Rotgold007

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Rotgold

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Datum: 23.03.2025
Dauer: 5h
Spielleiter: Björn
Spieler: Dietmar M.: Fridolin Dandelin (Halblings-Hä Gr3), Dietmar G.: Gaelec (Hl Gr4), Inga: Caoimhe ui'Cumhaill (Fi Gr3)
Szenario: Der Schrecken von Aldwic Teil 2 (Jürgen E. Franke)
Beginn (Spielwelt): 14.06.2420 18h im Gasthaus Zum Weidenmann in Aldwic
Ende (Spielwelt): 15.06.2420 kurz vor Mitternacht am Silkiestrand bei Aldwic



Realwelt

Ohne Mittagspause, aber dafür mit gesundem Fingerfood.

Spielwelt

14.06.2420

Gegen 18 Uhr gehen wir zum Abendessen ins Gasthaus und lernen dort den Barden Thrymian kennen. Er lässt sich über Aidan aus und bezeichnet ihn als Stümper. Thrymian gilt als Schwerenöter und hat wohl bereits mehreren Frauen im Dorf nachgestellt. Er spielt die Fiedel und singt uns ein Lied über das Kloster Horst Burna am Meer vor. Vor 30 Jahren sollen die Wälinger einen Angriff auf das Kloster verübt und dabei alle Mönche ermordet haben. Doch noch am selben Abend wurden sie angeblich als Rache der albischen Götter bzw. durch Dwylan von Bestien am Strand zerfleischt.

Laut Fridolin schmeckt das Abendessen nach Wild. Wir sprechen mit Brimmlaf, der Frau des Wirts Fraumar. Brimmlaf gesteht, dass im Essen Wild enthalten ist. Später finden wir heraus, dass Fraumar mit seiner schweren Armbrust wildert. Darauf stehen entweder die Todesstrafe oder der Verlust von Gliedmaßen. Wir behandeln die Angelegenheit zunächst vertraulich, lassen Fraumar jedoch wissen, dass wir von nun an keine Einmischung von ihm in Gespräche mit seiner Frau dulden.

Unsere Reittiere bringen wir zum Bürgermeister Kedra, da wir sie über Nacht nicht im Freien lassen wollen. Kedra öffnet uns zusammen mit dem Dorfpriester Agilroth die Tür. Nach einem kurzen Lobgesang auf seinen Whisky verabreden wir uns für den nächsten Mittag zu einer Whiskytour.

Zurück in unserem Zelt scannt Gaelec vor dem Schlafengehen die Lebenslinien und entdeckt eine Kreuzung derselben in etwa drei Kilometern Entfernung. Wir suchen den Ort auf und finden eine alte, verlassene Ruine aus der Zeit Vailans. Hier kann sich Gaelec sehr schnell regenerieren. Sonst finden wir nichts weiter.

15.06.2420

Am Morgen treffen wir uns zum Frühstück mit Kandria. Sie ist Mitte fünfzig und kennt ihre Eselin erst seit zwei Jahren, scheint sie aber gut zu behandeln. Rudi und die Eselin vertreiben sich die Zeit miteinander. Kandria erzählt uns, dass sie den Schatz von Macbet finden möchte, der vor etwa 250 Jahren in den Höhlen versteckt wurde. Letzten Winter sind bei einem Händler zweifelhaften Rufs zwei Teile dieses Schatzes aufgetaucht: ein Teller und ein Dolch. Fridolin fühlt sich ertappt und zeigt Kandria seinen Dolch.

Laut Kandria war das Verschwinden des Schatzes kein Unfall, sondern Absicht. William Mac Murtal und sein Schwager Rennword Mac Murtal sollen dafür verantwortlich sein. Zudem ist der Köhler Brandon ein direkter Nachkomme von William. Seine Tochter Glinnet ist sehr neugierig und aufgeweckt. Kandria vermutet, dass sie den Dolch und den Teller an den besagten Händler verkauft hat.

Kandria erwähnt auch die Kräuterfrau Wilda, die wir ebenfalls noch aufsuchen könnten. Kandria besitzt einen Trank für Zeitreisen, mit dem sie herausfinden will, wo der Schatz versteckt wurde. Sie bittet uns, sie am Abend zum Sonnenuntergang zum Strand zu begleiten und während der Einnahme des Trankes zu bewachen, da sie dann mehrere Stunden völlig hilflos sein wird. Wir stimmen zu, doch die ganze Geschichte kommt uns zu perfekt vor. Wir vermuten einen Hinterhalt.

Nach dem ausgiebigen Frühstück treffen wir uns mit Kedra zur Whiskytour. Er berichtet, dass der Schwund in den Fässern durch Naturgeister in letzter Zeit stark zugenommen hat: Statt der üblichen zwei Prozent gehen nun fünf Prozent verloren. Offenbar schätzen die Naturgeister in dieser Gegend Whisky besonders. Der Whisky wird in einem geheimen Felsenkeller gelagert, (den Glinnet anscheinend kennt) und der mit einem Schloss gesichert ist.

Beim Hof Cydrec besichtigen wir nach der Tour einen Kornkreis. Er hat einen Durchmesser von zwei bis drei Metern und zeigt wellenförmige Muster.

Plötzlich kommt Asklind auf uns zugelaufen und berichtet, dass ihr ein Essenkorb mit Speck und Schinken gestohlen wurde, den sie gerade ihren Söhnen und ihrem Mann im Wald bringen wollte. Wir nehmen sofort die Ermittlungen auf. Gaelec spricht mit dem Haushund, der jedoch völlig verängstigt ist und nichts beitragen kann. Die schwangere Sau hingegen kann die Spur des Essenskorbs aufnehmen. Wir folgen ihr eine Weile in die Hügel, verlieren die Spur aber schließlich. Wir vermuten, dass Aidan nach Essen sucht und sich noch in der Gegend aufhält.

Auf dem Rückweg besuchen wir Lynas Hof. Ihr Hof wirkt verwahrlost. Ihr Vater ist offenbar in tiefer Trauer, und seine Knechte verrichten nur noch das Nötigste.

Danach besuchen wir Brandon und seine Tochter. Glinnet erweist sich als aufgeweckte und vertrauenswürdige Person, die sich gut im Wald und in der Umgebung auskennt. Wir sprechen mit ihr über den Schatz und Aidan. Sie kannte beide und bestätigt unseren Verdacht, dass Aidan unschuldig ist. Glinnet erzählt, dass sie Aidans Flucht unterstützt hat und weiß, wo er sich versteckt. Am besagten Abend verabschiedete er sich noch in Sichtweite von Lynas Hof, wurde dann aber von einer Gehilfin Agilroths vor dem herannahenden Mob gewarnt und konnte gerade noch rechtzeitig fliehen. Die blutigen Kleider in seinem Haus wurden wohl von jemand anderem dort platziert.

Wir bitten Glinnet, am Abend mit an den Strand zu kommen, auf Kandria aufzupassen und uns die Höhle zu zeigen, in der Teile des Schatzes gefunden wurden. Sie willigt ein. Ihr Vater bittet uns jedoch, gut auf sie aufzupassen.

Am Strand sehen wir uns zunächst die Höhle an und prägen uns den Ort gut ein. Dann versteckt sich Glinnet, und wir wollen sie erst zu uns rufen, wenn Kandria nicht mehr bei Bewusstsein ist.

Kandria trifft ein, bereitet ihr Lager am Strand vor und nimmt den Zeitreisetrank zu sich. Ihr Körper bleibt regungslos zurück. Wir rufen Glinnet zu uns. Plötzlich steigt ein Monster aus dem Meer empor: ein Oger mit dem Körper eines Seelöwen. Es kommt zum Kampf, in dem wir das Monster schließlich besiegen. Fridolin zerstört dabei seinen magischen Dolch, und Glinnet wird am Kopf verletzt, wodurch sie eine Narbe am Auge davonträgt.