Rotgold007: Unterschied zwischen den Versionen

Aus Kampagnenwiki
Zur Navigation springen Zur Suche springen
(Die Seite wurde neu angelegt: „'''02.06.2420''' in Crossing In Moranmuir erfuhren wir, dass der Laird Tankred McMurdil eine Belohnung für den ausgesetzt hat, der die Bestie von Aldwic zur…“)
 
(15.06.2420)
 
(9 dazwischenliegende Versionen von 2 Benutzern werden nicht angezeigt)
Zeile 1: Zeile 1:
'''02.06.2420''' in Crossing
+
{{Sitzung
 +
|kampagne=Rotgold
 +
|nummer=7
 +
|datum=23.03.2025
 +
|dauer=5h
 +
|spielleiter=Björn
 +
|spieler=Dietmar M.: Fridolin Dandelin (Halblings-Hä Gr3), Dietmar G.: Gaelec (Hl Gr4), Inga: Caoimhe ui'Cumhaill (Fi Gr3)
 +
|szenario=''Der Schrecken von Aldwic'' Teil 2 (Jürgen E. Franke)
 +
|beginn=14.06.2420 18h im Gasthaus ''Zum Weidenmann'' in Aldwic
 +
|ende=15.06.2420 kurz vor Mitternacht am Silkiestrand bei Aldwic
 +
|vorige=Rotgold006
 +
|naechste=Rotgold008
 +
}}
  
In Moranmuir erfuhren wir, dass der Laird Tankred McMurdil eine Belohnung für den ausgesetzt hat, der die Bestie von Aldwic zur Strecke bringt. Leider war der Bote nicht gut über die weiteren Umstände informiert. Einzig, dass es am 14. 5. das erste menschliche Todesopfer gab, erfuhren wir  noch von ihm.
+
==Realwelt==
  
Aldwic liegt nördlich vom Kloster Prioresk. Dort wird ein weiterer Teil der vier heiligen Schätze von Alba aufbewahrt. Das Tome i Tome, das heilige Buch, befindet sich ja in Moranmuir, der Stein der Alkai, der eine wichtige Rolle bei den Krönungszeremonien spielt, bei den Zwergen und der Speer des Pendara, der ca. 2000 Jahre alt sein soll, somit aus voralbischer Zeit und von den Dunatar abstammend, ist in Besitz des Königs.
+
Ohne Mittagspause, aber dafür mit gesundem Fingerfood.
In Prioresk befindet sich der Kelch der Myra, der Friede zwischen den Konfessionen von Alba stiften soll. Wenn man in ihm valianisches Wasser und Wein mischt, soll man besser sprechen und damit vielleicht besser überreden können.
 
  
Bevor wir uns jedoch auf den Weg machen, nutzen wir noch die Trainingsmöglichkeiten der Burg von Crossing.
+
==Spielwelt==
  
Am '''07.06.''' brechen wir auf. Vor uns liegt ein Weg von 450 km, den wir in 5 Tagen hinter uns bringen wollen. Die Reise nach Byrne verläuft ereignislos.
+
===14.06.2420===
  
'''11.06.'''
+
Gegen 18 Uhr gehen wir zum Abendessen ins Gasthaus und lernen dort den Barden Thrymian kennen. Er lässt sich über Aidan aus und bezeichnet ihn als Stümper. Thrymian gilt als Schwerenöter und hat wohl bereits mehreren Frauen im Dorf nachgestellt. Er spielt die Fiedel und singt uns ein Lied über das Kloster Horst Burna am Meer vor. Vor 30 Jahren sollen die Wälinger einen Angriff auf das Kloster verübt und dabei alle Mönche ermordet haben. Doch noch am selben Abend wurden sie angeblich als Rache der albischen Götter bzw. durch Dwylan von Bestien am Strand zerfleischt.
  
In der Abenddämmerung erreichen wir Byrne, dass im Sumpf vor der Küste liegt, über einen Bohlenweg.  
+
Laut Fridolin schmeckt das Abendessen nach Wild. Wir sprechen mit Brimmlaf, der Frau des Wirts Fraumar. Brimmlaf gesteht, dass im Essen Wild enthalten ist. Später finden wir heraus, dass Fraumar mit seiner schweren Armbrust wildert. Darauf stehen entweder die Todesstrafe oder der Verlust von Gliedmaßen. Wir behandeln die Angelegenheit zunächst vertraulich, lassen Fraumar jedoch wissen, dass wir von nun an keine Einmischung von ihm in Gespräche mit seiner Frau dulden.
  
Wir denken an Gaelics Großvater, meinen Großonkel, der ebenso durch merkwürdige Todesfälle an diesen Ort gelockt worden war.  
+
Unsere Reittiere bringen wir zum Bürgermeister Kendrik, da wir sie über Nacht nicht im Freien lassen wollen. Kendrik öffnet uns zusammen mit dem Dorfpriester Agilroth die Tür. Nach einem kurzen Lobgesang auf seinen Whisky verabreden wir uns für den nächsten Mittag zu einer Whiskytour.
  
Byrne ist der Stammsitz der McAelfins, zu denen auch der Hofmagier Meons II. gehörte, der die Hälfte des Schatzes von Maegbed mitgenommen haben soll, die andere Hälfte soll ungefähr bei Aldwic verloren gegangen sein.
+
Zurück in unserem Zelt scannt Gaelec vor dem Schlafengehen die Lebenslinien und entdeckt eine Kreuzung derselben in etwa drei Kilometern Entfernung. Wir suchen den Ort auf und finden eine alte, verlassene Ruine aus der Zeit Vailans. Hier kann sich Gaelec sehr schnell regenerieren. Sonst finden wir nichts weiter.
  
Ca. 500 Meter vor Byrne erscheinen erste Behausungen, die auf Wotas (wie Warten auf Halligen) stehen.  
+
===15.06.2420===
Byrne selbst mit ca. 3800 Einwohlnern liegt auf einem kleinen Hügel, hat offensichtlich keinen befestigten Hafen, keine Stadtmauer, besteht aus Fachwerkhäusern und wenigen Backsteinhäusern in der Siedlungsmitte und wird von Knüppeldämmen und seitlichen Abwässerkanälen durchzogen.
 
In der Mitte befindet sich eine große Holzhalle, die Clanburg der McAelfins. 
 
  
Wir beobachten noch wie Handelsschiffe, die im Schlick vor der Stadt liegen mit Eselskarren entladen werden, als es gerade dunkel wird und beschließen, in ein Gasthaus einzukehren.  
+
Am Morgen treffen wir uns zum Frühstück mit Daedris. Sie ist Mitte fünfzig und kennt ihre Eselin Kendra erst seit zwei Jahren, scheint sie aber gut zu behandeln. Rudi und die Eselin Kendra vertreiben sich die Zeit miteinander. Daedris erzählt uns, dass sie den Schatz von Macbet finden möchte, der vor etwa 250 Jahren in den Höhlen versteckt wurde. Letzten Winter sind bei einem Händler zweifelhaften Rufs zwei Teile dieses Schatzes aufgetaucht: ein Teller und ein Dolch. Fridolin fühlt sich ertappt und zeigt Daedris seinen Dolch.
  
Die Herberge zum Hlg. Farrand (auf dem Schild als Mönch auf einem Schwert kniend dargestellt) gehört Tellbrand McArdoch, der uns Folgendes erzählt:
+
Laut Daedris war das Verschwinden des Schatzes kein Unfall, sondern Absicht. William Mac Murtal und sein Schwager Rennword Mac Murtal sollen dafür verantwortlich sein. Zudem ist der Köhler Brandon ein direkter Nachkomme von William. Seine Tochter Glinnet ist sehr neugierig und aufgeweckt. Daedris vermutet, dass sie den Dolch und den Teller an den besagten Händler verkauft hat.
  
Der Heilige Farrand war ein Heerführer aus Torquin.
+
Daedris erwähnt auch die Kräuterfrau Wilda, die wir ebenfalls noch aufsuchen könnten. Daedris besitzt einen Trank für Zeitreisen, mit dem sie herausfinden will, wo der Schatz versteckt wurde. Sie bittet uns, sie am Abend zum Sonnenuntergang zum Strand zu begleiten und während der Einnahme des Trankes zu bewachen, da sie dann mehrere Stunden völlig hilflos sein wird. Wir stimmen zu, doch die ganze Geschichte kommt uns zu perfekt vor. Wir vermuten einen Hinterhalt.
Der später berühmte McAelfin aus seinem Heer wurde von der Flotte getrennt und musste als Buße für die verlorenen Gefährten eine zehnjährige Irrfahrt erdulden, bevor er heimkehrte.
 
  
In der Halle befindet sich eine Kapelle, in der das Schwert des Heiligen Farrand aufbewahrt wird, das gegen die dunklen Mächte wirken soll.  
+
Nach dem ausgiebigen Frühstück treffen wir uns mit Kendrik zur Whiskytour. Er berichtet, dass der Schwund in den Fässern durch Naturgeister in letzter Zeit stark zugenommen hat: Statt der üblichen zwei Prozent gehen nun fünf Prozent verloren. Offenbar schätzen die Naturgeister in dieser Gegend Whisky besonders. Der Whisky wird in einem geheimen Felsenkeller gelagert, (den Glinnet anscheinend kennt) und der mit einem Schloss gesichert ist.
  
Die McAelfins sind mit den McTilians befreundet. Der Laird, der für das Clangebiet zuständing ist, heißt Cedric McAelfin, der Baron, der für die Stadt zuständig ist, heißt Brand McAelfin, in seinem Gefolge ist ein Erkenrand McSeal, also ein Clanmitglied von Riodbart.
+
Beim Hof Cydrec besichtigen wir nach der Tour einen Kornkreis. Er hat einen Durchmesser von zwei bis drei Metern und zeigt wellenförmige Muster.
  
Über die Bestie von Aldwic kann er uns nur erzählen, was ein Bote am 16.05. berichtet hat: Nachdem zunächst nur Tiere erlegt und bis auf die Knochen abgenagt wurden, fiel ihr ein erster Bauer zum Opfer. Daraufhin sind bereits ein paar Jungen aus Byrne losgezogen, um sie zu erlegen.
+
Plötzlich kommt Asklind auf uns zugelaufen und berichtet, dass ihr ein Essenkorb mit Speck und Schinken gestohlen wurde, den sie gerade ihren Söhnen und ihrem Mann im Wald bringen wollte. Wir nehmen sofort die Ermittlungen auf. Gaelec spricht mit dem Haushund, der jedoch völlig verängstigt ist und nichts beitragen kann. Die schwangere Sau hingegen kann die Spur des Essenskorbs aufnehmen. Wir folgen ihr eine Weile in die Hügel, verlieren die Spur aber schließlich. Wir vermuten, dass Aidan nach Essen sucht und sich noch in der Gegend aufhält.
  
'''12.06.'''
+
Auf dem Rückweg besuchen wir Lynas Hof. Ihr Hof wirkt verwahrlost. Ihr Vater ist offenbar in tiefer Trauer, und seine Knechte verrichten nur noch das Nötigste.
  
Beim Frühstück erwartet uns der Zöllner Heorfin McAelfin, der ein Goldstück pro Reiter von uns fordert. Er weiß nichts weiter von der Bestie zu berichten. Das Schwert des Heiligen Farrand kann man bei den Andachten besichtigen. Die nächst findet in zwei Tagen, am 14.06. statt.
+
Danach besuchen wir Brandon und seine Tochter. Glinnet erweist sich als aufgeweckte und vertrauenswürdige Person, die sich gut im Wald und in der Umgebung auskennt. Wir sprechen mit ihr über den Schatz und Aidan. Sie kannte beide und bestätigt unseren Verdacht, dass Aidan unschuldig ist. Glinnet erzählt, dass sie Aidans Flucht unterstützt hat und weiß, wo er sich versteckt. Am besagten Abend verabschiedete er sich noch in Sichtweite von Lynas Hof, wurde dann aber von einer Gehilfin Agilroths vor dem herannahenden Mob gewarnt und konnte gerade noch rechtzeitig fliehen. Die blutigen Kleider in seinem Haus wurden wohl von jemand anderem dort platziert.
  
Inzwischen haben wir uns ausgerechnet, dass Prioresk ungefähr 250 km entfernt ist, Murdagil mit seinen 1500 Einwohnern ca. 150 km. Südlich davon liegt Aldwic. Ungefähr auf halber Strecke dorthin liegt Fallandsburg, das wir am Abend erreichen können.
+
Wir bitten Glinnet, am Abend mit an den Strand zu kommen, auf Daedris aufzupassen und uns die Höhle zu zeigen, in der Teile des Schatzes gefunden wurden. Sie willigt ein. Ihr Vater bittet uns jedoch, gut auf sie aufzupassen.
  
Die Reise führt die Küstenstraße entlang, durch eine weite Dünenlandschaft, Wind und Möwen begleiten uns.
+
Am Strand sehen wir uns zunächst die Höhle an und prägen uns den Ort gut ein. Dann versteckt sich Glinnet, und wir wollen sie erst zu uns rufen, wenn Daedris nicht mehr bei Bewusstsein ist.
In Fallandsburg liegt der Stammsitz der McSeals auf einer Sandbank, zu der man über eine Brücke über den Priel gelangen kann. Höher am Hang sehen wir Lagerhäuser. Das Gasthaus, ein Alehouse, finden wir am Ende des Dorfes gegenüber dem Tempel für Dvillan. Davor ist auch gleich der Stall von Ifan, der sehr exotisch aussieht. Die Wirtin heißt Ilka NiSeal und erzählt uns, dass Farrand McSeal Laird und Baron in Personalunion ist, der Burgherr allerdings sein Cousin Sheamor, der der Sohn des letzten Lairds ist. Natürlich ist ihr Verhältnis nun eher zerrüttet.
 
Sie weiß noch zu berrichten, dass ihr Handelsreisende von Kornkreisen in Aldwic erzählt hätten.
 
  
Inzwischen ist Gaelic auf Shawn, den Robbenwart, der mit seinem Schnurrbart irgendwie selbst wie eine Robbe aussieht, aufmerksam geworden, der auch irgendwie verdreht auf seinem Stuhl sitzt. Er berichtet uns, dass alle auf das Erscheinen des nächsten blauen Ritters warten, einen Riesenhummer, den man nur als Gruppe erlegen kann, was auch so nicht ungefährlich ist.  
+
Daedris trifft ein, bereitet ihr Lager am Strand vor und nimmt den Zeitreisetrank zu sich. Ihr Körper bleibt regungslos zurück. Wir rufen Glinnet zu uns. Plötzlich steigt ein Monster aus dem Meer empor: ein Oger mit dem Körper eines Seelöwen. Es kommt zum Kampf, in dem wir das Monster schließlich besiegen. Fridolin zerstört dabei seinen magischen Dolch, und Glinnet wird am Kopf verletzt, wodurch sie eine Narbe am Auge davonträgt.
  
Wir verbringen eine angenehme Nacht.
+
Kurz vor Mitternacht erwacht Daedris aus ihrer Zeitreise und behauptet, nichts herausgefunden zu haben. Wir glauben ihr nicht.
 
 
'''13.06'''.
 
 
 
Nachdem wir den Fluss Lee überquert haben, treffen wir auf unserem Weg nach Süden auf einen grünlich schimmernden schönen im Bereich zwischen Marsch und Dünen. Er wirkt irgendwie unheimlich und wir fühlen uns an einen Kelpie erinnert.
 
 
 
Am Abend erreichen wir in den ersten Ausläufern des Waldes von Aettrich Murdagil, den Stammsitz der McMurdils. Im kleinen Hafenstädtchen mit Kaimauer finden wir die Herberge zum alten Valianer. Bei einem guten Mittag erfahren wir von Aramund McMurdil, einem eigenbrödlerichen Dörfler aus Eliodstor, dass in Altvic die Dorfschönheit verschwunden ist, wahrscheinlich von den McRochals entführt. Außerdem wurde dort ein Dachs (Wappentier der McMurdils mit einem Speer an die Dorflinde gepinnt wurde, was dort natürlich als großer Affront aufgenommen wurde.
 
 
 
'''14.06.'''
 
 
 
Auf der Burg treffen wir Reoda NiMurdil, die die Siress der Burg Brokestorr in Altvic ist. Ihr Burgverwalter in Altvic heißt Nerian. Er ist verantwortlich, wenn sie sich wegen wichtiger Dinge in Murdagil aufhält.
 
 
 
Sie berichtet uns, dass die Schrecken vor vier Monaten begannen:
 
 
 
- Während eines Unwetters trieb ein Schafwirt auf die umzäunte Weide, vermisste dann jedoch eines, das später bis auf die Knochen abgenagt fand.
 
- Dann wurden alle paar Tage ein Schaf, eine Ziege oder ein Schwein gefunden.
 
- Vor drei Monaten waren waren die aufgefundenen Kadaver zwar zerfetzt, aber nicht aufgefressen worden.
 
- Vor zwei Monaten wurden auch tagsüber achtstrahlenförmige Kornkreise aus verfaulten Halmen gefunden, ohne weiter Spuren.
 
- Die wilden Kettenhunde der Aussiedlerhöfe zogen sich ängstlich in ihre Unterstände zurück.
 
- Eine Kuh wurde tot aufgefunden, Beine und Kopf wie mit einem Beil vom Körper getrennt.
 
- Bauer Hereward, der zu einer um Hilfe rufenden Kuh aufbrach, kam nicht wieder, nur Knochen, Gewandspange, Fibel, Messer, Armreif, Ring und Mistgabel wurden gefunden.
 
- Dachsgeschichte war am 17.6. (ein toter Dachs, Wappentier, wurde an den Dorfbaum gepinnt)
 
 
 
Reoda war in den letzten zwei Wochen nicht mehr in Aldwic. Die Belohnung beträgt 2000 Goldstücke.
 
Er ist ein ehemaliger Priester aus Murgadil.
 
Der Dorfvorsteher von Aldwic ist Kendric, der größte Bauer im Dorf.
 
 
 
Ein junger Verwandter von Octric, Edbert, hat sich bereits angeboten zu helfen und ist vor drei Tagen aufgebrochen.
 
 
 
Wir bekommen von ihm noch ein Empfehlungsschreiben für Nerian, den Verwalter der Burg, und Kendric und brechen auf.
 
 
 
Drei Stunden später, also ca. um 12:00 Uhr erreichen wir das Gasthaus zum Weidenmann in Aldwic, vor dem Haus steht eine Linde, die von Holzbänken umgeben ist.
 
 
 
Die Wirtin poliert Gläser und erzählt uns: Der Hof von Kendric liegt gegenüber dem Kaufmannsladen, Verwalter Nerian werden wir auf der Burg weiter im Wald auffinden können.
 
 
 
Die Dorfschönheit Lynna ist seit dem 28. verschwunden. Sie ist die Tochter vom Bauer Reidwald. Dieser suchte nach ihr, nachdem sie noch eine Stunde nach Sonnenuntergang nicht nach Hause zurückgekehrt war. Sie hat sich mit Aidan aus dem Clan der Rochan, einem Barden aus Beorman getroffen. In seiner Kate soll blutige Kleidung gefunden worden sein. Mit in ihrer Erzählung wird sie von ihrem erzürnten Ehemann gerufen, angeschrien und vielleicht sogar geschlagen.
 
 
 
Nach dem Essen reden wir mit Kendric. Er rät uns wegen eines Zeltplatzes mit dem Händler Manton zu sprechen. Er erzählt uns auch, dass vor 4, 5 Tagen noch weitere Tiere getötet wurden.
 
Dann machen wir uns auf zur Kate von Aidbert.
 
 
 
Auf dem Weg kommen wir an einer rundlichen Frau namens Daedra, die vor ihrem schicken Haus in der Sonne sitzt und ihrer Eseline Cendra beim Grasen zusieht. Rudi ist sofort verliebt.
 
Sie kommt aus Cambryg und will hier ihr chronisches Hüsteln kurieren. Das Haus hat sie von Söldner Harlan gemietet.
 
 
 
An Aidberts Kate wurde die Tür aufgebrochen, der Riegel ist zerbrochen. Wir durchsuchen alles, finden aber nichts Auffälliges, außer ein wenig Blut zwischen Truhe und Wand, Kleidungsstücke sind nicht mehr da.
 
 
 
Gegen 16:00 Uhr treffen wir in Edberts Lager auf Megan, 20 Jahre, aus Murdagil. Sie erzählt uns, dass die Gruppe seit drei Tagen vor Ort ist. Dann kommt Edbert, 21 Jahre, in seiner Kettenrüstung aus dem Zelt. Zur Gruppe gehören noch die Brüder Orwin und Selwin, die gerade beim Einkaufen sind, und Toland, der den Magier besucht.
 
 
 
Beim Händler Manton holen wir uns die Erlaubnis, auf seiner Wiese unser Zelt aufzuschlagen und kaufen für 3 Goldstücke Wiskes.  Lynna, beschreibt er uns als nette 17 jährige mit kastanienbraune Locken und strahlend grüne Augen, Aidan, 21 Jahre, mit Backpfeifengesicht, ansonsten blond und farblos.
 
 
 
Um 18:00 Uhr wollen wir zur Stunde der Geschichtenerzählerin wieder im Gasthof sein.
 

Aktuelle Version vom 30. März 2025, 17:38 Uhr

Rotgold

←vorige—   7. Sitzung   —nächste→

Datum: 23.03.2025
Dauer: 5h
Spielleiter: Björn
Spieler: Dietmar M.: Fridolin Dandelin (Halblings-Hä Gr3), Dietmar G.: Gaelec (Hl Gr4), Inga: Caoimhe ui'Cumhaill (Fi Gr3)
Szenario: Der Schrecken von Aldwic Teil 2 (Jürgen E. Franke)
Beginn (Spielwelt): 14.06.2420 18h im Gasthaus Zum Weidenmann in Aldwic
Ende (Spielwelt): 15.06.2420 kurz vor Mitternacht am Silkiestrand bei Aldwic



Realwelt

Ohne Mittagspause, aber dafür mit gesundem Fingerfood.

Spielwelt

14.06.2420

Gegen 18 Uhr gehen wir zum Abendessen ins Gasthaus und lernen dort den Barden Thrymian kennen. Er lässt sich über Aidan aus und bezeichnet ihn als Stümper. Thrymian gilt als Schwerenöter und hat wohl bereits mehreren Frauen im Dorf nachgestellt. Er spielt die Fiedel und singt uns ein Lied über das Kloster Horst Burna am Meer vor. Vor 30 Jahren sollen die Wälinger einen Angriff auf das Kloster verübt und dabei alle Mönche ermordet haben. Doch noch am selben Abend wurden sie angeblich als Rache der albischen Götter bzw. durch Dwylan von Bestien am Strand zerfleischt.

Laut Fridolin schmeckt das Abendessen nach Wild. Wir sprechen mit Brimmlaf, der Frau des Wirts Fraumar. Brimmlaf gesteht, dass im Essen Wild enthalten ist. Später finden wir heraus, dass Fraumar mit seiner schweren Armbrust wildert. Darauf stehen entweder die Todesstrafe oder der Verlust von Gliedmaßen. Wir behandeln die Angelegenheit zunächst vertraulich, lassen Fraumar jedoch wissen, dass wir von nun an keine Einmischung von ihm in Gespräche mit seiner Frau dulden.

Unsere Reittiere bringen wir zum Bürgermeister Kendrik, da wir sie über Nacht nicht im Freien lassen wollen. Kendrik öffnet uns zusammen mit dem Dorfpriester Agilroth die Tür. Nach einem kurzen Lobgesang auf seinen Whisky verabreden wir uns für den nächsten Mittag zu einer Whiskytour.

Zurück in unserem Zelt scannt Gaelec vor dem Schlafengehen die Lebenslinien und entdeckt eine Kreuzung derselben in etwa drei Kilometern Entfernung. Wir suchen den Ort auf und finden eine alte, verlassene Ruine aus der Zeit Vailans. Hier kann sich Gaelec sehr schnell regenerieren. Sonst finden wir nichts weiter.

15.06.2420

Am Morgen treffen wir uns zum Frühstück mit Daedris. Sie ist Mitte fünfzig und kennt ihre Eselin Kendra erst seit zwei Jahren, scheint sie aber gut zu behandeln. Rudi und die Eselin Kendra vertreiben sich die Zeit miteinander. Daedris erzählt uns, dass sie den Schatz von Macbet finden möchte, der vor etwa 250 Jahren in den Höhlen versteckt wurde. Letzten Winter sind bei einem Händler zweifelhaften Rufs zwei Teile dieses Schatzes aufgetaucht: ein Teller und ein Dolch. Fridolin fühlt sich ertappt und zeigt Daedris seinen Dolch.

Laut Daedris war das Verschwinden des Schatzes kein Unfall, sondern Absicht. William Mac Murtal und sein Schwager Rennword Mac Murtal sollen dafür verantwortlich sein. Zudem ist der Köhler Brandon ein direkter Nachkomme von William. Seine Tochter Glinnet ist sehr neugierig und aufgeweckt. Daedris vermutet, dass sie den Dolch und den Teller an den besagten Händler verkauft hat.

Daedris erwähnt auch die Kräuterfrau Wilda, die wir ebenfalls noch aufsuchen könnten. Daedris besitzt einen Trank für Zeitreisen, mit dem sie herausfinden will, wo der Schatz versteckt wurde. Sie bittet uns, sie am Abend zum Sonnenuntergang zum Strand zu begleiten und während der Einnahme des Trankes zu bewachen, da sie dann mehrere Stunden völlig hilflos sein wird. Wir stimmen zu, doch die ganze Geschichte kommt uns zu perfekt vor. Wir vermuten einen Hinterhalt.

Nach dem ausgiebigen Frühstück treffen wir uns mit Kendrik zur Whiskytour. Er berichtet, dass der Schwund in den Fässern durch Naturgeister in letzter Zeit stark zugenommen hat: Statt der üblichen zwei Prozent gehen nun fünf Prozent verloren. Offenbar schätzen die Naturgeister in dieser Gegend Whisky besonders. Der Whisky wird in einem geheimen Felsenkeller gelagert, (den Glinnet anscheinend kennt) und der mit einem Schloss gesichert ist.

Beim Hof Cydrec besichtigen wir nach der Tour einen Kornkreis. Er hat einen Durchmesser von zwei bis drei Metern und zeigt wellenförmige Muster.

Plötzlich kommt Asklind auf uns zugelaufen und berichtet, dass ihr ein Essenkorb mit Speck und Schinken gestohlen wurde, den sie gerade ihren Söhnen und ihrem Mann im Wald bringen wollte. Wir nehmen sofort die Ermittlungen auf. Gaelec spricht mit dem Haushund, der jedoch völlig verängstigt ist und nichts beitragen kann. Die schwangere Sau hingegen kann die Spur des Essenskorbs aufnehmen. Wir folgen ihr eine Weile in die Hügel, verlieren die Spur aber schließlich. Wir vermuten, dass Aidan nach Essen sucht und sich noch in der Gegend aufhält.

Auf dem Rückweg besuchen wir Lynas Hof. Ihr Hof wirkt verwahrlost. Ihr Vater ist offenbar in tiefer Trauer, und seine Knechte verrichten nur noch das Nötigste.

Danach besuchen wir Brandon und seine Tochter. Glinnet erweist sich als aufgeweckte und vertrauenswürdige Person, die sich gut im Wald und in der Umgebung auskennt. Wir sprechen mit ihr über den Schatz und Aidan. Sie kannte beide und bestätigt unseren Verdacht, dass Aidan unschuldig ist. Glinnet erzählt, dass sie Aidans Flucht unterstützt hat und weiß, wo er sich versteckt. Am besagten Abend verabschiedete er sich noch in Sichtweite von Lynas Hof, wurde dann aber von einer Gehilfin Agilroths vor dem herannahenden Mob gewarnt und konnte gerade noch rechtzeitig fliehen. Die blutigen Kleider in seinem Haus wurden wohl von jemand anderem dort platziert.

Wir bitten Glinnet, am Abend mit an den Strand zu kommen, auf Daedris aufzupassen und uns die Höhle zu zeigen, in der Teile des Schatzes gefunden wurden. Sie willigt ein. Ihr Vater bittet uns jedoch, gut auf sie aufzupassen.

Am Strand sehen wir uns zunächst die Höhle an und prägen uns den Ort gut ein. Dann versteckt sich Glinnet, und wir wollen sie erst zu uns rufen, wenn Daedris nicht mehr bei Bewusstsein ist.

Daedris trifft ein, bereitet ihr Lager am Strand vor und nimmt den Zeitreisetrank zu sich. Ihr Körper bleibt regungslos zurück. Wir rufen Glinnet zu uns. Plötzlich steigt ein Monster aus dem Meer empor: ein Oger mit dem Körper eines Seelöwen. Es kommt zum Kampf, in dem wir das Monster schließlich besiegen. Fridolin zerstört dabei seinen magischen Dolch, und Glinnet wird am Kopf verletzt, wodurch sie eine Narbe am Auge davonträgt.

Kurz vor Mitternacht erwacht Daedris aus ihrer Zeitreise und behauptet, nichts herausgefunden zu haben. Wir glauben ihr nicht.