mit Rosenpfeilen und einen magischen Kurzbogen gefunden. | ||
| + | Wir bringen sie zum Baron. Auf dem Weg bringt sie Gaelic durch die Erwähnung von seinem Großvater Dermaid doch noch dazu, einiges preis zu geben, z.b, dass sie Dermaid mit demselben Gift vergiftet habe, mit dem sie auch Riodbart getötet hat. Ebenso habe sie den alten Hexenzirkel angeleitet. | ||
| + | Uns wird bewusst, dass sie irgendwie mit dem roten Ritter verwandt sein muss. | ||
| + | Dem Baron empfehlen wir die Hexe im Bannkreis des heiligen Schwertes einzusperren, damit Samiel sie nicht holen kann. In der Clanhalle beobachtet Fridolin, wie der Laird mit zwei Boten eintrifft. Er hatte sich sehr beeilt auf die Nachricht des Bladjers zurückzukehren, um das Heilige Schwert gegen eine bereits angefertigte, sogar magische Replica auszutauschen. | ||
===25.11.2420=== | ===25.11.2420=== | ||
===26.11.2420=== | ===26.11.2420=== | ||
Version vom 14. Juni 2026, 19:16 Uhr
| Datum: | 14.06.2026 |
| Dauer: | 5h |
| Spielleiter: | Björn |
| Spieler: | Dietmar M.: Fridolin „Frido“ Dandelin (Halblings-Hä Gr5), Dietmar G.: Gaelec (Hl Gr5), Inga: Caoimhe „Kiwi“ ui'Cumhaill (Fi Gr5), Ferry: Valerio Marin Carrada (?? Gr4) |
| Szenario: | Der Traum des Roten Ritters (Gerd Hupperich) |
| Beginn (Spielwelt): | 24.11.2420 nachmittags in Byrne |
| Ende (Spielwelt): | 26.11.2420 abends in Byrne |
Inhaltsverzeichnis
Realwelt
Das Protokoll stammt von Inga bzw. Caoimhe.
Spielwelt
24.11.2420
Bei einer nachmittäglichen Lagebesprechung im Heiligen Farand planen wir unseren Überfall auf Ildebrand. Ethelwreath soll ihn zu einem fingierten Stelldichein am Galgen überreden, dort wollen wir ihn verhören und dann in die sümpfe entführen. Wir wollen gerade unsere Rucksäcke mit Proviant bestücken, als der Magier Aerguile den Schrankraum mit einer sehr stattlichen Kette am Hals betritt. Er verkündet, sie sei ihm gerade vom Baron überreicht worden, der ihn damit für seine Weisheit auszeichnen wollte. Ysolta, die gerade aus dem Labor, in dem sie wohl weitere Talismane herstellen und mehr über die Natur der Rosengifte herausbekommen will, herbeikommt, reagiert beleidigt. Sie verlässt erbost das Haus und Valerio geht ihr nach. Inzwischen untersuchen Gaelic und Fridolin die Kette, können aber nicht feststellen, dass diese magisch oder unecht wäre. Allerdings erscheint es uns unmöglich, dass der Baron gerade oben im Zimmer von Aerguile gewesen sein soll, denn wir saßen die ganze Zeit im Schrankraum und haben ihn nicht gesehen.
Vor dem Gasthaus beobachtet Valerio, dass Ysolta direkt in die Arme eines sehr schönen albischen Edelmannes läuft und sich schnell von ihm in ein Gespräch verwickeln lässt. Als die beiden sich verabschieden, hört er noch, wie sie von "heute Abend am Fenster sprechen". Auf Valerios Fragen antwortet sie nur ausweichend.
Caoimhe hat sich inzwischen unsichtbar gemacht und schaut in die Zimmer von Aerguile, Ysolta und Tabricier. Sie schaut auch ins Labor, kann aber nirgends etwas Verdächtiges finden. Tabricier ist nirgendwo im Haus zu finden, kommt uns aber entgegen, als wir das Gasthaus verlassen, um das Haus des alten Hexenzirkels aufzusuchen. Als wir ihn auf seine Vorführung ansprechen, sagt er, er sei erschöpft und würde keine weiteren Vorstellungen geben. Dann erzählt Valerio ihm vom Geschenk des Barons, aber Tabricier reagiert völlig unauffällig. Als wir erwähnen, dass wir zum Haus des alten Hexenzirkel gehen wollen, ist Tabricier sehr interessiert und erwähnt, dass er schon viel von Hexenvierteln erfahren hat. Galaxy spricht mit ihm über die magischen Eigenschaften von Rosen und dann Valerio erzählt ihn von den rosentoten. Das alles findet Tabricier sehr interessant, aber er gibt vor, nichts weiter darüber zu wissen.
Das Haus des alten Hexenzirkels ist ein besser aussehendes Bürgerhaus, das nun von einem Kaufmann bewohnt wird. Die Magd, die uns die Tür öffnet, hat von dem Hexenzirkel noch nie etwas gehört. Sie ist aber auch erst kurz im Dienst des Kaufmanns. Der will im Übrigen nicht mit uns sprechen. Gaelic lässt die Magd kurzerhand einschlafen und betritt das Haus. Wir anderen bleiben vor der Tür und kümmern uns anscheinend um die Magd, die einen Schwächeanfall hatte. Im Haus trifft Gaelic auf den Kaufmann, der sehr wohl vom Vorbesitz des Hexenzrkels weiß, aber bestreitet, dass es noch irgendeine magische Präsenz im Haus gäbe. Als der Kaufmann ihn vor die Tür setzen will, versetzt Gaelic auch ihn in Schlaf und schaut sich im Keller um. Dort findet er aber nichts weiter als Lebensmittel und andere Waren.
Als die Frau des Kaufmanns mit zwei weiteren Dienern nach Hause kommt, gesellt sich Gaelic unbemerkt zu uns dazu und bietet seine heilende Hilfe an. Der Kaufmann Joran durchschaut Gaelic allerdings schnell und verweist ihn lautstark seines Hauses.
Zurück am Gasthaus versteckt sich Fridolin in der Nähe des Fensters von Ysolta. Don Valerio trifft auf Aerguile, kann jedoch auchbei seiner Untersuchung der Kette nichts Verdächtiges feststellen. Inzwischen ist der Edelman angekommen und spielt Ysolta auf seiner Laute ein Ständchen. Frido kann die Illusion nicht durchschauen, wird allerdings seinerseits von dem Edelmann entdeckt. Caoimhe hat die Gelegenheit genutzt, als Ysolta nach einem Seil suchte, sich in ihrem Zimmer zu verstecken, allerdings kann auch sie nur einem "gewöhnlichen" Schäferstündchen beiwohnen. Gerade als sie sich aus dem Zimmer geschlichen hat, kommt ihr Tabricier auf der Treppe entgegen.
25.11.2420 Am nächsten Morgen erwarten wir relativ spät, aber gut ausgeschlafen. Im schankraum herrscht größere Aufregung, weil zum einen schon wieder ein Toter gefunden wurde, diesmal direkt vor der Clanhalle, zum Anderen gab es im Tempel einen Zwischenfall: Priester berenga hielt im Tempel nachtwache, als ihn ein fürchterlicher Schrecken in die Glieder fuhr. Auf seiner Flucht stolperte er über den Betteljungen Dageroth, der vor dem Tempel schlief. Dabei verletzte er sich die Schulter.
Während Tabricier gemütlich sein Frühstück im Schrankraum zu sich nimmt, stürmen wir zum Leichenfundort. Dort finden wir neben zwei vertrockneten Rosenstielen, Fußspuren von dem getöteten Halbling, aber auch größere, die zurück zur Straße führen, die zum Strand führt. Allerdings behauptet Gaelic steif und fest, dass sie zum Haus des alten Hexen zirkels führen würden.
Wir gehen zum Stadtvogt, wohin die Leiche gebracht worden ist. Der ist immer noch schlecht gelaunt, nicht nur, weil er mitten in der Nacht von der Wache der Clanhalle geweckt worden war, sondern auch, weil es einen fürchterlichen Gestank in den Räumen gegeben hatte, und das noch bevor die Leiche dorthin gebracht worden war. Bei dem Toten handelt es sich um einen Friedo unbekannten Halbling, der ziemlich abgeranzt und vernachlässigt wirkt. Auch dieser Tote trug typischerweise Einbrecherwerkzeug bei sich sowie ein Seil mit Enterhaken. Zudem findet sich unter seinen Sachen eine Lebendfalle für Mäuse, die sich Gaelic ausbittet.
Beim Tempel fragt Don Valerio nach Priester Berengar, den wir mit verbundener Schulter antreffen. Berengar berichtet uns, dass es kurz sehr seltsam gerochen habe, bevor dann plötzlich einen namenloses Grauen über ihn gekommen sei. Er stürzte Cherry und kann sich an nichts weiter erinnern. Nun suchen wir Dageroth in den Gassen, wobei uns Valerios Fähigkeiten helfen, ihn in der Gildehalle aufzuspüren. Dort sehen wir auch den Baron mit seiner Entourage und Arguile und Ysolta. Als sich Arguile dem Baron nähert, um sich noch einmal bei ihm zu bedanken, verwandelt sich die Kette plötzlich in ein Erbsenkranz... Dazu kommt uns das Sprichwort in den Sinn, nachdem man einem unerwünschten Liebhaber einen Erbsenkranz gibt. Inzwischen hat jemand Ysolta ein kleines Päckchen zugesteckt. Als sie es verwundert öffnet, entdeckt sie vertrocknete weiße Rosen, die mit schwarzer Asche überstreut ganz schwarz gefärbt wurden. Sie läuft ganz rot an, als ihr die Bedeutung klar wird. Während Don Valerio Daggeroth Geld verspricht, wenn er ihm mehr über die Nacht erzählt, verfolgt Gaelic Ysolta und Aerguile, allerdings erfolglos. Daggeroth kann Don Valerio nicht viel mehr sagen, als dass auch er diesen seltsamen schweren Geruch, vielleicht nach Rosen, wahrgenommen hat.
Wir rekapitulieren noch einmal, dass der Priester gegen Mitternacht überfallen wurde, während der eichenfund im Morgengrauen geschah, was allerdings nicht allzu viel über den Todeszeitpunkt aussagt. Wir beschließen, Rumifrigg aufzusuchen.
Sie öffnet erst nach längerer Zeit und wirkt sehr verschlafen, depressiv und antriebslos. Es hängt ein merkwürdiger Geruch in der Luft, vielleicht nach Rosen, aber fermentiert und an Verwesung erinnernd. Gaelic versucht, Rumifriggs Krankheit zu erkennen, bleibt aber erfolglos. Inzwischen hat sich Caiomhe unsichtbar in das wintergartenartige Labor von Rumifrigg geschlichen. In der Wärme des Gewächshauses gedeihen die Rosenzöglinge gut, besonders auffällig sind aber drei wuchernde Kletterrosen mit langen Ranken. Sie haben noch geschlossen Knospen, die nur wenig, dafür aber sehr merkwürdig duften.
Obwohl Gaelic Rumifrigg Stärke überträgt, schläft sie immer wieder ein. Inzwischen untersuchen wir die drei Rosen und finden lange Ranken, die sich durch die Wandritzen im ganzen Haus und sogar durch die sumpfigen Straßen der Stadt verteilt haben. Es scheint ein unterirdisches Geflecht zu sein, dass sich in einem Umkreis von 150 Meter um Rumifriggs Haus ausgebreitet hat und so bis zum Tempel und auch zum Haus des Stadtvogts reicht. Rumifrigg gesteht uns, dass sie die Ranken von Arguile und Ysolta bekommen hat. Die beiden haben immer wieder Teile davon für ihre Arbeit abgeholt. Frido und Gaelic erkennen, dass sie uns nun die ganze Wahrheit sagt hat. Als wir die beiden zur Rede stellen wollen, bemerken wir, dass sie abgereist, das heißt, zum Strand aufgebrochen sind. Wir versuchen sie zu Pferd einzuholen, aber das Schiff hat schon abgelegt. Bestürzt reiten wir zur Clanhalle, um zu überprüfen, ob das Schwert des heiligen Farand noch da ist. Zum Glück können uns die Wächter der Clanhalle beruhigen.
Gaelic und Fridolin können inzwischen mit Rumifrigg sprechen. Die Rosen haben sich erst in dieser Nacht entsprechend ausgebreitet. Don Valerio holt den Priester Berengar in Rumifriggs Haus, der erkennt den Geruch der Rosen sofort wieder. Er findet auch eine finstere Aura. Deshalb versucht Don Valerio mit Bannen von Bösem die finstere Wachstumskraft der Rosen zu brechen, kommt aber kaum gegen das geballte Böse an. Weder Don Valerio noch der Priester Berengar sind dabei erfolgreich. Wir kappen die Ranken der Rosenpflanzen und verbrennen die Stämme. Damit verschwindet auch die finstere Aura.
Auf dem Weg ins Gasthaus stellen wir die Mäusefälle am Leichenfundort auf. Im Gasthaus angekommen, teilt uns der Wirt mit, dass Tabricier bereits vor drei Stunden mit einigen Pferden Richtung Süden aufgebrochen ist. Da wir keine Zeit haben, ihn zu verfolgen, bittet Caoimhe den Baron Tabricier zu verfolgen. Er ist jedoch nicht von seiner Zuständigkeit überzeugt.
Am Galgen gelingt zunächst der Plan, Idebrandt einzuschläfern und zu fesseln. Doch dann bekommt er einen Herzanfall. In seiner Todesstunde bereut er es, seine Tochter Ulrika an den Grünen Jäger verkauft zu haben. Er erzählt, dass eines Tages eine Frau zu ihm kam, die irgendwann wieder verschwand, aber ihre Tochter bei ihm ließ. Als diese sich später mit seinem Henkersknecht zusammen tat, freute Hildebrandt sich. Doch nach einem Streit mit einem Sohn der MacSeals musste er seinen Knecht selbst am Galgen aufknüpfen. Als ihn dann die Familie der MacSeal auch noch anwies, den verurteilten Onkel (den Namen habe ich vergessen) entkommen zu lassen, musste Ildebrandt die Hilfe des grünen Jägers, der sich ihm gegenüber Meister Nick nannte, annehmen. Er übergab ihm einen Mann, der dem Deninquenten sehr ähnlich sah, ließ sich dafür aber Ulrika versprechen. Obwohl sie später von dem grünen Jäger mit in die Sümpfe genommen worden war, hatten Ildebrandt und sie immer wieder Kontakt. Es war auch ihre Idee, dass sich Ildebrandt durch eine Erpressung bei der Familie MacSeal einnistete und Ethelwreath bedrängte, vielleicht eine kleine Rache für das Leid, das sie ihr angetan hatten. Die geschnitzte Bürste war eine erinnerungshilfe sein. Letztes Wort war Thubran. Was er damit sagen wollte, mussten wir noch herausbekommen. Wir beschließen, den Leichnam von Ildebrandt von der Verkleidung zu befreien und in seine Hütte, in der er als Hundshautgerber gelebt hatte, zu bringen. Dann Valerio gegen direkt ins Gasthaus zurück, um sich zu erholen. Wir anderen drei gehen ins Gasthaus zur großen (schmutzigen) Pfanne und bestellen uns einen mittelguten Eintopf. Schnell bekommen wir heraus, dass es sich bei Thurbran um den Bootsbauer handelt, bei dem die erste Leiche gefunden worden war.
26.11. 2420 Am nächsten Morgen finden wir in der Mausefalle eine kleine graue Maus. Die ist zwar sehr aufgeregt, kann uns aber doch mitteilen, dass es sich bei der Rosenwerferin um eine Frau mit grauen wirren Haaren und einer dicken Nase handelte. Erfreut über seinen Erfolg, lässt Gaelic die Maus frei.
Als wir Thurbran befragen, teilt er uns mit, dass er seit ca. 6 Wochen eine Untermieterin hat, die nun seine Haushälterin ist. Er nennt sie zwar Muhme Arwa, aber ihre Beschreibung passt genau auf die Rosenwerferin. Als wir die Hütte betreten, ist sie nicht mehr, darin zu finden. Durch die offenstehende Hintertür sehen wir sie merkwürdig schnell in komischen Stiefeln Richtung Dünen davonrennen. Gaelic rennt ihr ebenso unnatürlich schnell hinterher, nähert sich ihr aber nur wenig. Don Valerio wirft ihr eine Feuerlanze hinterher, doch trifft sie nicht. Dann ruft er seinen Falken Angel und schickt ihn hinterher. Dieser greift sie aus dem Sturzflug heftig an. Der Muhme gelingt es, Gaelic mit großer Furcht zu belegen, der sie deshalb nicht weiter selbst angreift. Doch schafft er es sowohl Rudi, auf dem Caiomhe reitet, als auch Don Valerio zu beschleunigen. Da zieht die alte eine Puppe aus ihrem Gewand und quetscht diese so, dass Caiomhe kaum noch atmen kann. Das braucht noch mehrere Angriffe von Don Valerio, Angel und Gaelic, bis die Alte zusammenbricht. Inzwischen hat Caiomhe erkannt, dass es sich bei der kichernden Alten nicht nur um Ulrika, sondern auch um die Alte handelt, die sich so sehr über den Tod Riodbarts gefreut hat. Caelic muss tatsächlich Erste Hilfe anwenden, damit sie uns nicht sofort wegstirbt. Allerdings lacht uns Ulrika nur aus und gibt zunächst keine weiteren Informationen preis. Thurbran behauptet noch, sie müsse ihn verzaubert haben, denn er fand sie bis jetzt fürchterlich nett. Fridolin hat im Zimmer der Alten ein Kästchen mit Rosenpfeilen und einen magischen Kurzbogen gefunden. Wir bringen sie zum Baron. Auf dem Weg bringt sie Gaelic durch die Erwähnung von seinem Großvater Dermaid doch noch dazu, einiges preis zu geben, z.b, dass sie Dermaid mit demselben Gift vergiftet habe, mit dem sie auch Riodbart getötet hat. Ebenso habe sie den alten Hexenzirkel angeleitet. Uns wird bewusst, dass sie irgendwie mit dem roten Ritter verwandt sein muss. Dem Baron empfehlen wir die Hexe im Bannkreis des heiligen Schwertes einzusperren, damit Samiel sie nicht holen kann. In der Clanhalle beobachtet Fridolin, wie der Laird mit zwei Boten eintrifft. Er hatte sich sehr beeilt auf die Nachricht des Bladjers zurückzukehren, um das Heilige Schwert gegen eine bereits angefertigte, sogar magische Replica auszutauschen.